SDG❤️Community: Hintergrundwissen Vitamin D
Vitamin D bei Hashimoto: Funktion, Mangel & mögliche Zusammenhänge
Warum ist Vitamin D so wichtig – besonders bei Autoimmunerkrankungen?
Vitamin D übernimmt viele zentrale Aufgaben im menschlichen Körper. Es beeinflusst den Calcium- und Phosphatstoffwechsel, stärkt Knochen und Muskulatur und ist wichtig für das Immunsystem. Ein Vitamin-D-Mangel wird zunehmend als möglicher Risikofaktor für Autoimmunerkrankungen, darunter auch Hashimoto-Thyreoiditis, diskutiert.
Funktionen von Vitamin D im Körper
Vitamin D spielt eine wesentliche Rolle für den Calcium- und Phosphat-Stoffwechsel. Es ist außerdem wichtig für die Gesundheit von Knochen und Muskulatur. Vitamin D trägt zur Mineralisierung des Knochens und damit dem Knochenaufbau bei. Daneben wird aber auch die Muskulatur, insbesondere die Muskelkraft, von Vitamin D beeinflusst. Und Vitamin D reguliert das Immunsystem.
Nicht zuletzt deshalb wird diskutiert, dass ein Vitamin-D-Mangel auch das Risiko und die Ausprägung zahlreicher chronischer Krankheiten (bestimmte Krebsarten, Autoimmunerkrankungen, Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems) erhöhen kann. Die Beweislage hierzu ist aber derzeit noch unzureichend, d.h. weitere Forschungen sind notwendig bevor im Hinblick darauf eine vorbeugende Vitamin D-Einnahme empfohlen werden kann.
Wie wird Vitamin D aufgenommen?
Der Körper kann Vitamin D auf zwei Wegen aufnehmen:
- Sonnenlicht: UVB-Strahlen regen die Produktion von Vitamin D in der Haut an
- Ernährung: z. B. über fette Fischsorten wie Aal, Hering oder Makrele, oder über Lebertran
Wussten Sie, dass Vitamin D streng genommen kein Vitamin ist, sondern ein Hormon. Es entsteht über mehrere Zwischenstufen:
Cholecalciferol → Calcidiol (Speicherform) → Calcitriol (aktive Form).
Was ist eine Hashimoto-Thyreoiditis?
Hashimoto ist eine chronische Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. Dabei greift das eigene Immunsystem fälschlich gesundes Schilddrüsengewebe an – langfristig kann das zur Unterfunktion führen.
Ursachen & Auslöser:
- Genetische Veranlagung
- Stress, hormonelle Veränderungen, chronische Infekte
- Mängel an Selen oder Vitamin D
- Übermäßige Jodzufuhr
Ein niedriger Vitamin-D-Spiegel kann laut Studien möglicherweise als Trigger wirken oder den Verlauf verschlimmern – gesicherte kausale Zusammenhänge stehen jedoch noch aus.
Tipp: Vitamin D bei Hashimoto gezielt ergänzen
Viele Betroffene berichten von Verbesserungen ihrer Symptome bei ausgeglichenem Vitamin-D-Spiegel. Vor allem in den Wintermonaten ist eine Supplementierung sinnvoll.
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Fazit: Vitamin D kann eine Rolle bei Hashimoto spielen
Ein optimaler Vitamin-D-Spiegel ist wichtig – besonders für Menschen mit Autoimmunerkrankungen. Auch wenn noch nicht abschließend bewiesen ist, dass ein Mangel Hashimoto direkt auslöst, kann eine gezielte Ergänzung durchaus sinnvoll sein.
Lassen Sie Ihren Wert regelmäßig prüfen und sprechen Sie mit Ihrem Arzt über eine mögliche Supplementierung.
Vitamin D bei Schilddrüsenunterfunktion: Zusammenhang mit dem TSH-Wert erklärt
Was sagt der TSH-Wert über Ihre Schilddrüse aus – und warum ist Vitamin D dabei wichtig?
Ein Vitamin-D-Mangel tritt häufig gemeinsam mit einer Schilddrüsenunterfunktion auf – insbesondere bei Menschen mit Hashimoto-Thyreoiditis. Studien zeigen: Je höher der TSH-Wert, desto niedriger ist meist der Vitamin-D-Spiegel.
TSH & Hashimoto: Was passiert im Körper?
Durch den der Hashimoto-Thyreoiditis zugrunde liegenden Autoimmunprozess wird mit der Zeit ein immer größerer Teil des Schilddrüsengewebes zerstört. Das führt dazu, dass der andere Teil mit noch gesunden Schilddrüsenzellen welche die beiden Schilddrüsenhormone Trijodthyronin (fT3) und Thyroxin (fT4) herstellen können beständig weiter zurück geht.
