Erklärung der Schilddrüsenlaborwerte, Teil 1: Schilddrüsenhormonwerte

Für die Beurteilung der Schilddrüsenfunktionslage sind die Hormonuntersuchungen (TSH, fT3, fT4) wichtig, während die Diagnose der autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen (Morbus Basedow, Hashimoto-Thyreoiditis) u. a. anhand der Antikörper (TPO-AK, Tg-AK, TRAK) gestellt wird.

Für eine medizinische Beurteilung dieser Laborwerte sind zuverlässige Entscheidungsgrenzen erforderlich. Sie sollen dem Arzt angeben, ob eine bestimmte Krankheit vorliegt oder ausgeschlossen werden kann (Ausschlussdiagnostik) und ob von einer Verbesserung beziehungsweise Verschlechterung einer Erkrankung auszugehen ist (Verlaufskontrolle). In der Medizin gibt es dazu sogenannte Normalbereiche, die eine Spanne von Werten umfassen, die bei rund 95 Prozent aller gesunden Untersuchten gefunden wurden. Die gemessenen Werte der einzelnen Hormone und Antikörper können nur in Abhängigkeit dieser Normalwerte korrekt beurteilt werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich diese Normwerte je nach Labor und verwendeter Messmethode unterscheiden können.

Schilddrüsenhormone

TRH = Thyreotropin Releasing Hormon

Das TRH ist ein Hormon, welches im Hypothalamus produziert wird. Es regt die Hypophyse an TSH freizusetzen. Die Bestimmung des TRH ist allerdings fast nie erforderlich. Normalbereich: 2,5 – 25 mU/l. Ein erhöhter Wert weist auf eine Schilddrüsenunterfunktion hin.

TSH = Thyreoidea Stimulating Hormon (Thyreotropin)

Das TSH wird von der Hypophyse produziert und regt die Schilddrüse zur Bildung der Schilddrüsenhormone T4 und T3 an. Die Bestimmung des TSH ist Basis jeder Schilddrüsenfunktionsdiagnostik. Normalbereich: 0,3 – 2,5 mU/l. Unter der Therapie mit Schilddrüsenhormonen wird eine Einstellung des TSH im Bereich 0,5 – 1,0 mU/l empfohlen. Erniedrigte Werte (kleiner als 0,1 – 0,3 mU/l): Die Schilddrüse produziert zu viele Hormone oder die von aussen zugeführte Schilddrüsenhormondosis ist zu hoch (hyperthyreosis factitia, iatrogene Hyperthyreose). Es liegt eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) vor. Ausnahme: Bei Einnahme eines T3-/T4-Kombinationspräparates oder auch durch TRAK kann das TSH verfälscht zu niedrig ausfallen ohne dass eine Hyperthyreose vorliegt. Erniedrigte Werte bedürfen einer weiteren Abklärung, so dass zusätzlich die Konzentrationen von fT3/fT4 bzw. bei der Erstdiagnostik Antikörper bestimmt werden müssen. Erhöhte Werte (grösser als 2,0 – 2,5 mU/l): Die Schilddrüse produziert zu wenige Hormone oder die von aussen zugeführte Schilddrüsenhormondosis ist zu niedrig. Es liegt eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) vor. Erhöhte Werte bedürfen einer weiteren Abklärung, so dass zusätzlich die Konzentrationen von fT3/fT4 bzw. bei der Erstdiagnostik Antikörper bestimmt werden müssen.

fT4 = Tetrajodthyronin od. Thyroxin

Unter einer Substitutionstherapie mit Schilddrüsenhormonen sollte die letzte Medikamenteneinnahme 24 Stunden zurückliegen, da ansonsten verfälscht zu hohe Werte gemessen werden. Normalbereich: 0,8 – 1,8 ng/dl (8 – 18 pg/ml) bzw. 10 – 23 pmol/l.

Unter einer Therapie mit Schilddrüsenhormonen legen einige Schilddrüsenexperten eine erweiterte obere Normbereichsgrenze (laborabhängig 2,5 bis 3,5 ng/dl) für das fT4 zugrunde. Dies beruht auf ärztlichem Erfahrungswissen, d.h. wissenschaftliche Studien dazu sind mir nicht bekannt.

Erhöhte Werte: Es liegt eine Schilddrüsenüberfunktion vor. Erniedrigte Werte: Es liegt eine Schilddrüsenunterfunktion vor.

fT3 = Trijodthyronin

Im Gegensatz zum fT4 ist das fT3 erst bei ausgeprägten Hypo- bzw. Hyperthyreosen erniedrigt bzw. erhöht, da der Körper die bedarfsgerechte Umwandlung je nach Bedarf steuern kann. Normalbereich: 2,0 – 4,5 pg/ml bzw. 5,4 – 12,3 pmol/l. Erhöhte Werte: Es liegt eine Schilddrüsenüberfunktion vor. Erniedrigte Werte: Es liegt eine Schilddrüsenunterfunktion vor. Bei länger andauernden schweren Erkrankungen kann das fT3 erniedrigt sein ohne dass eine Hypothyreose vorliegt (Low T3-Syndrom).

