Enzymgetränke: Kombucha

Kombucha ist eine weißliche, gelatineartige Masse, die aus hefeartigen Pilzen gebildet wird. Unter Zugabe gesüßten Tees wird daraus das Kombucha-Teegetränk hergestellt.
Herstellung:

Um das Kombucha-Teegetränk zu Hause selbst herzustellen, werden 2 Liter grüner oder schwarzer Tee gekocht und mit 200-250 g Zucker vermischt. Dann wird ein Kombucha-Teepilz in Ansatzflüssigkeit (fertiges Kombucha-Getränk) hinzugegeben. Das Ganze wird mit einem luftdurchlässigen Tuch abgedeckt und muss dann bei Zimmertemperatur circa 8-12 Tage reifen. Anschließend wird das Kombucha-Teegetränk z. B. durch einen Kaffeefilter gefiltert und bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahrt.

Selbstverständlich gibt es das Kombucha-Teegetränk auch als Fertigpräparat in Drogeriemärkten und Reformhäusern zu kaufen. Dieses ist nicht nur einfacher in der Handhabung, sondern auch aus hygienischen Gesichtspunkten empfehlenswerter.

Inhaltsstoffe:

Das fertige Kombucha-Teegetränk enthält Glucuronsäure, zahlreiche B-Vitamine (B1, B2, B3, B6, B12 und Folsäure), einige Mineralstoffe (Kalium, Calcium, Magnesium und Natrium) sowie rechtsdrehende Milchsäure, Aminosäuren, Enzyme und eine geringe Menge Alkohol. Der Alkoholgehalt beträgt im Durchschnitt 0,5 %.

Anwendungsbereiche:

Die im Kombucha-Teegetränk enthaltende Glucuronsäure bewirkt eine starke Entgiftung des Körpers. Kombucha fördert die Ausscheidungs- und Reinigungsprozesse von Leber und Nieren. Kombucha wird auch unterstützend bei Gelenkbeschwerden wie beispielsweise bei Rheuma und Gicht eingesetzt. Bei der Gicht bewirkt er die vermehrte Ausschwemmung von Harnsäure.

Die Milchsäure hemmt das Wachstum schädlicher Darmbakterien. Zudem wird Kombucha beispielsweise bei Verstopfung angewendet, weil er durch seinen Enzymgehalt die Verdauung fördert.

Kombucha kann auch sinnvoll bei Infektanfälligkeit eingesetzt werden. Er erhöht die Abwehrkraft des Körpers deutlich, indem er das Immunsystem harmonisiert und dadurch stärkt.

Dosierung:

Täglich werden 1 bis 3 Gläser Kombucha-Teegetränk über mindestens vier Wochen getrunken. Auch eine zeitlich unbegrenzte Einnahme ist unbedenklich.

Siehe auch: → Naturheilkunde & Alternativmedizin: Alphabetisches Stichwortverzeichnis


Nicole Rolfsmeier:

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