Irgendwann ist dann der Punkt erreicht an dem die geschädigte und teilweise funktionsunfähig gewordene Schilddrüse nicht mehr genug Hormone produzieren kann, um den gesamten Körper ausreichend damit zu versorgen. Es kommt zu einem Mangel an Schilddrüsenhormonen, einer sogenannten Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose).
Festgestellt wird eine Unterfunktion der Schilddrüse üblicherweise durch Messung des TSH-Wertes. Dieser gilt gemeinhin als der wichtigste Schilddrüsenwert. TSH ist dabei die Abkürzung für Thyreoidea Stimulating Hormon. Der Botenstoff TSH wird von der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) gebildet und regt die Schilddrüse zur Herstellung der beiden Schilddrüsenhormone fT3 und fT4 an. Erhöhte TSH-Werte weisen darauf hin, dass die Schilddrüse zu wenige Schilddrüsenhormone produziert und demzufolge ein Mangel besteht. Es liegt also eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) vor.
Vitamin D bei Hypothyreose: Das zeigen Studien
Eine solche Unterfunktion der Schilddrüse hat neben vielen anderen Auswirkungen auch eine Wechselbeziehung zum Vitamin D-Haushalt. Das wurde bereits in verschiedenen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen.
Beobachteter Zusammenhang:
- Hoher TSH-Wert = niedriger Vitamin-D-Spiegel
- Niedriger TSH-Wert = höherer Vitamin-D-Spiegel
Interessant: Bei Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) ist der Vitamin-D-Wert oft überdurchschnittlich hoch.
Im Hinblick darauf ist allerdings noch ungeklärt, wie die Schilddrüsenfunktion und der Vitamin D-Haushalt genau zusammenhängen. Ist ein niedriger Vitamin D-Spiegel eine Folge der Schilddrüsenunterfunktion oder vielleicht sogar eine mögliche Ursache für eine Erkrankung der Schilddrüse? Kann man den Autoimmunprozess bei der Hashimoto-Thyreoiditis günstig beeinflussen wenn man einen bestehenden Vitamin D-Mangel ausgleicht?
Was beeinflusst was – Ursache oder Folge?
Noch ist nicht endgültig geklärt:
- Führt die Unterfunktion zu einem Vitamin-D-Mangel?
- Oder begünstigt ein Vitamin-D-Mangel die Entstehung einer Autoimmunerkrankung wie Hashimoto?
Fakt ist: Vitamin D ist ein Immunmodulator – es beeinflusst die Aktivität von Immunzellen. Theoretisch könnte ein ausgeglichener Vitamin-D-Spiegel den Autoimmunprozess abschwächen oder positiv beeinflussen.
Tipp: Vitamin D bei erhöhtem TSH ausgleichen
Studien und Erfahrungen aus der Praxis legen nahe: Ein ausgeglichener Vitamin-D-Spiegel kann den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen – besonders bei Hashimoto.
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Fazit: TSH-Wert und Vitamin-D-Spiegel hängen eng zusammen
Ein hoher TSH-Wert ist oft ein Warnsignal – und kann mit einem Vitamin-D-Mangel einhergehen. Gerade bei Hashimoto ist es sinnvoll, den Vitamin-D-Spiegel regelmäßig zu testen und ggf. gezielt zu ergänzen.
Vitamin D & Autoantikörper bei Hashimoto: Kann es wirklich helfen?
Was Studien über den Zusammenhang zwischen Vitamin D & Antikörpern zeigen
Viele Hashimoto-Betroffene haben nicht nur eine Schilddrüsenunterfunktion – sondern auch niedrige Vitamin-D-Spiegel. Neue Forschung deutet darauf hin: Vitamin D kann die Schilddrüsenautoantikörper senken – und so möglicherweise den Verlauf positiv beeinflussen.
Vitamin D-Mangel bei Hashimoto weit verbreitet
Vitamin-D-Mangel gilt bereits seit einigen Jahren nicht nur als weltweites Gesundheitsproblem, sondern die unzureichende Versorgung mit Vitamin D wird auch immer wieder als ein möglicher Einflußfaktor bei der Entstehung und Entwicklung von Autoimmunerkrankungen beispielsweise der Schilddrüse diskutiert.
