E-Book-Neuerscheinung: Psychische Aspekte der Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis

Nicole Rolfsmeier: Psychische Aspekte der Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis (Amazon-Partnerlink)

Das kurze, 38seitige E-Book informiert über die wichtigsten psychischen Aspekte der Hashimoto-Thyreoiditis. Preis: 0,99 EUR


Die Hashimoto-Thyreoiditis ist keine psychische Erkrankung. Und doch führen vielfältige psychische Beschwerden während der Schilddrüsenunterfunktionsphase nicht selten zu entsprechenden Fehldiagnosen wie Burnout oder Depression. Für die betroffenen Schilddrüsenpatienten/innen bedeutet das oftmals den Beginn eines längeren Leidensweges.

Das E-Book „Psychische Aspekte der Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis“ ist demnächst auch in folgenden Online-Shops verfügbar: buch.de, buecher.de, ebook.de, hugendubel.de, mayersche.de, osiander.de, thalia.de und weltbild.de.

E-Book „Besser leben mit der Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis“ jetzt auch als aktuelle Version für den Tolino erhältlich

bild_7Ab sofort ist eine überabeitete Neuauflage des E-Books „Besser leben mit der Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis“ auch für den eBook-Reader Tolino verfügbar. Preis 2,99 EUR

Das Erfahrungswissen von Hashimoto-Thyreoiditis-PatientInnen und hilfreiche Ratschläge von Betroffenen für Betroffene stehen im Mittelpunkt dieses E-Books. Es enthält eine sorgfältige Auswahl von praktischen Tipps für ein möglichst beschwerdefreies Leben mit der Hashimoto-Thyreoiditis. Dabei werden ganz konkrete Möglichkeiten aufgezeigt wie sich mit Hilfe von Naturheilkunde und Alternativmedizin weiter bestehende Beschwerden wirksam lindern lassen. Nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zur schulmedizinischen Behandlung.

Das E-Book „Besser leben mit der Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis“ ist beispielsweise in folgenden Online-Shops verfügbar: buch.debuecher.de, ebook.de, hugendubel.de, mayersche.de, osiander.de, thalia.de und  weltbild.de.

Hormone verändern das Sehen

Dass der menschliche Körper komplex ist, haben wir immer geahnt. Dass Schilddrüsenhormone das Farbsehen beeinflussen, überrascht dennoch. Genau dieses Phänomen erkundet ein Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen (UDE) in einer großen Studie. Neue Erkenntnisse wurden jetzt im Magazin Frontiers in Cellular Neuroscience veröffentlicht.

Ohne die Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Triiodothyronin (T3) geht gar nichts. Sie regulieren Prozesse wie den Stoffwechsel und wirken bei der Entwicklung des Körpers sowie des Nervensystems mit. Überraschenderweise hängt auch von ihnen ab, wie wir Farben erkennen. Ist die Netzhaut mit solchen Hormonen unterversorgt, nimmt man Farben schlechter wahr oder kann sie gar nicht sehen.

„Schilddrüsenhormone aktivieren die Synthese bestimmter Pigmente in der Netzhaut. Dieser Prozess ist äußerst dynamisch, denn die Synthese wird auch im Erwachsenenalter beeinflusst, wenn die Hormonkonzentration schwankt. Das zeigten Experimente an Nagetieren und Menschen“, erklärt Yoshiyuki Henning, Doktorand an der UDE. Der Biologe erforscht mit Karol Szafranski vom Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena diese spezielle Hormonversorgung. Eine zu hohe Konzentration könnte mit degenerativen Erkrankungen der Netzhaut zusammenhängen – was bislang kaum untersucht wurde. Hormone verändern das Sehen weiterlesen

Behandlungsbedürftigkeit einer subklinischen Hypothyreose (TSH unter 10 mU/L)

Prof. Helmut Schatz „Soll man subklinische Hypothyreosen mit einem TSH unter 10 mU/L behandeln?“ (blog.endokrinologie.net)

Ja, Patient/innen bei denen ein TSH über 2,5 mU/L festgestellt wurde, sollten ein Schilddrüsenhormonpräparat erhalten, wenn außerdem

  • erhöhte Schilddrüsenautoantikörper gemessen wurden,
  • die Sonografie eine echoarme Schilddrüse zeigt,
  • Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion beklagt werden,
  • Kinderwunsch (bzw. eine Schwangerschaft) besteht oder
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen diagnostiziert wurden

1. Deutscher Hormontag

Im Rahmen ihrer Informationskampagne „Hormongesteuert?!“ hat die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie ihre Mitglieder dazu aufgerufen sich am ersten Deutschen Hormontag beteiligen. Dieser soll am 17. September 2016 bundesweit stattfinden. Für die teilnehmenden Mitglieder werden kostenlose Materialien bereitgestellt.

Hormongesteuert?! (Informationsbroschüre für PatientInnen von der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie)

… und gut versteckt die Liste der teilnehmenden Praxen/Klinken.

Zwei Treffer machen den Schilddrüsentumor

Das autonome Adenom ist die häufigste Variante gutartiger Tumore der Schilddrüse. Mutationen in zwei Genen sind für gut 70 Prozent von ihnen verantwortlich. Wissenschaftler der Uni Würzburg haben jetzt einen weiteren Auslöser identifiziert.

Hormone der Schilddrüse sind an der Steuerung vieler Funktionen des menschlichen Körpers beteiligt: Sie nehmen Einfluss auf den Zucker-, Fett- und Eiweißhaushalt, regeln die Körpertemperatur, den Herzschlag und den Kreislauf und vieles andere mehr. Beim Kind steuern sie zudem die Entwicklung von Gehirn und Nerven sowie das Knochenwachstum. Kein Wunder, dass eine Schilddrüsenüberfunktion sich bei den Betroffenen deutlich bemerkbar macht. Sie berichten häufig von einem anhaltenden Unruhezustand, einer ständigen Gereiztheit, Schlaflosigkeit, einem unerklärlichen Gewichtsverlust, vermehrtem Schwitzen und einem erhöhten Puls. Unbehandelt hat eine Schilddrüsenüberfunktion gravierende Folgen, vor allem eine erhöhte Sterblichkeit aufgrund von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Zwei Treffer machen den Schilddrüsentumor weiterlesen

Häufig verkannt: Schilddrüsenentzündung nach der Entbindung

Anhaltende Erschöpfung und depressive Verstimmung nach der Geburt – nicht nur an den „Baby-Blues“ denken

Fast jede zwölfte Mutter entwickelt wenige Wochen nach der Entbindung eine Schilddrüsenentzündung. Grund für die Postpartum-Thyreoiditis, wie der Fachausdruck lautet, ist die hormonelle Stresssituation, der die mütterliche Schilddrüse während der Schwangerschaft ausgesetzt ist. Die Erkrankung äußert sich durch Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Gereiztheit, Nervosität und depressive Verstimmung. „Das wird oft schnell abgetan und als Baby-Blues fehlinterpretiert“, erklärt Professor Dr. med. Matthias Schmidt vom Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner e. V (BDN). Ein Bluttest klärt, ob eine Schilddrüsenentzündung nach der Geburt vorliegt. Häufig verkannt: Schilddrüsenentzündung nach der Entbindung weiterlesen