Hintergrundwissen: Bezüglich der Schilddrüsenhormone besteht grundsätzlich die Möglichkeit die Konzentrationen der freien Schilddrüsenhormone (fT3, fT4) oder die Gesamthormonkonzentrationen (T3, T4) zu bestimmen. Medizinisch sinnvoll ist nur die Bestimmung der freien Schilddrüsenhormone. Begründung: Der größte Teil der Schilddrüsenhormone ist an Bindungseiweiße wie das Thyreoglobulin, Transthyretin (Präalbumin) und Albumin gebunden. Nur ein sehr geringer Teil der Schilddrüsenhormone liegt ungebunden vor. Da aber ausschließlich die freien Schilddrüsenhormone wirksam sind, ist es sinnvoller diesen Teil zu messen, als die Gesamthormonkonzentrationen (gebundene + freie Hormone). Außerdem ist die Messgenauigkeit bei der Bestimmung der freien Hormone höher als bei der Bestimmung der gebundenen Hormone. Die Anzahl der Bindungseiweiße und damit der gebundenen Hormone kann beispielsweise durch die Einnahme von Östrogenen oder während einer Schwangerschaft erhöht sein. Dagegen hat die Bestimmung der freien Hormone den Vorteil, dass sie von Veränderungen der Bindungsproteine unabhängig ist.

Kalzitonin

Kalzitonin wird von den C-Zellen der Schilddrüse gebildet. Es reguliert den Kalziumhaushalt, indem es den Kalziumgehalt im Blut senkt. Bedeutsam ist es vor allem als Tumormarker für das medulläre Schilddrüsenkarzinom (C-Zell-Karzinom). Bei anderen Schilddrüsenerkrankungen ist die Bestimmung des Kalzitonin nicht notwendig. Ein erhöhter Wert kann durch einen Tumor verursacht werden, aber auch harmlose Ursachen haben.

Erklärung der Schilddrüsenlaborwerte Teil 2: Schilddrüsenautoantikörper

Werbung:


Allgemeines zur Nährstofftherapie

Mit diesem Text soll der Erfahrung zahlreicher Schilddrüsenerkrankter Rechnung getragen werden, die unter schwerwiegenden, lang anhaltenden oder immer wiederkehrenden Nährstoffmängeln leiden. Auch wenn die Wirksamkeit einzelner Vitamine oder Mineralstoffe bisher nicht immer zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte: Aufgrund des geringen Nebenwirkungspotentials ist gegen eine kurmässige, zeitlich begrenzte Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln als begleitende Therapie nichts einzuwenden. Von einer leichtfertigen Dauereinnahme dieser Vitamine und Mineralstoffe in höheren Dosierungen ist aber abzuraten, da es auch zu unerwünschten Wirkungen auf die Schilddrüsenfunktion kommen kann. Im Zweifelsfall sollte ein Arzt konsultiert werden, der in den meisten Fällen durch Blutuntersuchungen einen Mangel feststellen bzw. ausschließen und die Nährstofftherapie entsprechend überwachen kann. Leider müssen die Kosten dafür oftmals privat getragen werden.

Wichtige Nährstoffe für Schilddrüsenpatienten
  • Antioxidantien wie Selen, Zink und die Vitamine A, C, E
  • Magnesium und Calcium
  • das Spurenelement Eisen
  • das Sonnenvitamin Vitamin D
  • die Vitamine des B-Komplex
  • Bromelain, Coenzym Q10, Omega-3-Fettsäuren, L-Carnitin und Aminosäuren
Wer braucht Nahrungsergänzungsmittel?

Der Sinn oder Unsinn von Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) wird seit längerer Zeit kontrovers und oft nur wenig sachlich diskutiert. Die Meinungen diesbezüglich reichen von „unverzichtbar“ bis zu „überflüssig“. Es gibt zahlreiche Untersuchungen zu diesem Thema, die aber keinen eindeutigen Trend belegen, sondern mal die eine und mal die andere Sichtweise stützen.

Unter anderem von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt es allgemeine Empfehlungen zum Tagesbedarf an Vitaminen und Mineralstoffen. Diese Empfehlungen wurden 2003 überarbeitet und sind für gesunde Personen ohne besondere Belastungen gedacht. Ob ein erhöhter Bedarf besteht, der über die normale Ernährung nicht gedeckt werden kann, ist aber unter anderem von Faktoren wie Ernährungsgewohnheiten, Stressbelastung, Alter, Gesundheitszustand und Geschlecht abhängig. Diese Nährstofftabellen bieten also nicht mehr als grobe Anhaltspunkte.

