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L-Tyrosin bei Hashimoto-Thyreoiditis: Wie die Aminosäure Ihre Schilddrüse unterstützen kann
Was ist L-Tyrosin?
L-Tyrosin ist eine Aminosäure, die der Körper zur Herstellung von wichtigen Neurotransmittern und Hormonen benötigt – darunter auch die Schilddrüsenhormone T3 (Trijodthyronin) und T4 (Thyroxin).
Für deren Bildung braucht der Körper zwei Hauptrohstoffe:
- Das Spurenelement Jod.
- Die Aminosäure L-Tyrosin.
Fehlt einer dieser Bausteine, kann es zu einer Schilddrüsenunterfunktion kommen – nicht aufgrund einer Erkrankung der Schilddrüse selbst, sondern schlicht aufgrund fehlender „Zutaten“.
L-Tyrosin und Hashimoto – was Sie wissen sollten
Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Schilddrüse angreift. In der Folge wird das Gewebe der Schilddrüse zerstört – was fast immer langfristig zu einer Unterfunktion führt.
Die Schilddrüse kann dann immer weniger Hormone selbst produzieren. Die klassische Therapie ist die tägliche Einnahme eines Schilddrüsenhormonpräparats (z. B. L-Thyroxin).
Aber: Manche Betroffene berichten, dass sie mit gezielter Unterstützung – etwa durch L-Tyrosin, Selen und eine jodbewusste Ernährung – das Fortschreiten verlangsamen konnten.
Wie wirkt L-Tyrosin bei Hashimoto?
L-Tyrosin ist kein Heilmittel gegen Hashimoto. Aber:
- Es unterstützt die Restfunktion der Schilddrüse, solange diese noch eigene Hormone produzieren kann.
- Es kann bei Menschen mit nicht-entzündlicher Schilddrüsenunterfunktion helfen, den Hormonspiegel sanft zu stabilisieren.
- Es wirkt unterstützend bei Stress und Müdigkeit, da auch die Neurotransmitter Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin aus L-Tyrosin gebildet werden.
📌 Wichtig: L-Tyrosin sollte nicht gleichzeitig mit Schilddrüsenhormonen (z. B. L-Thyroxin) eingenommen werden – sondern zeitversetzt, idealerweise 30–60 Minuten vorher oder nachher.
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Wann sollten Sie vorsichtig sein?
- Bei einer Überfunktion der Schilddrüse (z. B. in der Anfangsphase von Hashimoto) sollten Sie L-Tyrosin nicht einnehmen.
- Wenn Sie bereits L-Thyroxin oder andere Hormonpräparate einnehmen, sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
- Eine zu hohe Dosis kann Unruhe oder Schlafstörungen verursachen.
Fazit
L-Tyrosin kann ein sinnvoller Baustein in der Unterstützung der Schilddrüsengesundheit bei Hashimoto sein – vor allem in frühen Phasen oder zur Ergänzung. Es ersetzt nicht die ärztliche Therapie, kann aber helfen, Ihre Schilddrüse so lange wie möglich aktiv zu halten.
Weitere Empfehlungen:
- Jodbewusste Ernährung (z. B. wenig Seefisch, keine jodierten Salze)
- Selen (z. B. über Paranüsse oder Nahrungsergänzung)
- Ausreichend Schlaf und ein gutes Stressmanagement!
Warum ist Selen so wichtig bei Hashimoto?
Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Schilddrüse angreift und die Funktion dieser wichtigen Drüse beeinträchtigt. Studien zeigen, dass das Spurenelement Selen eine bedeutende Rolle bei der Unterstützung der Schilddrüse spielt. Selen wirkt antioxidativ und kann Entzündungen reduzieren, was für Menschen mit Hashimoto hilfreich sein kann.
Die Wirkung von Selen bei Hashimoto-Thyreoiditis
Selen ist ein essenzielles Spurenelement, das für die Produktion von Enzymen wichtig ist, die die Schilddrüse schützen und ihre Hormonproduktion regulieren. Besonders relevant sind die selenhaltigen Enzyme (Selenoproteine), die dabei helfen, schädliche freie Radikale zu neutralisieren.
- Entzündungshemmend: Selen kann die Immunreaktion regulieren und somit die Entzündung in der Schilddrüse mildern.
- Unterstützt die Schilddrüsenhormonproduktion: Ein Mangel an Selen kann die Umwandlung von T4 zu T3 beeinträchtigen – das aktive Schilddrüsenhormon.
- Verbessert das allgemeine Wohlbefinden: Einige Studien deuten darauf hin, dass Selen die Symptome bei Hashimoto, wie Müdigkeit und depressive Verstimmungen, lindern kann.
Studien zu Selen und Hashimoto
- L. H. Duntas, E. Mantzou, D. A, Koutras: „Effects of a six month treatment with selenomethionine in patients with autoimmune thyroiditis“, Eur J Endoc 2003, 4 (148): 389 – 393.
- R. Gärtner, B. C. Gasnier, J. W. Dietrich, B. Krebs, M. W. Angstwurm: „Selenium deficiency in patients with autoimmune thyroiditis decreases thyroid peroxidase antibodies concentrations“, J Clin Endoc a Metab 2002, 87: 1687 – 1691
- Yifang Hu, Wenwen Feng u.a. “Effect of selenium on thyroid autoimmunity and regulatory T cells in patients with thyroiditis: A randomized-controlled trial” Clin Transl Sci. 2021 Mar 1.
