medikamentöse Therapie nach Schilddrüsenoperation

Im Deutschen Ärzteblatt ist am 26.11.2010 der 10seitige Überblicksartikel „Substitutionstherapie nach Operationen an Schilddrüse und Nebenschilddrüsen“ von Arne Schäffler“ erschienen.

Neben einleitenden Informationen zur Hormonsubstitution, der Pharmakokinetik der Schilddrüsenhormone und dem L-Thyroxin-Bedarf erwähnt Schäffler beispielsweise auch Erkrankungen und Medikamente die mit einem erhöhten L-Thyroxin-Bedarf einhergehen. Nützlich ist darüber hinaus eine Tabelle mit den aufgelisteten Hilfsstoffen der gängigen L-Thyroxin-Präparate.

Für Schilddrüsenkrebspatienten und ihre behandelnden Ärzte dürften die Ausführungen zum TSH-Zielbereich nach operativer Entfernung der Schilddrüse interessant sein. Hier gibt es seit einigen Jahren die Entwicklung, dass immer häufiger nur noch Hochrisiko-Patienten mit Krebs im fortgeschrittenen Stadium, Rezidiven oder Metastasenbildung TSH-suppressiv eingestellt werden.

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