Bei chronischen Erkrankungen zu denen auch fast alle Schilddrüsenkrankheiten zählen ist eine ausgewogene Ernährung allein oft nicht mehr ausreichend, um den Körper mit allen benötigten Vitalstoffen zu versorgen. Dann ist die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln empfehlenswert. Für Hashimoto- oder Basedow-Betroffene ist in diesem Zusammenhang allerdings problematisch, dass viele der in der Apotheke frei verkäuflichen Multimineralstoffkomplexe Jod enthalten und deshalb ungeeignet sind.

Studien, welche den Nutzen von Nahrungsergänzungsprodukten speziell bei Schilddrüsenpatienten untersucht haben, gibt es allerdings nur sehr wenige. In drei voneinander unabhängigen Untersuchungen wurden jedoch die positiven Wirkungen des Spurenelements Selen auf den der Hashimoto-Thyreoiditis zugrundeliegenden Autoimmunprozess nachgewiesen. Außerdem gibt es zum Einfluss von Zink auf den Schilddrüsenstoffwechsel und das Immunsystem einige Untersuchungen. Bislang konnte jedoch noch nicht zweifelsfrei geklärt werden, ob auch eine Dauereinnahme in höheren Dosierungen gesundheitlich unbedenklich ist. Desweiteren wurde der Magnesiumhaushalt mehrfach in wissenschaftlichen Studien in Bezug auf Schilddrüsenkrankheiten betrachtet. Vielversprechende Ergebnisse gibt es inbesondere bei der Behandlung von im Zusammenhang mit Erkrankungen der Schilddrüse auftretendem Bluthochdruck und Tachykardien mit hochdosiertem Magnesium. Interessant ist zudem der mehrfach von Schilddrüsenspezialisten geäußerte Behandlungsansatz Hyperthyreosen mit der Substanz L-Carnitin zu therapieren. L-Carnitin hemmt die Schilddrüsenhormonwirkung an den verschiedenen Organen.

Was sind Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente?

Ganz allgemein wird zwischen Vitaminen sowie Mineralstoffen und Spurenelementen unterschieden.

Vitamine sind essentielle Stoffe, die mit der Nahrung zugeführt werden müssen und die für die Gesunderhaltung des Körpers lebensnotwendig sind. Grundsätzlich unterscheidet man fettlösliche und wasserlösliche Vitamine. Fettlöslich sind die Vitamine A, D, E und K, welche im Fettgewebe des Körpers gespeichert und deshalb auch überdosiert werden können. Wasserlöslich sind die Vitamine des B-Komplexes und Vitamin C, die mit Ausnahme des Vitamins B 12 nicht im Körper gespeichert werden können und deshalb täglich neu aufgenommen werden müssen. Nicht benötigte Überschüsse an wasserlöslichen Vitaminen werden mit dem Urin ausgeschieden.

Mineralstoffe sind anorganische Salze, die ebenfalls ständig über die Ernährung aufgenommen werden müssen und für den Aufbau von Körpersubstanzen unverzichtbar sind. Bei den Mineralstoffen differenziert man zwischen Mengenelementen (Calcium, Chlorid, Kalium, Magnesium, Natrium, Phosphor und Schwefel) und Spurenelementen (Chrom, Eisen, Fluorid, Jod, Kobalt, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen und Zink). Da Spurenelemente nur in sehr geringen Mengen im Körper vorhanden sind und größere Mengen Schaden anrichten können, sollte eine Überdosierung unbedingt vermieden werden. Sinnvoll ist eine kurmäßige Einnahme über wenige Monate und keine Daueranwendung. Das Spurenelement Eisen sollte, besonders in höheren Dosierungen, nur bei einem mittels Blutuntersuchung festgestellten Mangel und nach Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden.

Außer Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen gibt es weitere Substanzen mit gesundheitsfördernden Eigenschaften. Dazu zählen beispielsweise Enzyme, Aminosäuren oder auch Fettsäuren.

Werbung:


Die Hashimoto-Thyreoiditis ist keine Bagatellerkrankung

Die Hashimoto-Thyreoiditis gilt bei vielen Ärzten als harmlose Bagatellerkrankung oder Befindlichkeitsstörung, die keine oder kaum Beschwerden verursacht und die beobachtet, aber nicht unbedingt behandelt werden muss. Oft ist sie tatsächlich nur ein Zufallsbefund bei einer umfangreicheren Routineuntersuchung, manchmal wird die Hashimoto-Thyreoiditis aber auch erst nach einem jahrelangen Leidensweg mit unzähligen Fehldiagnosen entdeckt.