Erfahrungsbericht
Hinweis: Dies spiegelt meine persönlichen Erlebnisse wider. Was bei mir funktioniert hat, muss nicht zwangsläufig für andere Betroffene zutreffen. Jeder Fall ist einzigartig, und die Behandlung sollte immer mit ärztlicher Absprache erfolgen. Bitte werten Sie dies nicht als allgemeingültige Ratschläge.
Das Spurenelement Selen war für mich ein wichtiger Baustein für mein Wohlbefinden trotz Hashimoto-Thyreoiditis. In den ersten Jahren habe ich immer wieder monatelang ein Selen-Präparat eingenommen und mir ging es jeweils täglich besser damit. Diesen Effekt hatte ich zuletzt nicht mehr. Woran das liegt? Vielleicht habe ich meine Reserven ausreichend aufgefüllt oder durch den Umstieg auf eine T3-T4-Therapie brauche ich jetzt weniger Selen?
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Hinweis: Bitte sprechen Sie vor der Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels immer mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin.
Häufige Fragen (FAQ) zu Selen und Hashimoto
1. Warum ist Selen wichtig bei Hashimoto-Thyreoiditis?
Selen unterstützt die antioxidativen Abwehrmechanismen der Schilddrüse und kann so die Entzündungen bei Hashimoto reduzieren.
2. Wie viel Selen sollte ich bei Hashimoto täglich einnehmen?
Empfohlen werden meist 100 bis 200 Mikrogramm täglich, abhängig von individuellen Bedürfnissen und ärztlicher Empfehlung.
3. Kann ich Selen auch über die Ernährung aufnehmen?
Ja, Lebensmittel wie Paranüsse, Fisch und Eier enthalten Selen. In vielen Regionen Deutschlands ist die Zufuhr jedoch oft zu gering, weshalb eine Ergänzung sinnvoll sein kann.
4. Gibt es Risiken bei zu viel Selen?
Eine Überdosierung kann gesundheitsschädlich sein. Symptome sind z. B. Haarausfall, Übelkeit oder Magenbeschwerden. Die tägliche Höchstmenge liegt bei ca. 300 Mikrogramm.
5. Welches Selenpräparat ist bei Hashimoto am besten?
Selenmethionin wird besonders gut vom Körper aufgenommen und ist daher für Betroffene häufig die beste Wahl.
Fazit
Selen ist ein wichtiges Spurenelement, das bei Hashimoto-Thyreoiditis helfen kann, die Entzündung zu reduzieren und die Schilddrüsenfunktion zu unterstützen. Eine gezielte Ergänzung mit einem hochwertigen Selenpräparat kann die Lebensqualität verbessern. Achten Sie dabei stets auf die richtige Dosierung und konsultieren Sie Ihren Arzt.
Warum ist die Einnahme von Vitamin D bei Hashimoto wichtig?
Erfahrungsbericht
Hinweis: Dies spiegelt meine persönlichen Erlebnisse wider. Was bei mir funktioniert hat, muss nicht zwangsläufig für andere Betroffene zutreffen. Jeder Fall ist einzigartig, und die Behandlung sollte immer mit ärztlicher Absprache erfolgen. Bitte werten Sie dies nicht als allgemeingültige Ratschläge.
Bei mir persönlich war und ist Vitamin D einer der ganz entscheidenden Bausteine für mein Wohlbefinden. Meine Vitamin-D-Mangelsymptome sind Erschöpfung, Muskelverspannungen und Schmerzen im unteren Rücken. Deshalb versuche ich möglichst viel Zeit draußen zu verbringen und bin überrascht, dass ich trotzdem nur grenzwertig niedrige Vitamin D-Werte habe. Bislang habe ich Vitamin D „nur“ über die Wintermonate eingenommen, aber das scheint zumindest bei mir nicht zu reichen.
Hashimoto-Kranke haben sehr oft einen Vitamin D-Mangel. Deshalb sollten sie schon vorbeugend im Winterhalbjahr Vitamin D-Tabletten einnehmen.
In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche interessante Forschungsergebnisse zu Vitamin D und Hashimoto-Thyreoiditis veröffentlicht.
Man hat zum einen herausgefunden, dass eine Schilddrüsenunterfunktion fast immer auch mit einem Vitamin D-Mangel einhergeht. Wenn Vitamin D fehlt ist man ständig müde, leidet unter Muskelschwäche, hat Rückenschmerzen und bekommt häufig Erkältungen.
Zum anderen wurde festgestellt, dass es mit Vitamin D möglich ist die Antikörper (TPO-AK) bei der Hashimoto-Thyreoiditis zu senken. Deshalb geht man inzwischen davon aus, dass ein Vitamin D-Mangel ein Auslöser für den Krankheitsausbruch der Hashimoto-Thyreoiditis ist.
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Häufige Fragen zu Vitamin D bei Hashimoto
1. Wie hoch sollte mein Vitamin D-Wert bei Hashimoto sein?
Ein optimaler Vitamin D-Spiegel bei Hashimoto-PatientInnen liegt laut vielen Fachquellen über 80 nmol/l (entspricht 32 ng/ml). Werte unter 30 nmol/l gelten als deutlicher Mangel und sollten unbedingt ausgeglichen werden.
