Presseinformation – Schilddrüsennetz Hannover – Schilddrüsenspezialisten und schilddrüsenkranke Patienten erarbeiten ehrenamtlich gemeinsames Informationsangebot im Internet.

Hannover, 12.12.2005. Die Homepage des Schilddrüsennetz Hannover (www.schilddruesenguide.de) bietet schilddrüsenkranken Patienten grundlegende Informationen zu den verschiedenen Krankheitsbildern und ihren Behandlungsmöglichkeiten. Schilddrüsenerkrankte finden dort Adressen von spezialisierten Ärzten und Selbsthilfegruppen sowie Ankündigungen von Vorträgen. Das Ziel der Initiative Schilddrüsennetz Hannover ist es, die wenig beachteten und oft unterschätzten Erkrankungen der Schilddrüse stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken und die Situation von Schilddrüsenerkrankten in der Region Hannover langfristig zu verbessern.

Für Rückfragen:
Schilddrüsennetz Hannover Dipl.-Päd. Nicole Rolfsmeier – redaktionell Verantwortliche Homepage: www.schilddruesenguide.de E-Mail: info@schilddruesenguide.de

Über das Schilddrüsennetz Hannover: Das seit März 2005 bestehende Schilddrüsennetz Hannover ist ein von Schilddrüsenspezialisten und schilddrüsenkranken Patienten ehrenamtlich gemeinsam erarbeitetes Informationsangebot im Internet. Das Ziel dieser Initiative ist es, die wenig beachteten und oft unterschätzten Erkrankungen der Schilddrüse stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken.

Abdruck kostenfrei erlaubt. Belegexemplar erbeten.

Schilddrüsenkrebs – Was ist das ?

Schilddrüsenkrebs (Karzinom der Schilddrüse, Struma maligna) ist eine bösartige Gewebeneubildung (Tumor) im Bereich der Schilddrüse. In einem fortgeschrittenen Stadium kann der Krebs Tochtergeschwülste (Metastasen) in weiteren Organen bilden.

Ernstzunehmende Warnsignale, die auf einen Schilddrüsenkrebs hindeuten können, sind

  • nicht schluck-verschiebliche Schilddrüsenknoten
  • anhaltende Heiserkeit
  • wiederkehrender Hustenreiz
  • Schluckbeschwerden
  • Atembeschwerden (selten bis hin zu Luftnot)
  • vergrößerte Lymphknoten im Halsbereich
  • Allgemeinsymptome wie Erschöpfung, Gewichtsverlust und Nachtschweiß

Für Schilddrüsenkrebs gilt wie für alle anderen Krebserkrankungen auch der Grundsatz: Je früher der Krebs diagnostiziert und therapiert wird, desto besser sind die Heilungschancen! Ein rechtzeitig erkannter Schilddrüsenkrebs hat in den meisten Fällen sehr gute Heilungschancen. Die genauen Heilungschancen sind neben dem Erkrankungsstadium, bei Schilddrüsenkrebserkrankungen aber auch wesentlich abhängig von der Krebsart.

Es gibt mehrere unterschiedliche Arten von Schilddrüsenkrebs:

  • Differenzierte Karzinome (follikulär, papillär)
  • C-Zell-Karzinome (medulläres Schilddrüsenkarzinom)
  • Anaplastische Karzinome

Die Behandlungsmöglichkeiten von Schilddrüsenkrebs hängen davon ab, um welche der genannten Schilddrüsenkrebsarten es sich handelt und wie weit die Erkrankung bereits fortgeschritten ist. Bei allen Schilddrüsenkrebserkrankungen wird als erstes fast immer die gesamte Schilddrüse chirurgisch entfernt. Das weitere Vorgehen ist hingegen unterschiedlich. Bei den differenzierten Schilddrüsenkarzinomen (follikulär, papillär) wird im Anschluß an die Schilddrüsenoperation eine Radiojodtherapie durchgeführt. Beim anaplastischen Schilddrüsenkarzinom wird im Anschluss an die Schilddrüsenoperation eine Bestrahlung durchgeführt wenn der Tumor noch auf die Schilddrüse begrenzt ist. Beim differenzierten Schilddrüsenkarzinom wird nur dann bestrahlt, wenn Tumorreste weder operativ vollständig entfernt noch mittels Radioiodtherapie beseitigt werden können. Die Wirksamkeit der Strahlentherapie beim medullären Schilddrüsenkarzinom ist nicht erwiesen. Haben sich bereits Metastasen gebildet, gibt es auch noch die Möglichkeit der Chemotherapie.