Im Hinblick darauf ist es ein Skandal, wie unzureichend die Kenntnisse von niedergelassenen Ärzten über diese recht häufig auftretende Erkrankung sind. Häufig bedeutet in diesem Fall, dass bis zu 13 % der Bevölkerung positive Schilddrüsenautoantikörper aufweisen. Positive Schilddrüsenautoantikörper sind neben einem auffälligen Sonogramm und veränderten Schilddrüsenhormonwerten (TSH, fT3, fT4) ein entscheidender Hinweis auf das Vorliegen einer Hashimoto-Thyreoiditis.

Fest steht, die Hashimoto-Thyreoiditis ist keine Befindlichkeitsstörung, die man vernachlässigen kann, sondern eine chronische Erkrankung, die einer konsequenten und individuell angepassten Behandlung bedarf. Durch diese Schilddrüsenerkrankung vielleicht sogar dauerhaft in der Lebensqualität beeinträchtigt zu sein ist weder Ausdruck einer übertriebenen Wehleidigkeit noch Zeichen für eine Willensschwäche. Die Hashimoto-Thyreoiditis ist keine psychosomatische Erkrankung!

In etlichen Fällen ist vermutlich die viel zu spät einsetzende Behandlung die Hauptursache dafür, dass nicht mehr alle Symptome voll reversibel sind. Erschwerend kommt hinzu, dass nur die Schilddrüsenunterfunktion ausgeglichen, nicht aber die der Hashimoto-Thyreoiditis zugrunde liegende Autoimmunerkrankung, die auch Beschwerden verursacht, behandelt werden kann.

Presseinformation – Schilddrüsennetz Hannover – Verkannt und verharmlost – die autoimmunen Schilddrüsenentzündungen

Hannover, 22.03.2006. Seit einem Jahr bietet die Homepage Schilddrüsenguide (www.schilddruesenguide.de) betroffenen Patienten und behandelnden Ärzten unabhängige Informationen zu den autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen Hashimoto-Thyreoiditis und Morbus Basedow. Erstellt wurde das umfangreiche Internetportal von der Diplom-Pädagogin Nicole Rolfsmeier, die es sich zum Ziel gesetzt hat den konstruktiven Austausch zwischen Ärzten und Patienten zu fördern. Schilddrüsenspezialisten und Betroffene engagieren sich ehrenamtlich, um gemeinsam zur Aufklärung über die wenig beachteten und oft unterschätzten Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse beizutragen.

Im Laufe ihres Lebens erkranken 10 – 15 % der Bevölkerung an einer der beiden autoimmunen Schilddrüsenentzündungen Hashimoto-Thyreoiditis und Morbus Basedow. Weil auch Ärzten noch immer wenig bekannt ist, welche vielfältigen Auswirkungen Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse auf den Körper haben, wird bei zahlreichen Betroffenen erst spät eine entsprechende Diagnose gestellt. Die unspezifischen Symptome (Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, Angst- und Panikattacken, Muskelverspannungen, Magen-DarmBeschwerden, Gewichtsveränderungen und Haarausfall) werden als lebensstilbedingte Befindlichkeitsstörung abgetan oder als Ausdruck einer psychosomatischen Erkrankung fehlinterpretiert.

Autoimmunerkrankungen entstehen durch eine genetisch bedingte Fehlsteuerung des Immunsystems. Als Folge wird körpereigenes Gewebe angegriffen und bis zu einer Funktionsunfähigkeit zerstört. Eine medizinische Behandlung dieser Ursache ist bislang nicht möglich. Bei der Hashimoto-Thyreoiditis werden die Krankheitssymptome mit der lebenslangen Gabe von Schilddrüsenhormonen gelindert. Beim Morbus Basedow wird abhängig vom Krankheitsverlauf mit schilddrüsenhemmenden Medikamenten oder einer Radioiodtherapie behandelt. Bei beiden Erkrankungen kann auch eine Schilddrüsenoperation notwendig werden.

Für Rückfragen:
Schilddrüsennetz Hannover Dipl.-Päd. Nicole Rolfsmeier – redaktionell Verantwortliche Homepage: www.schilddruesenguide.de E-Mail: info@schilddruesenguide.de

Über das Schilddrüsennetz Hannover: Das seit März 2005 bestehende Schilddrüsennetz Hannover ist ein von Schilddrüsenspezialisten und schilddrüsenkranken Patienten ehrenamtlich gemeinsam erarbeitetes Informationsangebot im Internet. Das Ziel dieser Initiative ist es, die wenig beachteten und oft unterschätzten Erkrankungen der Schilddrüse stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken.

Abdruck kostenfrei erlaubt. Belegexemplar erbeten.