2. Kann Vitamin D die Schilddrüsenantikörper senken?
Ja, Studien deuten darauf hin, dass vor allem die TPO-Antikörper bei Hashimoto durch die Einnahme von Vitamin D gesenkt werden können – insbesondere dann, wenn vorher ein Mangel bestand.
3. Welche Symptome deuten auf einen Vitamin D-Mangel hin?
Typische Beschwerden bei einem Mangel sind Müdigkeit, Muskelschwäche, Konzentrationsprobleme, Infektanfälligkeit sowie depressive Verstimmungen. Diese Symptome überschneiden sich häufig mit denen einer Schilddrüsenunterfunktion.
4. Sollte man Vitamin K2 oder Selen zusätzlich zu Vitamin D einnehmen?
Ja, häufig wird empfohlen, Vitamin D gemeinsam mit Vitamin K2 einzunehmen, um eine gesunde Calciumverteilung zu unterstützen. Auch Selen kann – besonders bei Hashimoto – eine sinnvolle Ergänzung sein, da es entzündungshemmend wirkt.
5. Wie wird ein Vitamin D-Mangel festgestellt?
Ein Mangel lässt sich durch eine einfache Blutuntersuchung beim Arzt feststellen. Gemessen wird dabei das 25-OH-Vitamin D (Calcidiol). Wichtig: Die Einnahme eines Präparats sollte etwa eine Woche vor der Messung pausiert werden.
Jod bei Hashimoto – ja oder nein?
Das Spurenelement Jod ist der wichtigste Baustein für die Schilddrüsenhormone. Es regt die Schilddrüse an die lebensnotwendigen Schilddrüsenhormone zu bilden.
Für Hashimoto-Erkrankte kann Jod aber auch schädlich sein. Denn auch die bei ihnen kranke Schilddrüse versucht das mit der Nahrung aufgenommene Jod zu verarbeiten. Dadurch verschlimmert sich der in der Schilddrüse ablaufende Autoimmunprozess.
❓ Was ist Hashimoto-Thyreoiditis?
Hashimoto-Thyreoiditis ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem fälschlicherweise die eigene Schilddrüse angreift.
- Führt langfristig meist zu einer Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose)
- Betrifft überwiegend Frauen (v. a. zwischen 30 und 50 Jahren)
- Häufig unerkannt, da die Symptome unspezifisch sind
- Typische Beschwerden: Müdigkeit, depressive Verstimmung, Gewichtszunahme, Verstopfung, trockene Haut, Haarausfall, Frieren
- Diagnose: TSH, fT3, fT4, TPO-Antikörper, TG-Antikörper, Ultraschall der Schilddrüse
- Therapie: meist Hormonersatz mit Levothyroxin; ggf. Kombitherapie (T3+T4)
Früh erkannt, gut behandelbar – aber häufig zu spät diagnostiziert.
Deshalb wird Hashimoto-Erkrankten oft geraten sich jodbewusst zu ernähren. Das heißt, dass sie möglichst nicht zu viel Jod aufnehmen sollten. Eine jodarme Ernährungsweise bedeutet, dass man auf Jodsalz und mit Jodsalz hergestellte Lebensmittel ebenso verzichtet wie auf den Verzehr von Seefisch und Sushi.
Gerade in der Anfangszeit wird Jod von Hashimoto-Erkrankten nicht gut vertragen. Es kann zu Beschwerden wie Unruhe, Zittern, Schweißausbrüchen und Durchfall kommen. Dagegen kann man nicht allzu viel machen. Wichtig ist viel zu trinken, um das aufgenommene Jod wieder auszuschwemmen.
Erfahrungsbericht
Hinweis: Dies spiegelt meine persönlichen Erlebnisse wider. Was bei mir funktioniert hat, muss nicht zwangsläufig für andere Betroffene zutreffen. Jeder Fall ist einzigartig, und die Behandlung sollte immer mit ärztlicher Absprache erfolgen. Bitte werten Sie dies nicht als allgemeingültige Ratschläge.
Ich erinnere mich an einen Urlaub in Dangast an der Nordsee. Badespass im DangastQuellBad mit Jod-Sole-Wasser, jodhaltige Luft und Wattwandern mit jodhaltigem Schlick an den Füßen. Danach war ich monatelang krank! Das gehört zu den Fehlern, die ich in meiner Anfangsphase gemacht hatte – weil es damals noch kaum Informationen zur Hashimoto-Thyreoiditis gab.
Abnehmen mit Hashimoto‑Thyreoiditis – warum es schwieriger ist und was hilft
Viele Menschen mit Hashimoto-Thyreoiditis kennen es nur zu gut: Trotz gesunder Ernährung und Bewegung zeigt die Waage kaum Veränderung. Das kann frustrierend sein – vor allem, wenn man sich doch „alles richtig“ vorgenommen hat. Doch es gibt gute Nachrichten: Mit dem richtigen Verständnis für Ihren Stoffwechsel und gezielten Maßnahmen ist nachhaltiges Abnehmen auch mit Hashimoto möglich.
Erfahrungsbericht
Hinweis: Dies spiegelt meine persönlichen Erlebnisse wider. Was bei mir funktioniert hat, muss nicht zwangsläufig für andere Betroffene zutreffen. Jeder Fall ist einzigartig, und die Behandlung sollte immer mit ärztlicher Absprache erfolgen. Bitte werten Sie dies nicht als allgemeingültige Ratschläge.