Weitere Informationen zu Schilddrüsenkrebs finden Sie in der Kategorie „Schilddrüsenkrebs“

Morbus Basedow – Was ist das?

Der Morbus Basedow ist eine Autoimmunerkrankung bei der das eigene Immunsystem die Schilddrüse angreift.

Wenn bei Ihnen erst vor kurzem ein Morbus Basedow diagnostiziert wurde und Sie jetzt „auf die Schnelle“ wissen möchten, was es damit so auf sich hat, dann sind Sie hier genau richtig!

Benannt wurde die Erkrankung nach Carl Adolph von Basedow, der die Erkrankung 1840 erstmals in Merseburg/Deutschland beschrieb. Im englischen Sprachraum ist Morbus Basedow als „Graves’ disease“ bekannt (benannt nach dem in Dublin/Irland praktizierenden Arzt Robert J. Graves, der die Krankheit bereits vor Basedow im Jahre 1835 beschrieb).

Beim Morbus Basedow handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem fehlerhaft reagiert und sich gegen körpereigenes Gewebe – in diesem Falle die Schilddrüse – richtet. Das Immunsystem bildet bestimmte organspezifische Autoantikörper gegen die Schilddrüse, welche diese zu einer stark übersteigerten Schilddrüsenhormonproduktion stimulieren, so dass es zu einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) kommt.  Die Betroffenen sind sehr unruhig bis aggressiv, haben Herzrasen, können sich nur schlecht konzentrieren, sind ängstlich oder haben Panikattacken, ihre Haut ist feucht-warm, ihre Haare sind schnell fettig, sie haben häufig Durchfall, nehmen an Gewicht ab und haben Muskelschmerzen oder Muskelzittern.

Die Behandlung des Morbus Basedow besteht zunächst in der Gabe eines schilddrüsenhemmenden Medikaments (Thyreostatikum). Dieses beendet die Schilddrüsenüberfunktion und beseitigt dadurch normalerweise auch die Krankheitssymptome. Geheilt ist der Morbus Basedow dadurch jedoch noch nicht – auch wenn es unter der medikamentösen Therapie oft zu einem Stillstand der Autoimmunerkrankung kommt. Nach ein oder zwei Jahren wird dann ein Auslassversuch gemacht und das Thyreostatikum abgesetzt. Kommt es in Folge zu einem Wiederauftreten der Krankheitssymptome des Morbus Basedow gibt es verschiedene Möglichkeiten: Die medikamentöse Therapie kann noch einmal für weitere 6 bis 12 Monate fortgesetzt werden. Arzt und Patient entscheiden sich für eine definitive Therapie. Das ist entweder eine Radioiodtherapie oder eine Schilddrüsenoperation.

Weitere Informationen zum Morbus Basedow finden Sie in der Kategorie „Morbus Basedow“

Hashimoto-Thyreoiditis – Was ist das?

Die Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung durch welche die Schilddrüse zerstört wird.

Wenn bei Ihnen erst vor kurzem eine Hashimoto-Thyreoiditis diagnostiziert wurde und Sie jetzt „auf die Schnelle“ wissen möchten, was es damit so auf sich hat, dann sind Sie hier genau richtig!

Bei der Hashimoto-Thyreoiditis handelt es sich um eine chronische Entzündung der Schilddrüse. Diese Entzündung wird allerdings nicht durch Viren oder Bakterien ausgelöst, sondern geht zurück auf eine Fehlsteuerung im Immunsystem. Die Abwehrzellen des Immunsystems richten sich dabei nicht wie normalerweise gegen körperfremde Eindringlinge, sondern greifen fälschlicherweise körpereigenes Gewebe an. Deswegen zählt man die Hashimoto-Thyreoiditis auch zu den Autoimmunerkrankungen und bezeichnet sie auch als Autoimmunthyreoiditis.