Hashimoto-Thyreoiditis ist eine chronische Autoimmunerkrankung, bei der sich das Immunsystem gegen die Schilddrüse richtet. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen:
- Betroffene haben häufig einen behandlungsbedürftigen Vitamin-D-Mangel
- Vitamin D könnte nicht nur ein Begleitproblem, sondern ein möglicher Risikofaktor für den Krankheitsverlauf sein
Auch wenn ein kausaler Zusammenhang noch nicht 100 % bewiesen ist, sprechen viele Daten dafür, dass Vitamin D die Autoimmunaktivität dämpfen kann.
Autoantikörper bei Hashimoto: TPO-AK & TG-AK
Das wiederum führte zu der Vermutung, dass der Schweregrad der Hashimoto-Thyreoiditis auch die Höhe des Vitamin D-Spiegels im Blut beeinflussen kann. Tatsächlich ist es so, dass die Schilddrüsenautoantikörper hoch sind wenn das Vitamin D niedrig ist.
Im Hinblick auf die Hashimoto-Thyreoiditis sind zwei Arten von Schilddrüsenautoantikörpern von Bedeutung, die TPO-AK und die TG-AK. TPO-AK ist die Abkürzung von Thyreo-Peroxidase-Antikörper. Sie greifen die Schilddrüsenperoxidase an, ein Enzym welches an der Bildung der Schilddrüsenhormone beteiligt ist. Tg-AK steht für Thyreoglobulin-Antikörper. Sie richten sich gegen ein an der Herstellung und Speicherung von Schilddrüsenhormonen beteiligtes Protein.
Diese Antikörper zeigen die Immunaktivität – ihr Wert schwankt jedoch stark und korreliert nicht direkt mit Symptomen. Dennoch: In Studien wurde beobachtet, dass Vitamin D die TPO-AK senken kann – teils deutlich.
Vitamin D kann Autoantikörper senken – sogar bei Normalwerten
Unabhängig davon hat man in weiteren Forschungen festgestellt, dass die Einnahme von Vitamin D zu einer Senkung der Spiegel der Schilddrüsenautoantikörper führt. Und das sowohl bei Hashimoto-Thyreoiditis-Erkrankten mit nachgewiesenem Vitamin D-Mangel als auch bei denjenigen die eigentlich ausreichend mit Vitamin D versorgt sind.
Eine Studie, in welcher der Einfluß von Vitamin D-Präparaten auf die Schilddrüsenautoantikörper bei mit Levothyroxin behandelten Hashimoto-Thyreoiditis-PatientInnen und normalem Vitamin D-Status untersucht wurde, hat zudem ergeben, dass die Thyreo-Peroxidase-Antikörper (TPO-AK) stärker als die Thyreoglobulin-Antikörper (TG-AK) durch das Vitamin D beeinflusst werden.
Fazit aus der Forschung:
Vitamin D wirkt regulierend auf das Immunsystem – unabhängig davon, ob vorher ein starker Mangel bestand.
Sonderfall: Endokrine Orbitopathie & Vitamin D
Auch eine Endokrine Orbitopathie (z. B. bei Hashimoto-Basedow-Mischformen) wird mit Vitamin-D-Mangel in Verbindung gebracht.
In Studien wiesen PatientInnen mit Schilddrüsenerkrankung und Augenbeteiligung (z. B. Schwellungen, Druckgefühl) deutlich niedrigere Vitamin-D-Spiegel auf als Gesunde – ein weiterer Hinweis auf die Bedeutung des Vitamins für das Immungleichgewicht.
Tipp: Vitamin D gezielt ergänzen – auch bei normalen Werten
Selbst wenn Ihre Werte „im Normbereich“ liegen, kann eine gezielte Supplementierung sinnvoll sein – vor allem bei Hashimoto und auffälligen TPO-AK-Werten.
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Fazit: Vitamin D kann ein Baustein im Hashimoto-Management sein
Vitamin D beeinflusst das Immunsystem und könnte bei Hashimoto zur Reduktion von Autoantikörpern beitragen – insbesondere TPO-AK. Auch wenn noch weitere Forschung nötig ist, sprechen erste Studien dafür, Vitamin D als unterstützende Maßnahme in die Therapie zu integrieren.
Vitamin-D-Mangel bei Hashimoto: Diese Symptome sollten Sie kennen
Welche Beschwerden auf einen Vitamin-D-Mangel bei Hashimoto hindeuten können
Ein Vitamin-D-Mangel ist bei Hashimoto-Thyreoiditis sehr häufig – oft bleibt er jedoch unerkannt. Dabei kann er viele Symptome verstärken, die ohnehin durch die Schilddrüsenerkrankung ausgelöst werden.
Insbesondere Erschöpfung, Konzentrationsstörungen und Muskelschwäche gelten als typische Hinweise auf zu niedrige Vitamin-D-Werte.