Ich habe durch die Jahre mit unerkannter Hashimoto-Thyreoiditis so um die 20 kg zugenommen. Weder durch L-Thyroxin noch durch diverse Diäten habe ich nennenswert abgenommen. Inzwischen wiege ich wieder 15 kg weniger – so lange ich Kohlehydrate & Süßigkeiten weglasse, proteinreich esse, mich regelmäßig bewege und mehrere Stunden Pausen zwischen den Mahlzeiten einhalte. Es ist ein ständiger Kampf „Normalgewicht“ zu halten bzw. wieder zu erreichen, wenn ich einige Kilos zugenommen habe.
1. Warum ist Abnehmen bei Hashimoto so schwer?
Hashimoto geht oft mit einer Schilddrüsenunterfunktion einher. Dadurch verlangsamt sich der Stoffwechsel – der Körper verbrennt weniger Kalorien im Ruhezustand, Wassereinlagerungen nehmen zu, die Verdauung ist träge. Hinzu kommen:
- Hormonelle Dysbalancen: z. B. Östrogendominanz, Nebennierenschwäche
- Chronische Entzündungen im Körper
- Leptin-Resistenz: das Sättigungshormon funktioniert nicht mehr richtig
- Mikronährstoffmängel, etwa an Selen, Eisen, Zink, Vitamin D oder B12
- Erschöpfung & Schlafprobleme, die das Essverhalten beeinflussen
Meine Top 3 Produktempfehlungen zum Abnehmen bei Hashimoto
| Omega-3 aus Algenöl | Pflanzliches Proteinpulver | Ceylon-Zimt Kapseln |
|---|---|---|
| Entzündungshemmend – ideal bei Hashimoto. Unterstützt die Hormonbalance und senkt still laufende Entzündungen im Körper.
Empfehlung: Hochwertiges Algenöl mit DHA & EPA. |
Eiweißreich in den Tag starten – für Blutzuckerbalance, Sättigung und Muskelkraft. Besonders hilfreich am Morgen oder nach dem Sport.
Empfehlung: Hanfprotein oder Erbsenprotein ohne Zusätze. |
Hilft, den Blutzucker zu stabilisieren und Heißhunger zu reduzieren – ein natürlicher Unterstützer beim Abnehmen.
Empfehlung: Hochwertiger Ceylon-Zimt, frei von Schadstoffen. |
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2. Weniger Kohlenhydrate = weniger Gewicht?
Übergewichtige Hashimoto-Erkrankte sollten als erstes den Anteil der Kohlehydrate in ihrer Ernährung reduzieren wenn sie abnehmen wollen. Reich an Kohlehydraten sind beispielsweise Brot, Brötchen, Kekse, Kuchen, Nudeln, Reis, Schokolade, Pudding, Limonade und Cola. Wenn man Lebensmittel isst die viele Kohlehydrate (die hauptsächlich aus Zucker bestehen) enthalten steigt anschließend der Zuckeranteil im Blut an. Um diesen Blutzucker wieder zu senken schüttet die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin aus. Das ist aber gleichzeitig auch dafür verantwortlich, dass die Kohlehydrate in Körperfett umgewandelt werden und es verhindert den Fettabbau.
3. Gluten, Hashimoto und Hashimoto‑Schub‑Risiko
Kohlehydratreiche Lebensmittel enthalten zudem oft auch Gluten welches als eine mögliche Ursache für die Hashimoto-Thyreoiditis diskutiert wird. Die Verfechter dieser Theorie glauben, dass das Immunsystem ständig gegen das mit der Nahrung aufgenommene Gluten ankämpft. Weil die Struktur von Gluten und den Schilddrüsenzellen ähnlich ist kommt es ihrer Ansicht nach irgendwann zu einer Verwechslung, so dass das Immunsystem irgendwann nicht mehr nur das Gluten, sondern auch die eigene Schilddrüse angreift. Eine glutenreduzierte Ernährung kann bei vielen Hashimoto-PatientInnen den Entzündungsgrad senken und z. B. TPO-Antikörper oder Schubhäufigkeit positiv beeinflussen.
4. Jodbewusst essen & Goitrogene beachten
Eine jodbewusste Ernährung (nicht zwangsläufig jodfrei) kann das Immunsystem entlasten. Gleichzeitig ist Vorsicht bei sogenannten Goitrogenen (z. B. in rohem Kohl, Soja, Mangold) ratsam – am besten nur gekocht oder in Maßen verzehren.
5. Schritt für Schritt statt Crash-Diät
Abnehmen mit Hashimoto ist möglich – aber oft braucht es mehr als Kalorienzählen. Entscheidend ist
- die richtige Schilddrüseneinstellung.
- Kohlenhydratarm & glutenfrei – versuchen Sie bewusst Kohlenhydrate zu reduzieren und verzichten Sie auf glutenhaltige Produkte.
- Blutzucker stabilisieren – setzen Sie auf Eiweiß, Gemüse und gesunde Fette, statt Zuckerfallen zu wählen.
- „Autoimmunfreundlich“ essen – achten Sie auf glutenarme Ernährung und jodoptimierte Kost; vermeiden Sie die übermässige Aufnahme von Goitrogenen.
