Bestandteile Schilddrüsenhormonpräparate
Levothyroxin-Natrium ist bei den Monopräparaten immer der Hauptwirkstoff. Die Medikamente unterscheiden sich aber durch die enthaltenen Hilfs- und Zusatzstoffe. (mehr …)
Der unabhängige Wegweiser zur Schilddrüse!
Levothyroxin-Natrium ist bei den Monopräparaten immer der Hauptwirkstoff. Die Medikamente unterscheiden sich aber durch die enthaltenen Hilfs- und Zusatzstoffe. (mehr …)
Auf der Basis von circa 1.3 Milliarden verordneten Tagesdosen kann man davon ausgehen, dass ungefähr 3.5 Millionen Menschen in Deutschland täglich Schilddrüsenhormone einnehmen.
Werden Schilddrüsenerkrankungen tatsächlich immer häufiger oder nur häufiger diagnostiziert?
Ein besorgniserregender Trend der in Deutschland bereits seit einigen Jahren diskutiert wird, ist die Tatsache, dass die Verordnungen von Schilddrüsenhormonen immer weiter ansteigen.
So war im Zeitraum von 2006 bis 2015 eine geradezu erschreckende Zunahme von fast 60 Prozent zu verzeichnen.
Es gibt in Deutschland eine Vielzahl wirkstoffgleicher Schilddrüsenhormonpräparate, die sich nur durch die ebenfalls enthaltenen Hilfs- und Zusatzstoffe unterscheiden. Aber bereits diese kleinen Unterschiede haben Auswirkungen auf die Wirkung.
Unter Galenik versteht man die Herstellung und Zusammensetzung von Arzneimitteln. Ein Arzneimittel besteht immer aus mindestens einem Wirkstoff und meist mehreren Hilfsstoffen. Die Hilfsstoffe dienen dazu den Wirkstoff in eine bestimmte Darreichungsform (Tablette, Kapsel, Tropfen, Salbe usw.) zu bringen die der Patientin/dem Patienten verabreicht werden kann.
Die Bioverfügbarkeit gibt an in welcher Zeit und in welchem Umfang der Wirkstoff aufgenommen wird. Die Aufnahme (Resorption) des Wirkstoffes ist von den verwendeten Hilfsstoffen und der gewählten Darreichungsform abhängig, so dass Arzneimittel auch bei einem exakt gleichen Wirkstoff in der gleichen Dosisstärke unterschiedlich wirken können.
Hinweis zur Aktualität: Dieser Beitrag behandelt einen spezifischen Aspekt der Ernährung bei Schilddrüsenerkrankungen. Bitte beachten Sie, dass er ursprünglich älteren Datums ist und nicht mehr in allen Punkten dem aktuellen Wissensstand entsprechen könnte. Eine laufend aktualisierte und sehr umfassende Übersicht zu Ernährung, Mikronährstoffen & Co. finden Sie hier: Zur zentralen […]
Die Hashimoto-Thyreoiditis ist eine weit verbreitete Volkskrankheit. Millionen Deutsche sind von dieser Autoimmunerkrankung betroffen. Sehr viele davon leiden als Folge unter einer Schilddrüsenunterfunktion.

Umso erstaunter ist man über die Tatsache, dass die Hashimoto-Thyreoiditis alles andere als gut erforscht ist.
Man weiß nicht einmal genau wie viele Deutsche überhaupt an einer Hashimoto-Thyreoiditis erkrankt sind. Man ist sich nicht einig darüber, ob das Vorhandensein von Schilddrüsenautoantikörpern die Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis rechtfertigt. Man hat keine Ahnung wer wann und warum von diesen Betroffenen eine Schilddrüsenunterfunktion entwickelt. Man streitet darüber wann es sinnvoll ist mit einer Schilddrüsenhormontherapie zu beginnen. Man diskutiert über die vermeintlich optimalen Referenzbereiche der Schilddrüsenwerte.
Niemand weiß all diese Dinge SICHER!
Europa wird intelligenter durch bessere Jodversorgung In Europa könnten die negativen gesundheitlichen Folgen von Jodmangel, zu denen auch kognitive Probleme gehören, mit einer harmonisierten Überwachung der Jodversorgung überwunden werden. Die Universitätsmedizin Greifswald stellt jetzt eine neuartige Infrastruktur zur Verfügung, um eine harmonisierte Überwachung der Jodzufuhr voranzutreiben. Mit dem EUthyroid-Netzwerk hat […]
Der Jodsättigungstest ist ein nicht allgemein anerkanntes Verfahren mit dem festgestellt werden soll, ob jemand an einem Jodmangel leidet. Der Jodsättigungstest wurde von dem amerikanischen Ärzteteam Dr. Guy Abraham und Dr. David Brownstein entwickelt. Die PatientInnen erhalten dabei eine hochdosierte Jodgabe – entweder in Tablettenform (Iodoral®, Optimax Corporation) oder als […]
Menschen über 65 Jahre haben einen höheren TSH-Wert als jüngere Menschen. Das bedeutet nicht, dass auch eine behandlungsbedürftige Schilddrüsenunterfunktion vorliegt. Symptome wie Kälteempfindlichkeit, Müdigkeit oder depressive Verstimmungen können auf eine Unterfunktion der Schilddrüse hinweisen. Bei über 65-Jährigen ist der TSH-Wert, der anzeigt, ob eine Schilddrüsenfunktionsstörung vorliegt, allerdings altersbedingt höher als […]