Benannt ist die Hashimoto-Thyreoiditis nach ihrem Entdecker, dem japanischen Arzt Dr. Hakaru Hashimoto, der diese Erkrankung erstmals 1912 beschrieb.

Langfristig wird die Schilddrüse durch die Hashimoto-Thyreoiditis so zerstört, dass sie nur noch wenige oder keine Schilddrüsenhormone mehr herstellen kann. Dadurch kommt es zu einer Schilddrüsenunterfunktion (med. Hypothyreose). Schilddrüsenhormone tragen entscheidend zur körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit bei. Dabei haben sie vielfältigste Wirkungen im Körper. Aus der Vielfalt dieser Funktionen können sich dann aber auch im Gegenzug bei einem Mangel an Schilddrüsenhormonen zahlreiche Krankheitssymptome zeigen. Die Betroffenen leiden unter Erschöpfung, können sich nur schlecht konzentrieren, sind ängstlich oder depressiv, haben Verstopfung, ihnen ist übel, ihre Haut ist trocken, ihre Haare strohig und sie haben Muskel- oder Gelenkschmerzen.

Die Behandlung der Hashimoto-Thyreoiditis besteht in dem lebenslangen Ersatz der fehlenden Schilddrüsenhormone, d. h. Ausgleich der Schilddrüsenunterfunktion durch die tägliche Einnahme eines Schilddrüsenhormonpräparates. Dadurch ist vielen betroffenen Patienten ein beschwerdefreies Leben möglich.

Darüber hinaus wird Hashimoto-Thyreoiditis-Betroffenen eine jodarme Ernährung empfohlen und auch die Einnahme eines Selen-haltigen Nahrungsergänzungspräparates kann sinnvoll sein. Ob weitere Faktoren wie z.B. der Verzicht auf Gluten den Krankheitsverlauf bei der Hashimoto-Thyreoiditis positiv beeinflussen kann ist unter Ärzten umstritten.

Eine ausführliche Darstellung des Krankheitsbildes Hashimoto-Thyreoiditis können Sie unter dem Link nachlesen. Es gibt auch die Möglichkeit ein kostenloses E-Book zur Hashimoto-Thyreoiditis herunterzuladen.  Weitere Informationen zur Hashimoto-Thyreoiditis finden Sie auch in der Kategorie „Hashimoto-Thyreoiditis“

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Ausführliches Hintergrundwissen zur Hashimoto-Thyreoiditis mit etlichen Hinweisen auf aktuelle Studien sowie eine Vielzahl praktischer Tipps für ein beschwerdefreies Leben mit der Hashimoto-Thyreoiditis bieten Ihnen diese beiden sorgfältig recherchierten E-Books.

Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis und
Besser leben mit der Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis: Die 100 besten Tipps aus Naturheilkunde und Alternativmedizin

Unterstützer und Gastautoren von www.schilddruesenguide.de

Ganz allein kann man ein solches Internetprojekt natürlich nicht auf die Beine stellen und ohne die Hilfe der nachfolgend genannten Personen und der vielen E-Mail-Kontakte mit Ärzten und Betroffenen, die mir bereitwillig Auskünfte erteilen oder Informationen zuschicken, mich auf interessante Themen oder aktuelle Veröffentlichungen hinweisen, mein Durchhaltevermögen stärken oder mit konstruktiver Kritik zum Erfolg beitragen, wäre diese Homepage mit Sicherheit nicht so gut wie sie heute ist!

Deshalb an dieser Stelle – Herzlichen Dank an alle Unterstützer und Gastautoren!!!