6. Die 7 Hebel für gesunde Gewichtsreduktion bei Hashimoto
| Hebel | Beschreibung |
|---|---|
| 1. Schilddrüsenhormone optimal einstellen | TSH idealerweise bei 0,5–1,0 mU/l fT3 & fT4 im oberen Drittel des Normbereichs Eisen, Vitamin D, B12, Selen regelmäßig prüfenTipp: Führen Sie ein Werte-Tagebuch – viele fühlen sich erst bei bestimmten Werten leistungsfähig. |
| 2. Antientzündliche Ernährung | Gemüse: mind. 500 g täglich (grünes Blattgemüse) Omega-3 (Leinöl, Fischöl, Algenöl) Hochwertige Eiweiße: Wildlachs, Eier, Hülsenfrüchte, Hanfprotein Gute Kohlenhydrate: Hirse, Quinoa, Kürbis, BeerenGluten, Zucker, Alkohol, verarbeitete Lebensmittel meiden |
| 3. Glutenfrei – aber richtig | Viele profitieren von glutenfreier Ernährung: Weniger Antikörper, Entzündungen und Gewicht. Wichtig: Vermeiden Sie glutenfreie Fertigprodukte mit Stärke & Zucker. Setzen Sie auf natürliche glutenfreie Lebensmittel wie Hirse, Buchweizen, Gemüse, Linsen. |
| 4. Stabiler Blutzucker | Eiweißreiches Frühstück (z. B. Omelett mit Avocado) Nur 3 Hauptmahlzeiten – kein Dauer-Snacking Zimt, Apfelessig & Bewegung nach dem Essen regulieren den Blutzucker |
| 5. Intervallfasten – sanft & angepasst | Formate wie 14:10 oder 16:8 können helfen – aber nur bei stabilem Zustand & ausreichender Ernährung. Achtung: Bei Erschöpfung besser 12:12 & früher Abendessen wählen. |
| 6. Hormonfreundliche Bewegung | Krafttraining (mit dem eigenen Körpergewicht arbeiten) 7.000–10.000 Schritte täglich Sanfte Ausdauer: Yoga, Spazieren, Radfahren Kein High Intensity Training bei Erschöpfung – erhöht Cortisol! |
| 7. Stressmanagement & Schlaf | Keine Blaulichtquellen abends → fördert Melatonin 7–9 Stunden Schlaf pro Nacht Achtsamkeit, Atemübungen, … |
Fit bleiben mit Hashimoto-Thyreoiditis!
Hashimoto-Erkrankten hilft regelmäßige Bewegung mit den lästigen Begleiterscheinungen wie Erschöpfung, Schwindelgefühlen, Verstopfung, Übergewicht und Muskelschwäche besser umzugehen.
Aber wer einmal selbst an einer Schilddrüsenunterfunktion gelitten hat, weiß wie schwer es ist wieder raus zu gehen und sich regelmäßig zu bewegen. Am Anfang kann man einfach nicht, man ist antriebslos, man hat weder Kraft noch Kondition und alles tut einem weh – wenn nicht sofort, dann spätestens am nächsten Tag.
Deshalb ist es wichtig mit kleinen Schritten anzufangen und erst einmal nur mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. Beim Telefonieren aufstehen und umhergehen oder die Treppe statt den Aufzug nehmen. Wenn man sich wieder etwas fitter fühlt, sind sanfte Sportarten wie Nordic Walking, Schwimmen oder Fahrradfahren dann ein empfehlenswerter nächster Schritt.
Erfahrungsbericht
Hinweis: Dies spiegelt meine persönlichen Erlebnisse wider. Was bei mir funktioniert hat, muss nicht zwangsläufig für andere Betroffene zutreffen. Jeder Fall ist einzigartig, und die Behandlung sollte immer mit ärztlicher Absprache erfolgen. Bitte werten Sie dies nicht als allgemeingültige Ratschläge.
Bei mir hat es bis zur Diagnose fünf Jahre gedauert und die Behandlung danach war alles andere als optimal, d.h. ich habe noch einmal genauso lange gebraucht bis es mir wieder gut ging. Mir blieb nichts anderes übrig als ganz langsam wieder anzufangen. Erst bin ich eine kleine Runde spazieren gegangen, dann einige Kilometer gewandert und irgendwann konnte ich wieder joggen. Was ich in dieser Zeit gelernt habe – es bringt nichts sich mit anderen (mit gesunden Frauen, mit schnell diagnostizierten Frauen, mit Frauen die einen leichten Krankheitsverlauf haben) zu vergleichen – Erfolge erzielt man nur, wenn man seine aktuelle Leistung mit dem vergleicht, was z.B. vor 12 Monaten möglich war.
Hashimoto-Guide „Bewegung und Sport“
Schritt 1: Verstehen Sie Ihre eigenen Grenzen
Bevor Sie mit Bewegung oder Sport beginnen, ist es wichtig, Ihre eigenen körperlichen und energetischen Grenzen zu verstehen. Menschen mit Hashimoto haben oft mit Erschöpfung zu kämpfen, und es ist entscheidend, auf den eigenen Körper zu hören.
Tipp: Achten Sie auf Ihre Energielevels – wenn Sie sich extrem müde oder erschöpft fühlen, gönnen Sie sich eine Pause. Ihr Körper gibt Ihnen Signale, wenn er Ruhe braucht.