Schilddrüse & Begleiterkrankungen

Teilweise wird sehr viel darüber diskutiert und gestritten, ob und wenn ja welche Erkrankungen begleitend zu einer Schilddrüsenkrankheit auftreten können.

Relativ sicher sind sich die Mediziner, dass es bei rund einem Viertel der Betroffenen der autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen zusätzlich noch zu einer weiteren Autoimmunerkrankung kommt. Welche das sein können und welche Krankheitssymptome möglicherweise darauf hindeuten, ist im Folgenden aufgeführt.

Alopezia areata (kreisrunder Haarausfall)

Mögliche Krankheitssymptome:

  • Kreisrunder Haarausfall (bis hin zu völligem Haarverlust)
Autoimmunhepatitis

Chronische Entzündung der Leber durch gegen Leberzellen gerichtete Autoantikörper.

Mögliche Krankheitssymptome:

  • Erschöpfung, Fieberschübe
  • Schmerzen im rechten Oberbauch
  • Gelbsucht
  • Gelenkentzündungen
Diabetes Typ I (Zuckerkrankheit)

Bei dieser Form der Zuckerkrankheit die zumeist bereits im Kindes- und Jugendalter beginnt sind Autoantikörper nachweisbar welche sich negativ auf die körpereigene Insulinproduktion (Inselzellen der Bauchspeicheldrüse) auswirken und diese vollständig zum Erliegen bringen.

Mögliche Krankheitssymptome:

  • Gewichtsabnahme
  • Verstärkter Durst, ungewohnt häufiges Wasserlassen
Lupus erythematodes (Schmetterlingskrankheit)

Mögliche Krankheitssymptome:

  • schmetterlingsförmiger, roter Ausschlag im Gesicht
  • grippeähnliche Symptome (Fieber, Schwäche, Gelenkschmerzen, Lymphknotenschwellungen)
Myasthenia gravis

Bei dieser „schweren Muskelschwäche“ behindern Autoantikörper die Reizübertragung zwischen Nerven- und Muskelzellen.

Mögliche Krankheitssymptome:

  • Belastungsabhängige Muskelschwäche
  • Herabhängendes Augenlid
Morbus Addison

Diese Autoimmunerkrankung geht mit einer deutlich verminderten Produktion des körpereigenen Stresshormons Cortisol einher.

Mögliche Krankheitssymptome:

  • Dunkelfärbung der Haut
  • Schwäche
  • Schwindel (niedriger Blutdruck)
  • Stressempfindlichkeit
Perniziöse Anämie

Autoimmun bedingte, chronische Entzündung der Magenschleimhaut bei der sich die Autoantikörper gegen die Magenschleimhautzellen richten.

Mögliche Krankheitssymptome:

  • Magen- und Darmbeschwerden (Übelkeit, Völlegefühl, Durchfälle)
  • gerötete Zunge, Zungenbrennen
  • Missempfindungen der Haut
  • Blutarmut durch Vitamin B12-Mangel (Blässe, Schwäche, Schwindel)
Rheuma

Funktionelle, schmerzhafte Einschränkungen des Stütz- und Bewegungsapparates

Mögliche Krankheitssymptome:

  • Muskel- und Gelenkschmerzen
Sarkoidose (Morbus Boeck)

Erkrankung des Bindegewebes

Mögliche Krankheitssymptome:

  • Grippeähnliche Symptome (Schwäche, Lymphknotenschwellungen, Fieber)
  • Husten, Atemnot
  • bläulich-rote Flecken an den Schienbeinen
Vitiligo (Weissfleckenkrankheit)

Bei dieser Erkrankung werden die für die Pigmentierung der Haut verantwortlichen Zellen durch einen Autoimmunprozeß zerstört.

Mögliche Krankheitssymptome:

  • weiße Hautflecken
Zöliakie (Glutenunverträglichkeit)

Durch das Gluten in Getreideprodukten kommt es zu einer autoimmun bedingten Entzündung der Darmschleimhaut.

Mögliche Krankheitssymptome:

  • Bauchschmerzen
  • Übelriechende Blähungen und Stuhlgang

Presseinformation – Schilddrüsennetz Hannover – Schilddrüsenspezialisten und schilddrüsenkranke Patienten erarbeiten ehrenamtlich gemeinsames Informationsangebot im Internet.

Hannover, 12.12.2005. Die Homepage des Schilddrüsennetz Hannover (www.schilddruesenguide.de) bietet schilddrüsenkranken Patienten grundlegende Informationen zu den verschiedenen Krankheitsbildern und ihren Behandlungsmöglichkeiten. Schilddrüsenerkrankte finden dort Adressen von spezialisierten Ärzten und Selbsthilfegruppen sowie Ankündigungen von Vorträgen. Das Ziel der Initiative Schilddrüsennetz Hannover ist es, die wenig beachteten und oft unterschätzten Erkrankungen der Schilddrüse stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken und die Situation von Schilddrüsenerkrankten in der Region Hannover langfristig zu verbessern.

