Möglicherweise Medikament zur Behandlung des Exophthalmus beim Morbus Basedow entdeckt

Um die gefürchtete Augenbeteiligung (Endokrine Orbitopathie) beim Morbus Basedow zukünftig besser behandeln zu können wird an neuen Wirkstoffen geforscht.

Heute wurde ein lesenswerter Artikel im Ärzteblatt veröffentlicht, der vielen Morbus Basedow Erkrankten Hoffnung auf die Zukunft machen dürfte: Morbus Basedow – Teprotumumab vermindert Exophthalmus.

Wirkungsmechanismus: Der untersuchte Antikörper Teprotumumab heftet sich  am Rezeptor für den Insulin-ähnlichen Wachstumsfaktor 1 (IGF-1) an, der die Vermehrung von bestimmten Zellen in der Augenhöhle fördert. Die Vermehrung dieser sogenannten Fibroblasten ist für das Hervortreten der Augäpfel beim Morbus Basedow verantwortlich.

→ 23.10.18: Neues zu Teprotumumab – Wirkstoff zur Behandlung der Endokrinen Orbitopathie beim Morbus Basedow