Schritt 2: Beginnen Sie langsam und achtsam
Es ist nicht notwendig, gleich mit intensiven Workouts zu starten. Beginnen Sie stattdessen mit sanften Aktivitäten, die Sie leicht in Ihren Alltag integrieren können.
Sanfte Optionen:
Spazierengehen: Starten Sie mit kurzen Spaziergängen, 10–15 Minuten pro Tag.
Yoga: Sanfte Yoga-Übungen können helfen, die Beweglichkeit zu fördern und gleichzeitig Stress abzubauen.
Dehnübungen: Diese können Verspannungen lösen und Ihnen helfen, sich besser zu fühlen.
Tipp: Versuchen Sie, täglich mindestens 10 Minuten für Bewegung einzuplanen, auch wenn es nur ein kurzer Spaziergang ist.
Schritt 3: Finden Sie den richtigen Rhythmus für sich
Achten Sie darauf, die Häufigkeit und Intensität der Bewegung an Ihr Wohlbefinden anzupassen. Sie können sich in kleinen Schritten steigern – je nachdem, wie Sie sich fühlen.
Beispiel-Woche (Anfang):
Tag 1: 10 Minuten spazieren gehen
Tag 3: 15 Minuten sanftes Yoga
Tag 5: 10 Minuten spazieren gehen
Tag 7: 20 Minuten lockeres Fahrradfahren oder Schwimmen
Tipp: Zögern Sie nicht, Pausen zu machen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen die Energie fehlt, reduzieren Sie die Intensität oder nehmen Sie sich einen freien Tag.
Schritt 4: Achten Sie auf die richtige Atemtechnik
Richtiges Atmen ist entscheidend für die Energieversorgung des Körpers und das Wohlbefinden. Besonders bei Hashimoto können Betroffene schnell erschöpft oder außer Atem geraten. Achten Sie darauf, tief und gleichmäßig zu atmen – besonders bei körperlicher Anstrengung.
Tipp: Nutzen Sie die tiefe Bauchatmung, besonders bei Yoga oder Dehnübungen. So ermöglichen Sie Ihrem Körper, besser Sauerstoff aufzunehmen und die Entspannung zu fördern.
Schritt 5: Stärken Sie Ihre Muskulatur (langsame Steigerung)
Mit der Zeit können Sie gezielte Übungen einbauen, die Ihre Muskulatur stärken. Dabei ist es wichtig, mit leichten Übungen zu beginnen und die Intensität langsam zu steigern.
Beispielübungen:
Kniebeugen: Beginnen Sie mit dem Körpergewicht (10 Wiederholungen, 2 Sätze)
Unterarmstütz: Halten Sie für 10–20 Sekunden und steigern Sie sich mit der Zeit
Brücke: Legen Sie sich auf den Rücken, heben Sie die Hüften an und halten Sie die Position für 15 Sekunden
Tipp: Achten Sie darauf, die Übungen in Ihrem eigenen Tempo zu machen und sich nicht zu schnell zu steigern.
Schritt 6: Integrieren Sie Entspannung und Stressabbau
Da Stress einen großen Einfluss auf Hashimoto und die Schilddrüsenfunktion hat, ist es wichtig, regelmäßig Entspannungstechniken in Ihren Alltag einzubauen. Bewegung kann helfen, Stress abzubauen – aber noch mehr profitieren Sie von bewussten Entspannungsübungen.
Empfohlene Techniken:
Atemübungen: 5–10 Minuten tiefe Bauchatmung
Meditation: 5 Minuten am Morgen oder Abend, um den Geist zu beruhigen
Progressive Muskelentspannung: Spannen Sie die Muskeln für 5 Sekunden an, entspannen Sie sie dann für 10 Sekunden
Tipp: Probieren Sie regelmäßig Yoga mit Fokus auf Entspannung oder Achtsamkeit aus. So fördern Sie sowohl Ihre körperliche Gesundheit als auch Ihre geistige Ausgeglichenheit.
Schritt 7: Steigern Sie sich nach Bedarf
Wenn Sie sich sicherer fühlen und Ihre Fitness sich verbessert, können Sie nach und nach anspruchsvollere Aktivitäten in Ihren Plan aufnehmen. Denken Sie jedoch daran, dass die Anpassung an Bewegung individuell ist – und es ist vollkommen in Ordnung, langsamer voranzukommen.
Mögliche neue Aktivitäten:
Schwimmen & Radfahren
Leichte Kraftübungen mit Hanteln
Tipp: Hören Sie auf Ihren Körper! Wenn Sie sich zu sehr anstrengen, gönnen Sie sich eine Pause und kehren Sie zu den sanften Übungen zurück.
Schritt 8: Bleiben Sie konsistent und geduldig
Erfolge bei der Bewegung sind oft nicht sofort sichtbar. Die Geduld, mit der Sie auf Ihren Körper achten, ist der Schlüssel. Bleiben Sie dran – auch wenn es Tage gibt, an denen Sie sich weniger motiviert fühlen. Jeder kleine Schritt hilft Ihnen, langfristig stärker zu werden.
Tipps:
Setzen Sie sich kleine, erreichbare Ziele, z. B.: „Ich gehe jeden Tag 10 Minuten spazieren“ oder „Ich mache täglich 5 Minuten Yoga“.