Mögliche Symptome bei Vitamin-D-Mangel
Ein ausgeprägter Vitamin-D-Mangel kann schwerwiegende Folgen haben. Er ist beteiligt an der Regulation des Calciumstoffwechsels – ohne Vitamin D wird Calcium aus den Knochen gezogen, was zu folgenden Erkrankungen führen kann:
- Rachitis (Knochenverformung bei Kindern)
- Osteomalzie (Knochenerweichung bei Erwachsenen)
- Osteoporose (Knochenabbau & erhöhte Bruchgefahr)
Aber auch ein weniger deutlich ausgeprägter Vitamin D-Mangel kann für gesundheitliche Beeinträchtigungen verantwortlich sein.
Fehlt Vitamin D kann sich das beispielsweise durch eine Störung des Immunsystems bemerkbar machen. Eine allgemeine Abwehrschwäche kann zu erhöhter Infektanfälligkeit führen. Aber auch eine schlechte Wundheilung und chronische Entzündungen werden mit einem Vitamin D-Mangel in Verbindung gebracht.
Bei einem leichteren Vitamin-D-Mangel können auch Müdigkeit, Schwächegefühle, Erschöpfungszustände sowie Muskelbeschwerden (Muskelschwäche, Muskelschmerzen, Muskelkrämpfe) auftreten.
Die im Rahmen einer Hashimoto-Thyreoiditis oft auftretenden Konzentrationsstörungen und Gedächtnisprobleme hängen teilweise auch mit einem Mangel an Vitamin D zusammen.
Im Hinblick auf die Hashimoto-Thyreoiditis hat man herausgefunden, dass die bei Hashimoto-Thyreoiditis-Erkrankten sehr häufig vorkommenden Konzentrations- und Gedächtnisprobleme auch durch einen Vitamin D-Mangel verursacht sein können.
Fast alle Hashimoto-Thyreoiditis-Erkrankten klagen mehr oder weniger über Auffälligkeiten wie mangelnde Aufmerksamkeit, Denkstörungen und Vergesslichkeit. Sie sind charakteristische Zeichen einer Schilddrüsenunterfunktion, die sich durch die Behandlung mit einem Schilddrüsenhormonpräparat oft deutlich aber nicht immer vollständig bessern.
Da niedrige Vitamin D-Spiegel bei schilddrüsengesunden Menschen als mögliche Ursache für Konzentrations- und Gedächtnisprobleme gelten, haben einige Forscher kürzlich den Zusammenhang von Vitamin D und Denkstörungen bei PatientInnen mit Hashimoto-Thyreoiditis untersucht.
Was sagt die Forschung?
Studien haben gezeigt:
Hashimoto-PatientInnen mit kognitiven Beeinträchtigungen hatten signifikant niedrigere Vitamin-D-Werte als diejenigen ohne solche Beschwerden.
Das deutet darauf hin, dass Vitamin D auch neurologisch wirksam ist – und möglicherweise positiv auf das Gedächtnis und die Konzentrationsfähigkeit wirkt.
Tipp: Vitamin D bei Hashimoto gezielt ergänzen
Gerade wenn Sie Symptome wie Brain Fog, Erschöpfung oder Muskelprobleme haben, kann es sinnvoll sein, den Vitamin-D-Spiegel prüfen zu lassen – und ggf. zu ergänzen.
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Fazit: Ein Vitamin-D-Mangel kann viele Hashimoto-Symptome verstärken
Müdigkeit, Muskelschwäche oder Denkstörungen sind nicht nur Schilddrüsen-Symptome – sie können auch durch einen Vitamin-D-Mangel verschärft werden.
Ein Vitamin-D-Bluttest bringt Klarheit – bei Bedarf sollten Sie mit Ihrem Arzt über eine gezielte Supplementierung sprechen.
Vitamin D-Versorgung in Deutschland: Warum ein Mangel so häufig ist
Sonne, Ernährung & Lebensstil – warum so viele Menschen in Deutschland zu wenig Vitamin D haben
Obwohl unser Körper Vitamin D selbst bilden kann, sind in Deutschland Millionen Menschen unterversorgt. Gründe sind vor allem zu wenig Sonnenlicht, schwache UV-Strahlung im Winter und eine Vitamin-D-arme Ernährung.
Wie wird Vitamin D gebildet?
Der menschliche Körper bildet etwa 80–90 % seines Vitamin-D-Bedarfs selbst – mithilfe von UV-B-Strahlung der Sonne.