Für Rückfragen:
Schilddrüsennetz Hannover Dipl.-Päd. Nicole Rolfsmeier – redaktionell Verantwortliche Homepage: www.schilddruesenguide.de E-Mail: info@schilddruesenguide.de

Über das Schilddrüsennetz Hannover: Das seit März 2005 bestehende Schilddrüsennetz Hannover ist ein von Schilddrüsenspezialisten und schilddrüsenkranken Patienten ehrenamtlich gemeinsam erarbeitetes Informationsangebot im Internet. Das Ziel dieser Initiative ist es, die wenig beachteten und oft unterschätzten Erkrankungen der Schilddrüse stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken.

Abdruck kostenfrei erlaubt. Belegexemplar erbeten.

Schilddrüsenkrebs – Was ist das ?

Schilddrüsenkrebs (Karzinom der Schilddrüse, Struma maligna) ist eine bösartige Gewebeneubildung (Tumor) im Bereich der Schilddrüse. In einem fortgeschrittenen Stadium kann der Krebs Tochtergeschwülste (Metastasen) in weiteren Organen bilden.

Ernstzunehmende Warnsignale, die auf einen Schilddrüsenkrebs hindeuten können, sind

  • nicht schluck-verschiebliche Schilddrüsenknoten
  • anhaltende Heiserkeit
  • wiederkehrender Hustenreiz
  • Schluckbeschwerden
  • Atembeschwerden (selten bis hin zu Luftnot)
  • vergrößerte Lymphknoten im Halsbereich
  • Allgemeinsymptome wie Erschöpfung, Gewichtsverlust und Nachtschweiß

Für Schilddrüsenkrebs gilt wie für alle anderen Krebserkrankungen auch der Grundsatz: Je früher der Krebs diagnostiziert und therapiert wird, desto besser sind die Heilungschancen! Ein rechtzeitig erkannter Schilddrüsenkrebs hat in den meisten Fällen sehr gute Heilungschancen. Die genauen Heilungschancen sind neben dem Erkrankungsstadium, bei Schilddrüsenkrebserkrankungen aber auch wesentlich abhängig von der Krebsart.

Es gibt mehrere unterschiedliche Arten von Schilddrüsenkrebs:

  • Differenzierte Karzinome (follikulär, papillär)
  • C-Zell-Karzinome (medulläres Schilddrüsenkarzinom)
  • Anaplastische Karzinome

Die Behandlungsmöglichkeiten von Schilddrüsenkrebs hängen davon ab, um welche der genannten Schilddrüsenkrebsarten es sich handelt und wie weit die Erkrankung bereits fortgeschritten ist. Bei allen Schilddrüsenkrebserkrankungen wird als erstes fast immer die gesamte Schilddrüse chirurgisch entfernt. Das weitere Vorgehen ist hingegen unterschiedlich. Bei den differenzierten Schilddrüsenkarzinomen (follikulär, papillär) wird im Anschluß an die Schilddrüsenoperation eine Radiojodtherapie durchgeführt. Beim anaplastischen Schilddrüsenkarzinom wird im Anschluss an die Schilddrüsenoperation eine Bestrahlung durchgeführt wenn der Tumor noch auf die Schilddrüse begrenzt ist. Beim differenzierten Schilddrüsenkarzinom wird nur dann bestrahlt, wenn Tumorreste weder operativ vollständig entfernt noch mittels Radioiodtherapie beseitigt werden können. Die Wirksamkeit der Strahlentherapie beim medullären Schilddrüsenkarzinom ist nicht erwiesen. Haben sich bereits Metastasen gebildet, gibt es auch noch die Möglichkeit der Chemotherapie.

Weitere Informationen zu Schilddrüsenkrebs finden Sie in der Kategorie „Schilddrüsenkrebs“

Morbus Basedow – Was ist das?

Der Morbus Basedow ist eine Autoimmunerkrankung bei der das eigene Immunsystem die Schilddrüse angreift.

Wenn bei Ihnen erst vor kurzem ein Morbus Basedow diagnostiziert wurde und Sie jetzt „auf die Schnelle“ wissen möchten, was es damit so auf sich hat, dann sind Sie hier genau richtig!

Benannt wurde die Erkrankung nach Carl Adolph von Basedow, der die Erkrankung 1840 erstmals in Merseburg/Deutschland beschrieb. Im englischen Sprachraum ist Morbus Basedow als „Graves’ disease“ bekannt (benannt nach dem in Dublin/Irland praktizierenden Arzt Robert J. Graves, der die Krankheit bereits vor Basedow im Jahre 1835 beschrieb).