  • Barbara und Susanne (Erfahrungsberichte zur Hashimoto-Thyreoiditis)
  • Dr. Frank Callies: Schilddrüsenfunktionsstörungen
  • Dr. Roland Gockeln: Die Endokrine Orbitopathie
  • Jutta Knopp: Informationen zum Krankheitsbild Morbus Basedow
  • Dr. Andrea Beuleke, Prof. Dr. Joachim Jähne: Chirurgische Therapie von Schilddrüsenerkrankungen
  • Prof. Dr. Jochen Dressler: Radioiodtherapie
  • Annette Creson: Die „goldene Dosis“ oder auf der Suche nach dem unmöglichen Traum
  • Gabriele Hinkel: Tipps zur Linderung der Beschwerden bei der Endokrinen Orbitopathie
  • Dr. Egon F. Eder: Transpalpebrale Orbitadekompression durch Fettenfernung bei endokriner Orbitopathie.
  • Francoise Hoenicka (französische Übersetzung der Informationen zur Hashimoto-Thyreoiditis)
  • Eleni („Heute in der Sendung mit der Maus: Das ist ein Hashi!“)
  • Kathrin („10 kleine Hashilein“)
  • Dr. Gwendolyn Bender (Uniklinik Würzburg) und Angelika Novoseltseva (Uniklinik Erlangen) für ihr Engagement in der Erforschung der autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen und die detaillierten Informationen zu den jeweiligen Studien.
  • Mitarbeiter des Blutspendedienstes der Medizinischen Hochschule Hannover, des Norddeutschen Knochenmark- und Stammzellregisters sowie der Deutschen Stiftung Organtransplantation für ihre freundlichen Auskünfte.
  • Norbert Nehring – Informationsmaterial zum Thema Jod
  • Diplom-Psychologin Cora Besser-Siegmund für die Genehmigung zur Veröffentlichung eines umfangreichen Zitats aus ihrem Buch „Frei von Angst und Panik“ (Südwest-Verlag).
  • Dr. Rainer Hoffmann für die zur Verfügung gestellten Bilder zum Thema Alkoholinjektionen.
  • Prof. Dr. Roland Gärtner: Jod & Hashimoto-Thyreoiditis
  • Dr. Siegfried Schlett, Wolfgang Gerz: Ganzheitliche Therapie bei Störungen der Schilddrüsenfunktion
  • Peter Cornelius für seine Information zu den Thyroid-Hormonkapseln
  • Dr. Volker Nehls für die Genehmigung zur Veröffentlichung seines Artikels „Arthropathien und Myopathien bei Schilddrüsenfunktionsstörungen“
  • Prof. Dr. Armin E. Heufelder für die Genehmigung zur Veröffentlichung seines Artikels „Immunthyreoiditis Hashimoto. Update 2011“

Mein Engagement für eine bessere Behandlung schilddrüsenkranker PatientInnen

Krankheiten der Schilddrüse gelten allgemein als harmlose Bagetellerkrankungen. Die Meinung der meisten Ärzte ist, dass Schilddrüsenerkrankungen nur mit wenigen vorübergehenden (!) gesundheitlichen Einschränkungen einhergehen und dass sie insgesamt problemlos behandelbar sind.

Ich selbst habe andere Erfahrungen gemacht. Als bei mir die Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis gestellt wurde, hatte ich bereits einen jahrelangen Leidensweg hinter mir. Ich litt unter quälenden Krankheitssymptomen, meine Lebensqualität war praktisch nicht mehr vorhanden und für mich das absolut Schlimmste – ich war nicht mehr arbeitsfähig. Diese Tatsachen wurden von den behandelnden Ärzten aber weitgehend ignoriert. Stattdessen erhielt ich lediglich ein Rezept für ein Schilddrüsenhormonpräparat und mir wurde mitgeteilt, dass ich in einem Jahr zur Kontrolle der Schilddrüsenwerte und für eine Schilddrüsensonografie wiederkommen sollte. Selbstverständlich habe ich im Anschluss daran weitere Ärzte aufgesucht, aber die Erfahrungen die ich dort gemacht habe waren ähnlich. Zwischen der Überzeugung der Ärzte und dem was ich damals tagtäglich durch die Hashimoto-Thyreoiditis erlebte waren unüberbrückbare Unterschiede.

Also habe ich alles gelesen was ich zur Hashimoto-Thyreoiditis finden konnte. Ein Buch speziell zur Hashimoto-Thyreoiditis gab es 2002 noch nicht. Aber im Internet ging es zunehmend los. Deshalb habe ich dort unaufhörlich nach Informationen gesucht und nach meinem Gefühl wirklich alles ausprobiert was eine Verbesserung meiner Gesundheit versprach. Manches hat mir geholfen – vieles aber auch nicht!