Entscheidend für die Vitamin-D-Bildung sind:
- Jahreszeit (Oktober–März: kaum Produktion möglich)
- Tageszeit (nur bei Sonnenstand über 45° ausreichend)
- Hauttyp (helle Haut produziert schneller, dunkle langsamer)
- Alter (ab 65 nimmt die Syntheseleistung deutlich ab)
- Sonnenschutz (Lichtschutzfaktor 30 blockiert bis zu 95 % der UV-B-Strahlung)
- Kleidung (zu viel Hautbedeckung = zu wenig UV-B-Kontakt)
SeniorInnen, Menschen mit dunkler Haut oder bewusst Sonnenscheue sind besonders gefährdet.
Vitamin-D-Mangel im Winter – ein strukturelles Problem
In Deutschland reicht die Sonnenstrahlung von Oktober bis März nicht aus, um nennenswerte Mengen an Vitamin D zu bilden. Besonders im Norden ist die UV-B-Strahlung zu schwach.
Der Körper speichert Vitamin D in Fett- und Muskelgewebe – allerdings sind die Vorräte oft bereits vor dem Winter erschöpft.
Ernährung deckt nur einen kleinen Teil des Bedarfs
Lebensmittel mit hohem Vitamin-D-Gehalt sind selten und oft tierischen Ursprungs:
Lebensmittel Vitamin D (μg / 100g)
- Aal 90
- Hering 25
- Makrele 4–8
- Eigelb ca. 5
VegetarierInnen und VeganerInnen gelten daher als Risikogruppen für eine Unterversorgung.
Zahlen zur Vitamin-D-Versorgung in Deutschland
Laut Studien des Robert Koch-Instituts (RKI):
- 20 % der Bevölkerung haben einen ausgeprägten Mangel
- 40 % sind suboptimal versorgt
- Nur 40 % erreichen „ausreichende“ Werte – die aber nicht zwingend optimal sind
Besonders gefährdet sind:
- Menschen in Pflegeheimen
- Chronisch Kranke
- Menschen mit dunkler Hautfarbe
- Säuglinge & Kleinkinder
- Senioren ab 65
Vitamin-D-Werte im Jahresverlauf
Jahreszeit Vitamin-D-Spiegel (Tendenz)
- Februar/März am niedrigsten
- August/September am höchsten (durch UV-Speicherbildung im Sommer)
Die meisten Menschen starten mit niedrigen Werten in den Winter, was Müdigkeit, Infektanfälligkeit und Erschöpfung begünstigen kann.
Tipp: Vitamin D gezielt ergänzen – besonders im Winter
Selbst bei regelmäßigem Aufenthalt im Freien reicht die natürliche Produktion in Mitteleuropa oft nicht aus. Eine gezielte Supplementierung ist besonders im Winter sinnvoll – aber auch im Sommer, wenn Sonnenschutz, Alter oder Lebensstil die Synthese blockieren.
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Fazit: Ein Vitamin-D-Mangel ist in Deutschland keine Ausnahme – sondern die Regel
- Die eigene Produktion ist stark von Jahreszeit und Lebensstil abhängig
- Ernährung reicht meist nicht aus
- Besonders Risiko- und Hashimoto-PatientInnen profitieren von einer gezielten Kontrolle und ggf. Substitution
Vitamin D im Blut testen: Was Ihr Laborwert wirklich aussagt
So lassen Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel bestimmen – und verstehen die Referenzbereiche
Ein Vitamin-D-Mangel lässt sich einfach durch eine Blutuntersuchung beim Hausarzt oder Facharzt feststellen. Doch was bedeutet der gemessene Wert eigentlich – und wann liegt wirklich ein Mangel vor?
Wie wird Vitamin D getestet?
Wenn der Verdacht auf einen Vitamin D-Mangel besteht veranlasst der Arzt eine Blutabnahme in seiner Praxis, die dann anschließend im Labor untersucht wird. Das ist ganz problemlos. Entscheidend ist im Hinblick darauf nur, dass die Blutprobe bis zum Weitertransport ins Labor lichtgeschützt aufbewahrt wird.
Gemessen wird der sogenannte:
25-Hydroxy-Vitamin D (25-OH-D, Calcidiol)
Dieser Wert gibt an, wie gut Ihr Körper mit Vitamin D versorgt ist. Nicht zu verwechseln mit dem stoffwechselaktiven Calcitriol – dieses ist kein aussagekräftiger Marker für den Versorgungsstatus.
Wichtig: Wenn bereits ein Vitamin D-Präparat eingenommen wird sollte die Einnahme eine Woche vor der Blutentnahme unterbrochen beziehungsweise beendet werden um einen aussagekräftigen Laborwert zu erhalten.