Trinken Sie ausreichend Wasser – besonders wenn Sie sich bewegen.
Berücksichtigen Sie Ihren Energiehaushalt. Wenn Sie an einem Tag besonders müde sind, gönnen Sie sich Ruhe und machen Sie eine Pause.
Wie wirkt sich Stress auf Hashimoto aus?
Erfahrungsbericht
Hinweis: Dies spiegelt meine persönlichen Erlebnisse wider. Was bei mir funktioniert hat, muss nicht zwangsläufig für andere Betroffene zutreffen. Jeder Fall ist einzigartig, und die Behandlung sollte immer mit ärztlicher Absprache erfolgen. Bitte werten Sie dies nicht als allgemeingültige Ratschläge.
Wirklich gespürt, dass mit mir etwas nicht stimmt, habe ich in der Prüfungsphase meines Studiums. Das waren insgesamt eineinhalb Jahre Dauerstress. Ich habe allerdings nicht auf meinen Körper gehört, mir keine Auszeit genommen, sondern immer weiter gemacht. So lange, bis wirklich gar nichts mehr ging. Bei mir war es ein längerer Prozess zu akzeptieren, dass ich mit dieser chronischen Erkrankung den Rest meines Lebens irgendwie umgehen muss.
Länger anhaltender Stress kann den Krankheitsausbruch der Hashimoto-Thyreoiditis beeinflussen und wirkt sich auch nachteilig auf den Krankheitsverlauf aus.
Warten Sie deshalb nicht bis zum nächsten Urlaub, sondern gönnen Sie sich stattdessen kleine erholsame Auszeiten im Alltag die ihnen dabei helfen immer wieder kurz runterzukommen und zu entspannen.
Das kann ein längerer Spaziergang genauso sein wie ein warmes Bad bei Kerzenschein oder eine Tasse Tee auf dem Balkon. Schalten Sie das Smartphone einfach mal aus und nehmen Sie sich bewusst Zeit für die entspannende Lektüre Ihrer Lieblingszeitschrift oder ein gutes Buch.
Gönnen Sie sich doch einfach mal wieder einen Wellness-Beauty-Nachmittag oder genießen Sie schöne Stunden in einem Schwimmbad mit Saunalandschaft.
Chronisch krank zu sein bedeutet Stress und vielleicht haben Sie wie sehr viele SchilddrüsenpatientInnen Probleme mit einer dauerhaft verminderten Stressresistenz. Dann kann es auch helfen eine Entspannungstechnik zu erlernen.
Psychische Auswirkungen von Hashimoto
Angst- und Panikgefühle schränken die Lebensqualität von Hashimoto-Erkrankten oft sehr lange Zeit deutlich ein. Herzklopfen und Zittern bei Aufregung, ständige Anspannung bis hin zu immer wiederkehrenden Panikattacken gehören zum Beschwerdebild der Hashimoto-Thyreoiditis dazu. Diese psychischen Aspekte der Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis werden allerdings oft unterschätzt.
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- Johanniskraut wie in Laif® hat eine antidepressive Wirkung
- Lasea® ist ein rein pflanzliches Präparat welches beruhigenden Lavendel enthält
- Mein Favorit: Passionsblume wie in Pascoflair® wirkt mild beruhigend und entspannend
- Melisse (Tee in Bio-Qualität) wird oft in den Wechseljahren empfohlen, weil sie nicht nur beruhigend wirkt, sondern auch übermässiges Schwitzen lindert
Schilderungen von Betroffenen
🧊 „Schon bei kleinsten Anlässen bin ich aufgeregt. Meine Hände sind dann eiskalt und zittern.„
🛒 „Einkaufen ist für mich der blanke Horror. Es muss immer alles ganz schnell gehen. Wenn ich an der Kasse warten muss, halte ich das kaum aus.„
📱 „Wenn ich im Display meines Smartphones eine unbekannte Nummer gesehen habe, habe ich den Anruf nicht entgegen genommen.„
😓 „Ich bin immer in Hab-Acht-Stellung und erwarte, dass etwas Schlimmes passiert.„
💛 „Wenn es unerwartet an der Haustür geklingelt hat, habe ich mich sehr erschreckt. Oft hatte ich Herzklopfen.„
📽️ „Bei Veranstaltungen (Kino, Konzert) wollte ich nicht mehr in der Mitte sitzen, sondern habe mir immer einen Sitzplatz am Rand gesucht.
🚌 „Im Bus hatte ich letzte Woche eine Panikattacke. Seitdem bin ich nicht mehr Bus gefahren.„
Damit sind Sie nicht allein – das geht wirklich fast allen Hashimoto-Erkrankten so! Was natürlich nichts an der Tatsache ändert, dass Herzrasen, Angstgefühle, Panikattacken und Zitteranfälle furchtbar unangenehm sind. Aber es wird leider erst besser, wenn die Schilddrüsenunterfunktion durch die Einnahme eines Schilddrüsenhormonpräparats ausgeglichen wird und wenn Sie akzeptieren, dass auch dies Folgen der Hashimoto-Thyreoiditis sind.
