Hashimoto-Thyreoiditis: Informationen zum Krankheitsbild

Bei der Hashimoto-Thyreoiditis handelt es sich um eine autoimmun bedingte, chronische Entzündung der Schilddrüse die früher oder später fast immer zu einer Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose) führt.

Definition und Ursachen der Hashimoto-Thyreoiditis

Zielscheibe der Hashimoto-Thyreoiditis ist die Schilddrüse
Bei der Hashimoto-Thyreoiditis greift das Immunsystem die eigene Schilddrüse an.

Die Schilddrüse befindet sich vorne am Hals. Sie liegt vor der Luftröhre, knapp unterhalb des Kehlkopfes. Von vorne betrachtet hat die Schilddrüse ungefähr die Form eines Schmetterlings. Obwohl sie mit 15 – 25 g ein Leichtgewicht ist, sind die von ihr produzierten Hormone echte Multitalente. Nahezu alle Organe werden durch die beiden Schilddrüsenhormone Tetrajodthyronin   (T4, andere Bezeichnung: Thyroxin) und Trijodthyronin (T3) beeinflusst.

Die Hashimoto-Thyreoiditis (Autoimmunthyreoiditis) ist eine chronische Entzündung der Schilddrüse. Diese Entzündung wird allerdings nicht durch Viren oder Bakterien ausgelöst, sondern geht zurück auf eine Fehlsteuerung im Immunsystem. Die Abwehrzellen des Immunsystems richten sich dabei nicht wie normalerweise gegen körperfremde Eindringlinge, sondern greifen fälschlicherweise körpereigenes Gewebe an. Deswegen zählt man die Hashimoto-Thyreoiditis auch zu den Autoimmunerkrankungen. Continue reading „Hashimoto-Thyreoiditis: Informationen zum Krankheitsbild“