Als Synonyme für den Vitamin D-Wert sind 25-Hydroxy-Vitamin D, 25-OH-Cholecalciferol sowie Calcidiol gebräuchlich.
Vitamin D-Referenzwerte – wann liegt ein Mangel vor?
Für die Beurteilung des Vitamin D-Werts gibt es sogenannte Referenzbereiche.
Beispielsweise die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat Referenzbereiche für den Vitamin D-Wert angegeben die als allgemeine Richtschnur dienen können.
Vitamin D-Werte unter 30 nmol/l (12 ng/ml) bedeuten, dass ein sehr starker Vitamin D-Mangel besteht. Schwerwiegende Krankheiten wie die Rachitis bei Kindern oder das entsprechende Krankheitsbild bei Erwachsenen, die Osteomalzie, sind die Folge.
Ein Vitamin D-Wert zwischen 30 und 50 nmol/l (12 – 20 ng/ml) zeigt immer noch einen deutlichen Vitamin D-Mangel an.
Wenn der Vitamin D-Wert über 50 nmol/l (20 ng/ml) liegt gilt die Vitamin D-Versorgung als ausreichend.
Viele Fachärzte und Forscher empfehlen für AutoimmunpatientInnen wie Hashimoto-Erkrankte einen Wert über 75 nmol/l (30 ng/ml), idealerweise im Bereich von 80–125 nmol/l.
Zu viel ist nicht besser: Vitamin D kann auch überdosiert werden
Ein Zuviel an Vitamin D ist selten, aber möglich – vor allem bei sehr hochdosierten Präparaten über längere Zeit.
Folgen einer Überdosierung können u. a. sein:
- Erhöhter Calciumspiegel im Blut (Hyperkalzämie)
- Übelkeit, Muskelschwäche, Nierenprobleme
Deshalb: Spiegel regelmäßig kontrollieren, besonders bei Dosierungen über 2.000 IE/Tag.
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Fazit: Nur ein Bluttest zeigt, ob Sie ausreichend mit Vitamin D versorgt sind
- Der wichtigste Wert ist 25-OH-Vitamin D (Calcidiol)
- Ein Wert zwischen 75–125 nmol/l (30–50 ng/ml) gilt als optimal, v. a. bei Hashimoto
- Regelmäßige Kontrollen sind sinnvoll – besonders bei dauerhafter Supplementierung
Vitamin D-Präparate bei Hashimoto: Vor- & Nachteile im Überblick
Wann lohnt sich eine Supplementierung – und worauf sollten Sie achten?
Vitamin D-Präparate sind praktischer Weg, einen Mangel auszugleichen – besonders bei Hashimoto. Doch wie bei jedem fettlöslichen Hormon gibt es auch hier Chancen und Risiken.
Zwischen 10 und 20 Prozent des benötigten Vitamin D werden über die Ernährung aufgenommen.
Das meiste Vitamin D ist in Lebertran enthalten. Weitere wichtige Quellen für Vitamin D sind fette Fischsorten wie beispielsweise Hering, Makrele, Aal, Seelachs, Sardinen und Thunfisch.
Daneben enthalten auch noch Butter, Eier sowie einige Käsesorten (z.B. Gouda) eine geringe Menge an Vitamin D.
Die Anreicherung von Nahrungsmitteln mit Vitamin D ist in Deutschland nur für Ersatzmilch, Folgemilch, Margarine und Halbfettmargarine erlaubt. Der Vitamin D-Gehalt von Margarine kann dadurch bis zu 7,5 Mikrogramm pro 100 Gramm betragen.
Bei einem ausgeprägten Vitamin D-Mangel reicht das in den Lebensmitteln enthaltene Vitamin D aber nicht aus! Deshalb gibt es während der Wintermonate zur Einnahme von Vitamin D-Präparaten keine Alternative. Sie bieten den Vorteil, dass ein bestehender Mangel dadurch schnell und sicher ausgeglichen werden kann.
Vorteile von Vitamin D‑Supplementen
- Effiziente Mangelbehebung: Supplemente ermöglichen gezielte Dosierung – unabhängig von Sonne, Hauttyp oder Jahreszeit
- Positive Wirkung auf Hashimoto: Senkung der TPO-AK und TSH-Werte. Immunmodulation durch Vitamin D-Rezeptoren auf Immunzellen, auch in Kombination mit Selen besonders wirksam
- Einfach & nebenwirkungsarm: In moderater Dosierung (1.000–2.000 IE/Tag) gelten Supplemente als sicher, sofern periodische Blutkontrollen erfolgen.
