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Innovatives Wissenschaftsprojekt soll neue Therapieformen für das papilläre Schilddrüsenkarzinom ermöglichen

Deutsche Krebshilfe fördert Forschungsprojekt von Univ.-Prof. Dr. Rajalingam von der Universitätsmedizin Mainz

In Deutschland erkranken jährlich etwa 7000 Menschen an einem bösartigen Tumor in der Schilddrüse. Das papilläre Schilddrüsenkarzinom ist die am häufigsten auftretende Form dieser Krebserkrankung. Frauen sind öfter betroffen als Männer. In einem neuen Forschungsprojekt wollen Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz die Beschaffenheit der krankhaften Veränderungen (im Fachjargon Pathophysiologie) beim papillären Schilddrüsenkarzinom ergründen. Konkret wollen sie Muster identifizieren, die typisch für diese Krebserkrankung sind. Diese Muster wollen die Forscher nutzen, um neue diagnostische Biomarker und neue therapeutische Ansätze zu entwickeln. Die Deutsche Krebshilfe fördert dieses Forschungsprojekt für die Dauer von drei Jahren mit etwa 370.000 Euro. Innovatives Wissenschaftsprojekt soll neue Therapieformen für das papilläre Schilddrüsenkarzinom ermöglichen weiterlesen

Verhängnisvolle, psychische Fehldiagnosen bei SchilddrüsenpatientInnen

Es ist unverändert an der Tagesordnung, dass ÄrztInnen anstelle einer Schilddrüsenerkrankung ein chronisches Erschöpfungssyndrom, einen Burnout, eine Depression oder eine Angststörung diagnostizieren.

PatientInnen die es wagen die ärztliche Einschätzung anzuzweifeln haben im Hinblick darauf allerdings meist schlechte Karten. Die vermeintlich uneinsichtige Gegenwehr gilt eher noch als Beweis für die psychische Erkrankung.

Aber was ist, wenn betroffene PatientInnen allen Grund haben sich zu wehren – eben weil die Diagnose schlichtweg falsch ist und statt der Psyche die Schilddrüse krank ist? Verhängnisvolle, psychische Fehldiagnosen bei SchilddrüsenpatientInnen weiterlesen

Universität Bielefeld: Teilnehmerinnen für Studie gesucht

Teilnehmerinnen für eine Studie zum Thema „Versorgungserfahrungen von Frauen mit Schilddrüsenerkrankungen – eine qualitative Untersuchung zu Erfahrungen in der medizinischen Versorgung von Frauen mit Hypothyreose“ gesucht.

Sie sind weiblich und haben eine Schilddrüsenunterfunktion? Wie lange hat es bei Ihnen gedauert, bis Sie den richtigen Arzt gefunden haben? Worüber haben Sie sich geärgert? Was hat Ihnen besonders gefallen? Wir, die Betroffenen, haben alle schon viel erlebt – langsam ist es an der Zeit, dieses wissenschaftlich zu hinterfragen und möglichst viele Erfahrungen und Geschichten von Frauen mit Schilddrüsenunterfunktion herauszustellen und zu analysieren, damit unsere Versorgung verbessert werden kann! Je mehr Frauen sich beteiligen, desto überzeugender kann das Ergebnis präsentiert werden.

Direktlink zur Umfrage (Teilnahmeschluss: 27. Juni 2018)

Ein Forschungsprojekt im Rahmen der Masterarbeit von Annika Diana Strauß, B.Sc. Gesundheits- und Krankenpflegerin, Masterstudentin Public Health, Fakultät für Gesundheitswissenschaften an der Universität Bielefeld- Kontakt: annika.strauss[at]uni-bielefeld.de

Löschung der Facebook-Seite

Vom Europäischen Gerichtshof ist am 05. Juni 2018 entschieden worden, dass die Betreiber von Facebook-Seiten gemeinsam mit Facebook für die Verarbeitung der personenbezogenen Daten der BesucherInnen verantwortlich sind. Da die daraus folgenden Verpflichtungen im Hinblick auf den Datenschutz der BesucherInnen für mich nicht leistbar sind, wurde die Facebook-Seite von www.schilddruesenguide.de geschlossen.

Für den Herbst 2018 angekündigte Ratgeber zu hormonellen Störungen

In den zurückliegenden Jahren war die Ernährung das viel diskutierte und mitunter heftig umstrittene Schwerpunktthema unzähliger Schilddrüsenbücher. Wie eigentlich nicht anders zu erwarten, haben aber auch die verschiedenen Ernährungskonzepte nicht  ausnahmslos allen Hashimoto-Thyreoiditis-PatientInnen zur Beschwerdefreiheit verholfen.  Für den Herbst 2018 angekündigte Ratgeber zu hormonellen Störungen weiterlesen