Beim Morbus Basedow handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem fehlerhaft reagiert und sich gegen körpereigenes Gewebe – in diesem Falle die Schilddrüse – richtet. Das Immunsystem bildet bestimmte organspezifische Autoantikörper gegen die Schilddrüse, welche diese zu einer stark übersteigerten Schilddrüsenhormonproduktion stimulieren, so dass es zu einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) kommt.  Die Betroffenen sind sehr unruhig bis aggressiv, haben Herzrasen, können sich nur schlecht konzentrieren, sind ängstlich oder haben Panikattacken, ihre Haut ist feucht-warm, ihre Haare sind schnell fettig, sie haben häufig Durchfall, nehmen an Gewicht ab und haben Muskelschmerzen oder Muskelzittern.

Die Behandlung des Morbus Basedow besteht zunächst in der Gabe eines schilddrüsenhemmenden Medikaments (Thyreostatikum). Dieses beendet die Schilddrüsenüberfunktion und beseitigt dadurch normalerweise auch die Krankheitssymptome. Geheilt ist der Morbus Basedow dadurch jedoch noch nicht – auch wenn es unter der medikamentösen Therapie oft zu einem Stillstand der Autoimmunerkrankung kommt. Nach ein oder zwei Jahren wird dann ein Auslassversuch gemacht und das Thyreostatikum abgesetzt. Kommt es in Folge zu einem Wiederauftreten der Krankheitssymptome des Morbus Basedow gibt es verschiedene Möglichkeiten: Die medikamentöse Therapie kann noch einmal für weitere 6 bis 12 Monate fortgesetzt werden. Arzt und Patient entscheiden sich für eine definitive Therapie. Das ist entweder eine Radioiodtherapie oder eine Schilddrüsenoperation.

Weitere Informationen zum Morbus Basedow finden Sie in der Kategorie „Morbus Basedow“

Hashimoto-Thyreoiditis – Was ist das?

Die Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung durch welche die Schilddrüse zerstört wird.

Wenn bei Ihnen erst vor kurzem eine Hashimoto-Thyreoiditis diagnostiziert wurde und Sie jetzt „auf die Schnelle“ wissen möchten, was es damit so auf sich hat, dann sind Sie hier genau richtig!

Bei der Hashimoto-Thyreoiditis handelt es sich um eine chronische Entzündung der Schilddrüse. Diese Entzündung wird allerdings nicht durch Viren oder Bakterien ausgelöst, sondern geht zurück auf eine Fehlsteuerung im Immunsystem. Die Abwehrzellen des Immunsystems richten sich dabei nicht wie normalerweise gegen körperfremde Eindringlinge, sondern greifen fälschlicherweise körpereigenes Gewebe an. Deswegen zählt man die Hashimoto-Thyreoiditis auch zu den Autoimmunerkrankungen und bezeichnet sie auch als Autoimmunthyreoiditis.

Benannt ist die Hashimoto-Thyreoiditis nach ihrem Entdecker, dem japanischen Arzt Dr. Hakaru Hashimoto, der diese Erkrankung erstmals 1912 beschrieb.

Langfristig wird die Schilddrüse durch die Hashimoto-Thyreoiditis so zerstört, dass sie nur noch wenige oder keine Schilddrüsenhormone mehr herstellen kann. Dadurch kommt es zu einer Schilddrüsenunterfunktion (med. Hypothyreose). Schilddrüsenhormone tragen entscheidend zur körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit bei. Dabei haben sie vielfältigste Wirkungen im Körper. Aus der Vielfalt dieser Funktionen können sich dann aber auch im Gegenzug bei einem Mangel an Schilddrüsenhormonen zahlreiche Krankheitssymptome zeigen. Die Betroffenen leiden unter Erschöpfung, können sich nur schlecht konzentrieren, sind ängstlich oder depressiv, haben Verstopfung, ihnen ist übel, ihre Haut ist trocken, ihre Haare strohig und sie haben Muskel- oder Gelenkschmerzen.

Die Behandlung der Hashimoto-Thyreoiditis besteht in dem lebenslangen Ersatz der fehlenden Schilddrüsenhormone, d. h. Ausgleich der Schilddrüsenunterfunktion durch die tägliche Einnahme eines Schilddrüsenhormonpräparates. Dadurch ist vielen betroffenen Patienten ein beschwerdefreies Leben möglich.

Darüber hinaus wird Hashimoto-Thyreoiditis-Betroffenen eine jodarme Ernährung empfohlen und auch die Einnahme eines Selen-haltigen Nahrungsergänzungspräparates kann sinnvoll sein. Ob weitere Faktoren wie z.B. der Verzicht auf Gluten den Krankheitsverlauf bei der Hashimoto-Thyreoiditis positiv beeinflussen kann ist unter Ärzten umstritten.