Nachteile & Risiken im Blick
- Überdosierung möglich – aber selten: Ab >160 ng/ml (400 nmol/l) droht Hyperkalzämie: Übelkeit, Kopfschmerzen, Nierenschäden. Bis 4.000 IE/Tag über sechs Monate gelten als unbedenklich; gelegentlich sind bis 10.000 IE sicher, aber nur mit ärztlicher Begleitung.
- Wechselwirkungen mit Medikamenten: Thiazid-Diuretika, Digitalis, Antiepileptika & Glukokortikoide können Calcium- oder Vitamin-D-Wirkung beeinflussen. Absprache mit dem Arzt notwendig.
- Qualität kann variieren: Auf Zusatzstoffe achten (z. B. Laktose/Gelatine) .
Darreichungsformen von Vitamin D
Vitamin D gibt es in unterschiedlichen Darreichungsformen (Tropfen. Weichkapseln, Tabletten). Sie enthalten den Wirkstoff Vitamin D3 als Cholecalciferol. Die Menge wird entweder in Internationalen Einheiten (I.E.) oder in Mikrogramm (µg) angegeben. Eine Internationale Einheit entspricht 0,025 Mikrogramm. Dosierungen bis 50 µg (2000 I.E.) sind rezeptfrei erhältlich. Darüber hinaus gibt es auch noch höher dosierte Depotkapseln die nur einmal wöchentlich eingenommen werden müssen. Die Präparate unterscheiden sich durch die verschiedenen Füll- und Hilfsstoffe. Es können auch Farbstoffe zugesetzt worden sein.
Rezeptfreie Vitamin D-Präparate
Es gibt eine ganze Palette an rezeptfreien Vitamin D-Präparaten die hier nicht alle aufgelistet werden können.
Die meisten enthalten Vitamin D3 (Cholecalciferol) welches aus tierischem Lanolin gewonnen wird. Dieses auch Wollwachs genannte Sekret ist in Schafwolle enthalten. Daneben gibt es auch vegane Alternativen für die die Fähigkeit von Pilzen (z.B. Champignons, Shiitake) genutzt wird die Vitamin D2 (Ergocalciferol) produzieren können wenn sie mit UV-B-Strahlung behandelt werden.
Tropfen:
Dekristolvit D3 Tropfen (Hübner Naturarzneimittel GmbH)
Norsan Omega-3 Vegan flüssig (San Omega GmbH)
pure encapsulations Vitamin D3 liquid (Pro Medico GmbH)
Vitamin D3 Tropfen Vital Öl (Casida GmbH & Co.KG)
Vitamin D3 K2 Öl (Dr. Jacobs Medical GmbH)
Weichkapseln (Tagesdosis 400 – 2000 I.E.):
pure encapsulations Vitamin D3 (Pro Medico GmbH)
Vigantolvit Vitamin D3 (Merck Selbstmedikation GmbH)
Vitamin D3 Kapseln 1000 I.E., 2000 I.E. (Zein Pharma – Germany GmbH)
Vitamin D3 Köhler 2.000 I.E. (Köhler Pharma GmbH)
Vitamin D3 Vegan Kapseln (Astrid Twardy GmbH)
Tabletten (Tagesdosis 500 – 2000 I.E.):
Cefavit D3 (Cefak KG)
Dekristol (Mibe GmbH)
Vigantoletten (Merck Selbstmedikation GmbH)
Vitagamma D3 (Wörwag Pharma GmbH & Co.KG)
Vitamin D3 Hevert (Hevert Arzneimittel GmbH & Co.KG)
Depotkapseln (wöchentliche Einnahme, 5000 – 10.000 I.E.)
Cefavit D3 7000 I.E. (Cefak KG)
D3-intercell 10.000 I.E. Kapseln (Intercell-Pharma GmbH)
Vitagamma D3 5600 I.E. (Wörwag Pharma GmbH & Co.KG)
Vitamin D3 Kapseln 5000 I.E. (Zein Pharma – Germany GmbH)
vitamin D-Loges 5600 I.E. (Hevert Arzneimittel GmbH & Co.KG)
Normalerweise wird für Erwachsene eine tägliche Aufnahme von maximal 2000 I.E. Vitamin D über vier bis sechs Monate als sicher angesehen, d.h. dass Nebenwirkungen nicht zu befürchten sind. Empfehlenswert und unbedenklich ist also beispielsweise eine kurmäßige Vitamin D-Einnahme in den Wintermonaten.
