Hashimoto-Thyreoiditis bei Kindern – bei diesen Symptomen sollte man die Schilddrüse untersuchen lassen

Wenn Kinder sich zurückziehen, zu nichts mehr Lust haben, ständig müde sind und an Gewicht zunehmen obwohl sie kaum noch Hunger haben kann ein Mangel an Schilddrüsenhormonen dafür verantwortlich sein.

Die Hashimoto-Thyreoiditis, eine autoimmun bedingte Schilddrüsenentzündung, kann in jedem Lebensalter auftreten. Sie führt mittelfristig häufig zu einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose). Diese kann sich mit folgenden Beschwerden bemerkbar machen:

  • Wachstumsstörungen
  • Infektanfälligkeit
  • Kälteempfindlichkeit und häufiges Frieren
  • plötzlich schlechte Schulleistungen
  • Unsicherheit und Ängstlichkeit
  • grundlose Traurigkeit
  • verspätet einsetzende Pubertät
  • Appetitlosigkeit
  • unerklärliche Gewichtszunahme
  • Bauchschmerzen und Verstopfung

Wenn Eltern mehrere der genannten Krankheitssymptome bei ihrem Kind bemerken sollten sie dies zum Anlass nehmen eine/n Ärztin/Arzt aufzusuchen und um eine gründliche Schilddrüsendiagnostik bitten.

Besonders gefährdet eine Hashimoto-Thyreoiditis zu entwickeln sind Kinder deren Eltern bereits an einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse ( → Hashimoto-Thyreoiditis, → Morbus Basedow) leiden. Zwar wird die Schilddrüsenerkrankung nicht direkt vererbt – wohl aber die Veranlagung dafür. Das bedeutet, es müssen konkrete Auslöser wie beispielsweise eine Überversorgung mit dem Spurenelement Jod hinzukommen damit die Hashimoto-Thyreoiditis tatsächlich ausbricht.


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