Eine ausführliche Darstellung des Krankheitsbildes Hashimoto-Thyreoiditis können Sie unter dem Link nachlesen. Es gibt auch die Möglichkeit ein kostenloses E-Book zur Hashimoto-Thyreoiditis herunterzuladen.  Weitere Informationen zur Hashimoto-Thyreoiditis finden Sie auch in der Kategorie „Hashimoto-Thyreoiditis“

– Werbung –

Ausführliches Hintergrundwissen zur Hashimoto-Thyreoiditis mit etlichen Hinweisen auf aktuelle Studien sowie eine Vielzahl praktischer Tipps für ein beschwerdefreies Leben mit der Hashimoto-Thyreoiditis bieten Ihnen diese beiden sorgfältig recherchierten E-Books.

Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis und
Besser leben mit der Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis: Die 100 besten Tipps aus Naturheilkunde und Alternativmedizin

Unterstützer und Gastautoren von www.schilddruesenguide.de

Ganz allein kann man ein solches Internetprojekt natürlich nicht auf die Beine stellen und ohne die Hilfe der nachfolgend genannten Personen und der vielen E-Mail-Kontakte mit Ärzten und Betroffenen, die mir bereitwillig Auskünfte erteilen oder Informationen zuschicken, mich auf interessante Themen oder aktuelle Veröffentlichungen hinweisen, mein Durchhaltevermögen stärken oder mit konstruktiver Kritik zum Erfolg beitragen, wäre diese Homepage mit Sicherheit nicht so gut wie sie heute ist!

Deshalb an dieser Stelle – Herzlichen Dank an alle Unterstützer und Gastautoren!!!

  • Barbara und Susanne (Erfahrungsberichte zur Hashimoto-Thyreoiditis)
  • Dr. Frank Callies: Schilddrüsenfunktionsstörungen
  • Dr. Roland Gockeln: Die Endokrine Orbitopathie
  • Jutta Knopp: Informationen zum Krankheitsbild Morbus Basedow
  • Dr. Andrea Beuleke, Prof. Dr. Joachim Jähne: Chirurgische Therapie von Schilddrüsenerkrankungen
  • Prof. Dr. Jochen Dressler: Radioiodtherapie
  • Annette Creson: Die „goldene Dosis“ oder auf der Suche nach dem unmöglichen Traum
  • Gabriele Hinkel: Tipps zur Linderung der Beschwerden bei der Endokrinen Orbitopathie
  • Dr. Egon F. Eder: Transpalpebrale Orbitadekompression durch Fettenfernung bei endokriner Orbitopathie.
  • Francoise Hoenicka (französische Übersetzung der Informationen zur Hashimoto-Thyreoiditis)
  • Eleni („Heute in der Sendung mit der Maus: Das ist ein Hashi!“)
  • Kathrin („10 kleine Hashilein“)
  • Dr. Gwendolyn Bender (Uniklinik Würzburg) und Angelika Novoseltseva (Uniklinik Erlangen) für ihr Engagement in der Erforschung der autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen und die detaillierten Informationen zu den jeweiligen Studien.
  • Mitarbeiter des Blutspendedienstes der Medizinischen Hochschule Hannover, des Norddeutschen Knochenmark- und Stammzellregisters sowie der Deutschen Stiftung Organtransplantation für ihre freundlichen Auskünfte.
  • Norbert Nehring – Informationsmaterial zum Thema Jod
  • Diplom-Psychologin Cora Besser-Siegmund für die Genehmigung zur Veröffentlichung eines umfangreichen Zitats aus ihrem Buch „Frei von Angst und Panik“ (Südwest-Verlag).
  • Dr. Rainer Hoffmann für die zur Verfügung gestellten Bilder zum Thema Alkoholinjektionen.
  • Prof. Dr. Roland Gärtner: Jod & Hashimoto-Thyreoiditis
  • Dr. Siegfried Schlett, Wolfgang Gerz: Ganzheitliche Therapie bei Störungen der Schilddrüsenfunktion
  • Peter Cornelius für seine Information zu den Thyroid-Hormonkapseln
  • Dr. Volker Nehls für die Genehmigung zur Veröffentlichung seines Artikels „Arthropathien und Myopathien bei Schilddrüsenfunktionsstörungen“
  • Prof. Dr. Armin E. Heufelder für die Genehmigung zur Veröffentlichung seines Artikels „Immunthyreoiditis Hashimoto. Update 2011“
  • Heilpraktiker Sebastian Vigl für seine Texte „Cordyceps sinensis, ein Vitalpilz bei Schilddrüsenunterfunktion im Rahmen eines Morbus Hashimoto“ und „Die Rosenwurz (Rhodiola rosea) bei Morbus Hashimoto begleitenden Erschöpfungszuständen“