{"id":8858,"date":"2021-03-19T11:43:39","date_gmt":"2021-03-19T10:43:39","guid":{"rendered":"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/?p=8858"},"modified":"2025-08-05T08:10:47","modified_gmt":"2025-08-05T06:10:47","slug":"aktuelle-therapieoptionen-bei-endokriner-orbitopathie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/aktuelle-therapieoptionen-bei-endokriner-orbitopathie\/","title":{"rendered":"Aktuelle Therapieoptionen bei endokriner Orbitopathie"},"content":{"rendered":"<p><strong>Neue Behandlungen in Sicht &#8211; Pressemitteilung zur vom 17.- 20.03.21 stattfindenden Augen\u00e4rztlichen Akademie Deutschland (AAD 2021 online)<\/strong><\/p>\n<p>Die endokrine Orbitopathie ist eine Autoimmunkrankheit, die die Betroffenen stark belasten kann. Sie f\u00fchrt zu Entz\u00fcndungen und Schwellungen in der Augenh\u00f6hle (Orbita). In den meisten F\u00e4llen tritt sie zusammen mit einer Fehlfunktion der Schilddr\u00fcse, dem Morbus Basedow auf. Die Krankheit kann das Sehverm\u00f6gen bedrohen und die Lebensqualit\u00e4t vor allem auch durch das ver\u00e4ndertes Aussehen der Betroffenen &#8211; in den meisten F\u00e4llen sind es Frauen &#8211; sehr stark beeintr\u00e4chtigen. Das Wissen \u00fcber die Krankheit und \u00fcber Risikofaktoren f\u00fcr ihre Entwicklung beziehungsweise ihr Fortschreiten hat sich in den vergangenen Jahren aber deutlich erweitert. Auch neue Behandlungsm\u00f6glichkeiten werden entwickelt und bieten die Aussicht, dass sich die Krankheit besser in den Griff bekommen l\u00e4sst. Die Behandlung schwerer Krankheitsformen bleibt aber eine Herausforderung.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Autoantik\u00f6rper gegen das Schilddr\u00fcsen-Hormon TSH<\/strong><\/p>\n<p>Bei dieser Autoimmunerkrankung bildet der K\u00f6rper Antik\u00f6rper gegen die Rezeptoren f\u00fcr das Hormon TSH, das ma\u00dfgeblich das Schilddr\u00fcsenwachstum beeinflusst. Diese Rezeptoren finden sich auch in der Augenh\u00f6hle. Deshalb tritt die endokrine Orbitopathie (EO) besonders h\u00e4ufig zusammen mit dem Morbus Basedow auf, der zu einer Schilddr\u00fcsen\u00fcberfunktion f\u00fchrt. Seltener wird die EO bei einer Hashimoto-Thyreoiditis, einer chronischen Entz\u00fcndung der Schilddr\u00fcse oder g\u00e4nzlich ohne eine Erkrankung der Schilddr\u00fcse beobachtet. In der Orbita f\u00fchrt die Erkrankung zur Bildung von Fettgewebe sowie zu einem Anschwellen der Augenmuskeln und des Bindegewebes.<\/p>\n<p><strong>Symptome<\/strong><\/p>\n<p>Die Entz\u00fcndung verursacht Schmerzen und ein Druckgef\u00fchl hinter den Augen. