Psychiatrische Fehldiagnose bei Hashimoto-Enzephalopathie
Krampfanfälle, Muskelzuckungen und Verwirrtheit deuten die behandelnden Ärzte fälschlicherweise als Psychose bevor die Diagnose Hashimoto-Enzephalopathie gestellt wird. (mehr …)
Der unabhängige Wegweiser zur Schilddrüse!
Krampfanfälle, Muskelzuckungen und Verwirrtheit deuten die behandelnden Ärzte fälschlicherweise als Psychose bevor die Diagnose Hashimoto-Enzephalopathie gestellt wird. (mehr …)
Bei entsprechender erblicher Veranlagung gelten die Überversorgung mit Jod, ein Mangel an Selen und Vitamin D, wiederholte Infekte sowie Veränderungen der Sexualhormone derzeit als die wahrscheinlichsten Auslöser für die Entstehung und Entwicklung einer Hashimoto-Thyreoiditis. … kenne ich leider nicht. Und angesichts der Vielfalt der derzeit diskutierten – möglicherweise in Frage […]
Neben der perniziösen Anämie sind Vitiligo, Diabetes mellitus Typ 1, Zöliakie, Morbus Addison, Rheumatoide Arthritis und Lupus erythematodes weitere Autoimmunerkrankungen die bei Hashimoto-Thyreoiditis-Erkrankten zusätzlich auftreten können.
Ich möchte heute an dieser Stelle kurz auf den am 08. Februar 2018 auf news.doccheck.com veröffentlichten Artikel „Der Hashimoto läuft sich warm“ (Link war am 14.09.23 nicht mehr erreichbar und wurde gelöscht) verweisen. Sicher sind nicht alle darin gemachten Aussagen unumstritten (wie auch die angeregte Diskussion in den Kommentaren zeigt), aber ich finde ihn gerade deshalb sehr lesenswert.
Längst überfällig ist auch, dass endlich einmal darauf hingewiesen wird, dass die gängige schulmedizinische Behandlung mit Schilddrüsenhormonen oft unzureichend ist, es aber an ergänzenden interdisziplinären Therapiekonzepten fehlt.
TSH, fT3 und fT4 geben Hinweise darauf, ob eine Euthyreose, Hyperthyreose oder Hypothyreose vorliegt. Gerade neu diagnostizierte SchilddrüsenpatientInnen verstehen oft nicht richtig, was die Ärztin/der Arzt genau meint, wenn sie/er von einer Unter- oder Überfunktion der Schilddrüse spricht und welche Bedeutung im Hinblick darauf die Schilddrüsenwerte haben. Deshalb nachfolgend eine […]
An einer Hashimoto-Thyreoiditis erkrankte Frauen leiden oft unter ungewollter Kinderlosigkeit. Diskutiert wird schon seit längerem, ob eine frühzeitige Schilddrüsenhormontherapie im Hinblick darauf einen positiven Nutzen bringt. Vor wenigen Tagen wurde von Prof. Schatz im Blog der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie der interessante Artikel „Levothyroxingabe steigert die Ovarialfunktion bei unfruchtbaren Frauen mit Hashimoto-Thyreoiditis und einem TSH von >/= 2,5 mU/l“ (Link geprüft am 14.09.23) veröffentlicht.
Hintergrund seines Beitrags ist eine japanische Untersuchung im Rahmen derer bei PatientInnen mit Hashimoto-Thyreoiditis durch die Schilddrüsenhormontherapie positive Veränderungen der Spiegel des Anti-Müller-Hormons gemessen wurden. Die Bestimmung des Anti-Müller-Hormons wird zur Überprüfung der Fruchtbarkeit (Fertilitätsdiagnostik) genutzt. Es gibt Aufschluss über die Funktion der Eierstöcke und zeigt an wie viele Eizellen eine Frau produziert.
Jedes Jahr erkranken rund 6000 Menschen neu an einer Krebserkrankung der Schilddrüse (Schilddrüsenkarzinom).
Am 06. Dezember 2017 wurde vom Robert-Koch-Institut eine aktuelle Auswertung der fortlaufend zum Thema Schilddrüsenkrebs erhobenen Daten Kapitel 3.24 Schilddrüse / Krebs in Deutschland (Link geprüft am 30.07.25) veröffentlicht.
Erstmalig von Schilddrüsenkrebs betroffen waren demnach fast dreimal so viele Frauen wie Männer (beispielsweise im Jahr 2014 rund 4.280 Frauen und 1.840 Männer). Am häufigsten mit einer Neudiagnose konfrontiert sind Menschen im Lebensalter von 50 bis 55 Jahren. Als Risikofaktoren gelten insbesondere vorangegangene Strahlenbelastungen (Strahlentherapie, radioaktive Strahlung). Weitere Auslöser konnten indes noch nicht zweifelsfrei belegt werden.
Wichtiger Hinweis: Aktuelle Zahlen zur Häufigkeit und Verteilung von Schilddrüsenkrebs finden Sie hier
Letzte Aktualisierung: 12. Februar 2024
Seit Jahren unangefochten an der Spitze liegt das für Hashimoto-und Basedow-PatientInnen eingerichtete Internetforum von Dr. Leveke Brakebusch und Prof. Dr. Armin E. Heufelder. Herzlichen Glückwunsch! (mehr …)
Frauen werden eher als Männer für psychisch krank gehalten. Ihre Beschwerden werden nicht selten herabgewürdigt und weniger ernst genommen. Das wirkt sich leider auch auf die eigentlich erforderliche Diagnostik und die Behandlungsqualität von schilddrüsenkranken Frauen aus.