Verschreibungspflichtige Hochdosistherapie
Wenn ein starker Vitamin D-Mangel vorliegt behandeln ÄrztInnen diesen in der Regel über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich mit einer Hochdosis von 20.000 I. E. Vitamin D. Derartig hohe Dosierungen sollten auf keinen Fall in Eigenregie konsumiert werden – sie sind in Deutschland nicht umsonst verschreibungspflichtig, auch wenn sie über Online-Shops problemlos erhältlich sind.
Die hochdosierte Vitamin D-Einnahme kann auch zu einer Überversorgung mit Vitamin D führen. Mögliche Folgen sind ein erhöhter Calcium-Spiegel im Blut (Hypercalcämie), Nierensteine (Nephrolithiasis) sowie eine Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis).
Wichtig: Wenn der Vitamin D-Spiegel ansteigt erhöht sich die Aufnahme von Calcium aus der Ernährung. Dadurch steigt gleichzeitig der Magnesiumbedarf an. Fehlt Magnesium kann es zu Muskelproblemen (Schmerzen in den Oberschenkeln, nächtliche Wadenkrämpfe) kommen. Magnesium sollte deshalb immer zusätzlich zu Vitamin D eingenommen werden.
Des weiteren wird diskutiert, dass die Vitamin D-Einnahme einen Einfluß auf das Vitamin-K2-abhängige Matrix-GLA-Protein und Osteocalcin hat und Vitamin K2 deshalb ebenfalls ergänzt werden sollte. Das Matrix-GLA-Protein reguliert zusammen mit Vitamin D den Calciumstoffwechsel. Osteocalcin fördert den Einbau von Calcium in den Knochen.
Wechselwirkungen von Vitamin D mit anderen Medikamenten
Wichtig: Es gibt mehrere Wechselwirkungen zwischen Vitamin D-Präparaten und anderen Medikamenten. Wer an schweren Krankheiten wie Asthma, Epilepsie oder Herzerkrankungen leidet sollte auch vor der Einnahme frei verkäuflicher Vitamin D-Präparate immer mit seinem Hausarzt Rücksprache halten.
Mittel zur Behandlung von epileptischen Anfällen (Antiepileptika) können die Wirkung von Vitamin D-Präparaten abschwächen. Das Gleiche gilt für Glukokortikoide, die aufgrund ihrer entzündungshemmenden und schmerzlindernden Wirkung beispielsweise bei Asthma oder Bandscheibenvorfällen eingesetzt werden.
Bestimmte Wirkstoffe die zum Beispiel bei chronischer Herzschwäche verordnet werden (Thiazid, Digitoxin) können zu einer zu hohen Calcium-Konzentration im Blut führen. Bei gleichzeitiger Einnahme von Vitamin D können dadurch Herzrhythmusstörungen auftreten.
Empfohlene Einsatzstrategie bei Hashimoto
- Dosierung beginnen bei 1.000–2.000 IE/Tag – bei nachgewiesenem Mangel oder Verkettung mit Selen auch höhere Gaben sinnvoll.
- Langzeitgabe über min. 3 Monate, Studien zeigen erst nach dieser Zeit eine Wirkung.
- Regelmäßige Kontrolle des 25-OH-Vitamin-D-Werts und Calciumspiegels – z. B. alle 6 Monate oder bei Dosierungen >2.000 IE/Tag.
- Achtung bei Vorerkrankungen: Nierenleiden, Herz-Kreislauf-Medikamente oder Calcium-Empfindlichkeit erfordern ärztliche Rücksprache.
Tipp: Kombipräparat D3 + K2 + ggf. Selen
Sinnvoll ist ein Kombipräparat, das:
- Vitamin D3 + K2 enthält (K2 hilft bei der Calciumverteilung),
- optional ergänzt mit Selen, um Synergien zu nutzen (reduzierte TPO-AK durch Kombination nachweislich stärker)
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Fazit: Chancen & Grenzen der Supplementierung
- Pro: Effektiver Vitamin-D-Ausgleich, potenzielle immunmodulierende Effekte bei Hashimoto, gute Kombioption mit K2/Selen.
- Contra: Überdosierungsrisiko bei hohen Dosen, Interaktionen mit bestimmten Medikamenten, Qualitätsunterschiede bei Präparaten.
Literaturhinweise
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Choi u.a. „Low levels of serum vitamin D3 are associated with autoimmune thyroid disease in pre-menopausal women“, 2014
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Heisel u.a. “Serum Vitamin D Deficiency Is an Independent Risk Factor for Thyroid Eye Disease.“ 2019
Hoda u.a. „Study of Vitamin D Level and Vitamin D Receptor Polymorphism in Hypothyroid Egyptian Patients“, 2019
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