{"id":8936,"date":"2021-05-18T09:00:51","date_gmt":"2021-05-18T07:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/?p=8936"},"modified":"2025-07-23T08:35:02","modified_gmt":"2025-07-23T06:35:02","slug":"erhoehung-des-jodgehaltes-in-jodsalz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/erhoehung-des-jodgehaltes-in-jodsalz\/","title":{"rendered":"Erh\u00f6hung des Jodgehaltes in Jodsalz"},"content":{"rendered":"<div style=\"background-color: #f0f9f6; border-left: 5px solid #2e7d32; padding: 15px 20px; margin-bottom: 25px; font-family: Arial, sans-serif;\">\n<p><strong style=\"font-size: 16px;\">Hinweis zur Aktualit\u00e4t:<\/strong><\/p>\n<p style=\"margin: 10px 0 0 0;\">Dieser Beitrag behandelt einen spezifischen Aspekt der Ern\u00e4hrung bei Schilddr\u00fcsenerkrankungen. Bitte beachten Sie, dass er urspr\u00fcnglich \u00e4lteren Datums ist und nicht mehr in allen Punkten dem aktuellen Wissensstand entsprechen k\u00f6nnte. Eine laufend aktualisierte und sehr umfassende \u00dcbersicht zu Ern\u00e4hrung, Mikron\u00e4hrstoffen &amp; Co. finden Sie hier:<\/p>\n<p style=\"margin: 10px 0 0 0;\"><a style=\"color: #2e7d32; font-weight: bold;\" href=\"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/schilddruese-ernaehrung\/\">Zur zentralen Themenseite \u201eSchilddr\u00fcse &amp; Ern\u00e4hrung\u201c<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p>Vom <strong>Bundesinstitut f\u00fcr Risikobewertung (BfR)<\/strong> gibt es eine aktuelle Ver\u00f6ffentlichung bzgl. der <a href=\"https:\/\/www.bfr.bund.de\/cm\/343\/hoechstmengenvorschlaege-fuer-jod-in-lebensmitteln-inklusive-nahrungsergaenzungsmitteln.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">H\u00f6chstmengenvorschl\u00e4ge f\u00fcr Jod in Lebensmitteln inklusive Nahrungserg\u00e4nzungsmitteln\u00a0<\/a>(Link gepr\u00fcft am 23.07.25).\u00a0Diskutiert wird die Erh\u00f6hung des Jodgehaltes von Jodsalz um die Jodversorgung der Bev\u00f6lkerung weiter zu verbessern.<!--more--><\/p>\n<p>Einige Stichpunkte aus dem Inhalt:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Die Jod-Anreicherung von Salz ist derzeit auf 25 mg Jod pro kg Salz beschr\u00e4nkt. Das BfR h\u00e4lt aber auch eine Erh\u00f6hung auf 30 mg Jod pro kg Salz f\u00fcr gesundheitlich unbedenklich.<\/strong><\/li>\n<li>Im Hinblick darauf wird die Verwendung von Jodsalz im Haushalt, in der Gastronomie, bei der Gemeinschaftsverpflegung und zur Lebensmittelherstellung empfohlen.<\/li>\n<li>Diese Einsch\u00e4tzung beruht auf den Zufuhrreferenzwerten der SCF, D-A-CH-Gesellschaften und EFSA sowie Modellkalkulationen des <strong>Max Rubner-Instituts (MRI)<\/strong>.<\/li>\n<li>Die Jodzufuhr mittels Jodsalz wurde vom MRI dabei f\u00fcr Verwendungsgrade von 0 %, 30 %, 80 % und 100 % berechnet. Als wahrscheinlich wird diesbez\u00fcglich aber lediglich eine 30%ige Verwendung von Jodsalz erachtet.<\/li>\n<li>Bei einer Jodsalz-Verwendungsquote von 30% und 30 mg Jod pro kg Salz wird die maximal tolerierbare t\u00e4gliche chronische Aufnahme von Jod nach Ansicht des BfR nicht \u00fcberschritten. Diese Grenze liegt den zitierten Quellen zufolge bei 500 &#8211; 600 \u00b5g Jod pro Tag.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00dcber die Vertr\u00e4glichkeitsgrenze\/Unbedenklichkeitsgrenze von Jod ist schon seit langem ein Streit entbrannt. Es gibt andere Meinungen die nur sehr viel geringere Mengen von maximal 200 \u00b5g Jod pro Tag als sicher ansehen und bef\u00fcrchten, dass die Zahl der autoimmunen Schilddr\u00fcsenentz\u00fcndungen bei einer \u00fcber l\u00e4ngere Zeit deutlich dar\u00fcber liegenden Jodzufuhr ansteigt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hinweis zur Aktualit\u00e4t: Dieser Beitrag behandelt einen spezifischen Aspekt der Ern\u00e4hrung bei Schilddr\u00fcsenerkrankungen. Bitte beachten Sie, dass er urspr\u00fcnglich \u00e4lteren Datums ist und nicht mehr in allen Punkten dem aktuellen Wissensstand entsprechen k\u00f6nnte. 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