Hashimoto-Symptome auf einen Blick
Hashimoto ist ein Chamäleon unter den Erkrankungen – diese Symptome treten häufig auf:
- Konzentrationsprobleme („Brain Fog“)
- Chronische Müdigkeit, Antriebslosigkeit
- Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Depression
- Haarausfall, trockene Haut
- Frieren, Kälteempfindlichkeit
- Gewichtszunahme trotz gleicher Ernährung
- Zyklusstörungen / Unfruchtbarkeit
- Kurzatmigkeit, Herzstolpern
- Halsschmerzen, Druckgefühl im Hals
Tipp: Schreiben Sie erst Ihre häufigsten Symptome auf und lassen Sie dann Ihre Blutwerte kontrollieren, damit Sie ein Gefühl für Ihre Schilddrüsengesundheit bekommen.
Beschwerdetagebuch führen!
Als Folge der Hashimoto-Thyreoiditis kommt es zu einer Schilddrüsenunterfunktion die dann zeitlebens medikamentös ausgeglichen werden muss. Die dafür notwendige Schilddrüsenhormondosis ist individuell unterschiedlich. Sie wird langsam über einige Monate hinweg angepasst, d.h. immer mal wieder nach oben oder unten korrigiert. Zwischendurch, d.h. alle vier bis acht Wochen, ist eine Überprüfung der Schilddrüsenwerte notwendig. Vielen Hashimoto-Erkrankten hilft es wenn sie während der Einstellungszeit ein Beschwerdetagebuch führen. Ein solches Beschwerdetagebuch können Sie sich hier kostenlos herunterladen und ausdrucken.
Schilddrüsenhormone richtig teilen!
Es kommt immer wieder vor, dass man die Tabletten teilen muss. Besonders am Anfang ist das oft so, weil die Schilddrüsenhormone bei der Hashimoto-Thyreoiditis langsam eingeschlichen werden müssen. Man beginnt meist mit einer halben 50 µg L-Thyroxin-Tablette und steigert nach zwei Wochen auf eine ganze Tablette. Dabei kommt es auf Genauigkeit an.
Außerdem sind Schilddrüsenhormone empfindlich gegenüber Feuchtigkeit, Licht und Wärme. Sie sollten deshalb immer erst kurz vor der Einnahme aus der Packung genommen werden. Entsprechend sollten auch Tablettenteile bis zur Einnahme vor äußeren Einflüssen geschützt aufbewahrt werden. Dafür gibt es für wenige Euro Tablettenteiler z.B. den Opret Tablettenteiler (Amazon-Partnerlink) in weiss, schwarz, blau oder grün mit speziellem Aufbewahrungsfach.
Schilddrüsenguide – Das Original🦋. Portal für deine Schilddrüsengesundheit
Du suchst zuverlässige Informationen zur Schilddrüse? Dann bist du beim Schilddrüsenguide genau richtig! Auf www.schilddruesenguide.de findest du Deutschlands große Informationsplattform rund um Schilddrüsenerkrankungen – komplett kostenlos und unabhängig.
Was hilft bei … ?
| Appetitlosigkeit und Übelkeit | Juckreiz (trockene Haut) | Schwellungen um die Augen herum | Infektanfälligkeit |
|---|---|---|---|
| Rezept für einen Zimt-Tee | Umschläge mit Essig-Wasser und Molke-Bad | Auflage mit Augentrost-Tee und Gel-Augenmaske | Hagebutten-Mus, Holunder-Sirup & mehr |
Spezielle Haut- und Haarpflegeprodukte verwenden!
Hashimoto-Erkrankte haben häufig Probleme mit der Haut. Das ist eine Folgeerscheinung des Mangels an Schilddrüsenhormonen. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion infolge einer Hashimoto-Thyreoiditis ist eine sehr trockene, schuppige Haut quasi „normal“. Das bedeutet, die Haut ist weniger gut durchblutet und sie enthält auch weniger Feuchtigkeit. Die Beschwerden können dann von Spannungsgefühlen bis hin zu Hautrötungen und Hautentzündungen reichen. Wenn die Schilddrüsenunterfunktion medikamentös ausgeglichen wurde bessern sich auch die Hautprobleme wieder. Das kann allerdings einige Monate dauern, so dass es Sinn macht die Hautpflege zeitweise anzupassen und reichhaltigere Cremes zu verwenden. Tipp: Die Produkte von Vitabay – Vitabay Biotin-Tabletten mit Zink und Selen, Vitabay Natural Diosgenin Creme mit Yamswurzel und Vitabay Nagelhärter Duo Set (Amazon-Partnerlinks)
Erfahrungsbericht
Hinweis: Dies spiegelt meine persönlichen Erlebnisse wider. Was bei mir funktioniert hat, muss nicht zwangsläufig für andere Betroffene zutreffen. Jeder Fall ist einzigartig, und die Behandlung sollte immer mit ärztlicher Absprache erfolgen. Bitte werten Sie dies nicht als allgemeingültige Ratschläge.
Bei mir hat es trotz guter Einstellung mit einem Schilddrüsenhormonpräparat noch eineinhalb Jahre gedauert bis sich Haut, Haare und Fingernägel wieder erholt hatten. Zunächst hat sich wirklich überhaupt nichts getan – deshalb habe ich irgendwann angefangen über mehrere Monate täglich Mikronährstoffe einzunehmen. Als erstes war meine Haut weniger trocken, gereizt und gerötet. Nach einigen Wochen waren dann auch die Haare endlich nicht mehr so strohig.