Sanofi-Aventis offenbar vor Übernahme von Genzyme
Bereits seit Monaten dauert der Übernahmepoker um das amerikanische Biotechnologieunternehmen Genzyme durch den französischen Pharmakonzern Sanofi-Aventis an. (mehr …)
Der unabhängige Wegweiser zur Schilddrüse!
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Ausgangshypothese dieser in Wien durchgeführten Studie war, dass das subjektive Befinden und die Lebensqualität von Hashimoto-Thyreoiditis-Patientinnen nicht nur von der Schilddrüsenstoffwechsellage abhängig ist, sondern auch durch die Höhe der TPO-AK massgeblich beeinflusst wird. Nach Auswertung der Untersuchung von 426 Schilddrüsenpatientinnen (darunter allerdings nur 28 Hashimoto-Thyreoiditis-Erkrankte) kommen die Autoren zu dem Schluss, dass Hashimoto-Thyreoiditis-Patientinnen im Vergleich mit Betroffenen anderer Schilddrüsenerkrankungen unter deutlich mehr Beschwerden leiden und dass dieses Beschwerdespektrum nicht allein durch die Schilddrüsenstoffwechsellage erklärt werden kann.
Quelle: Ott J, Promberger R, Kober F, Neuhold N, Tea M, Huber JC, Hermann M. „Hashimoto’s Thyroiditis Affects Symptom Load and Quality of Life Unrelated to Hypothyroidism: A Prospective Case-Control Study in Women Undergoing Thyroidectomy for Benign Goiter.“ Thyroid. 2010 Dec 27
Die Rheinische Friedrichs Wilhelms Universität Bonn hat anlässlich einer kürzlich, unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Remer (stellvertretender Sprecher des Arbeitskreises Jodmangel), durchgeführten Untersuchung eine Pressemitteilung mit dem Titel „Reichliches Trinken kann zu Jodverlusten führen“ (defekter Link wurde entfernt) herausgegeben. Durchgeführt wurde die Studie am Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund.
Originalarbeit: Simone A. Johner, Lijie Shi, Thomas Remer „Higher Urine Volume Results in Additional Renal Iodine Loss“ Thyroid. December 2010, 20(12): 1391-1397.
Es gibt eine ganze Reihe unterschiedlicher Schilddrüsenerkrankungen die jeweils einer individuell angepassten Therapie bedürfen. Die wichtigsten Behandlungsmöglichkeiten im Hinblick darauf sind die medikamentöse Therapie von Schilddrüsenkrankheiten, die Schilddrüsenoperation sowie die Radioiodtherapie der Schilddrüse. Nachfolgend werden diese näher erläutert.
Die vorliegende Doktorarbeit hat gezeigt, dass es durch eine Radioiodbehandlung zu Veränderungen der Antikörpertiter kommen kann. Autoimmunthyreoiditiden treten demnach mit erhöhter Inzidenz auf. Um Neuerkrankungen frühzeitig zu diagnostizieren, ist deshalb eine Kontrolle der Antikörpertiter nach der Radioiodbehandlung sinnvoll. Quelle: Sabine Altwein „Einfluss der Radioiodtherapie auf Tg-, TPO- und TSH-Rezeptor-Antikörpertiter bei […]
Eine Fehlsteuerung im Immunsystem ist beim → Morbus Basedow für die Bildung von TRAK (TSH-Rezeptor-Antikörper) verantwortlich. Diese Antikörper docken an den eigentlich für das TSH vorgesehenen Rezeptoren an und blockieren diese, so dass sich das TSH dort nicht mehr verankern kann. Amerikanischen Forschern ist es jetzt erstmals gelungen ein Thyreostatikum zu entwickeln welches genau hier ansetzt, d.h. es antagonisiert den Rezeptor des Thyroidea Stimulating Hormon.
Quelle: Susanne Neumann, Elena Eliseeva, Joshua G. McCoy, Giorgio Napolitano, Cesidio Giuliani, Fabrizio Monaco, Wenwei Huang, and Marvin C. Gershengorn „A New Small-Molecule Antagonist Inhibits Graves‘ Disease Antibody Activation of the TSH Receptor“, Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism , doi:10.1210/jc.2010-1935
Heute schreibe ich hier über ein Thema, welches mir persönlich sehr am Herzen liegt. Immer wieder gibt es Betroffene der autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen die selbstgerecht ihren vermeintlich souveränen Umgang mit der Hashimoto-Thyreoiditis oder dem Morbus Basedow betonen und sich anmaßen über andere zu urteilen denen dies scheinbar weniger gut gelingt.
Im Deutschen Ärzteblatt ist am 26.11.2010 der 10seitige Überblicksartikel „Substitutionstherapie nach Operationen an Schilddrüse und Nebenschilddrüsen“ (defekter Link wurde gelöscht) von Arne Schäffler“ erschienen.