Irgendwann habe ich dann parallel dazu angefangen meine erste Zusammenfassung zum Krankheitsbild Hashimoto-Thyreoiditis im Internet zu veröffentlichen. Ich hatte ursprünglich nicht vor mich längerfristig für andere SchilddrüsenpatientInnen zu engagieren, aber die Resonanz auf diese erste Veröffentlichung zur Hashimoto-Thyreoiditis war überwältigend. Es war, als hätte ich in ein Wespennest gestochen – ich erhielt unzählige E-Mails von anderen Hashimoto-Thyreoiditis-Erkrankten denen es genauso ging wie mir. Dieser Austausch mit anderen Schilddrüsenpatienten hat mir selbst damals sehr geholfen. Also habe ich weitergemacht …

Mein Ziel ist es hier umfangreiche Informationen zur Hashimoto-Thyreoiditis zu veröffentlichen und damit Menschen zu helfen, denen es in diesem Moment so schlecht geht wie es mir damals gegangen ist.

Ich selbst bin heute nicht gesund, aber ich habe wieder eine ganz gute Lebensqualität erreicht und ich kann auch wieder arbeiten. Obwohl ich täglich ein Schilddrüsenhormonpräparat einnehme und unterstützende Naturheilverfahren anwende, sind einige Einschränkungen allerdings auch bei mir geblieben und deshalb verspreche ich Ihnen hier auch nicht, ich hätte die Lösung für alle mit der Hashimoto-Thyreoiditis im Zusammenhang stehenden Probleme gefunden oder behaupte, dass man die Hashimoto-Thyreoiditis heilen kann. Das mag nicht sonderlich öffentlichkeitswirksam sein, aber es ist das was ich nach 10 Jahren Arbeit in der Schilddrüsenselbsthilfe für die Wahrheit halte. Und ich bin überzeugt davon, dass es richtig und wichtig ist sich auf Augenhöhe um einen konstruktiv-sachlichen Austausch mit Ärzten zu bemühen. Weder eine allgemeine Ärzteschelte noch die unreflektierte Verbreitung von zweifelhaften Informationen sind meiner Ansicht nach zielführend die Behandlungssituation für uns SchilddrüsenpatientInnen zu verbessern. Im Gegenteil!

Woher stammen die hier veröffentlichten Informationen?

Das Webprojekt www.schilddruesenguide.de wird von einer Hashimoto-Thyreoiditis-Patientin für andere SchilddrüsenpatientInnen erstellt. Im Hinblick auf die hier veröffentlichten Inhalte gibt es also keinen wissenschaftlichen Anspruch und es gibt auch keine medizinische Einzelfallberatung mit konkreten Therapieempfehlungen, sondern die Informationen sollen eine ergänzende Hilfestellung für schilddrüsenkranke PatientInnen sein. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

Ich selbst habe erst nach einem fünfjährigen Leidensweg 2002 die Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis erhalten. Seitdem (also inzwischen schon mehr als 10 Jahre) beschäftige ich mich mit dem Thema Schilddrüse. Die Homepage www.schilddruesenguide.de ist seit dem 22.03.2205 online!

Meine eigenen Erfahrungen im Umgang mit der Hashimoto-Thyreoiditis waren ursprünglich die Grundlage für dieses Webprojekt. Mit der Zeit kamen Erkenntnisse aus unzähligen persönlichen Gesprächen, Telefonaten und E-Mails mit anderen Hashimoto-Thyreoiditis-PatientInnen hinzu.

Vermutlich deshalb bekomme ich häufig als Feedback „Als ich auf Ihrer Homepage gelesen habe, habe ich mich endlich verstanden gefühlt! Genauso ist es. Endlich sagt es mal jemand.“ Und genau darum geht es bei der Hashimoto-Thyreoiditis – die Sicht der Ärzte ist nicht die Wahrheit der Patienten. Denn es macht eben einen Unterschied, ob man als Patient selbst an einer Krankheit leidet oder ob man diese Erkrankung als Arzt nur bei anderen beobachtet und behandelt.

Gleichzeitig ist dies aber auch der Grund dafür, dass es für die hier von mir veröffentlichten Informationen häufig keine handfesten Quellenangaben gibt – sie stehen eben so nicht in Büchern und sie sind kein Gegenstand wissenschaftlicher Forschung. Woher stammen die hier veröffentlichten Informationen? weiterlesen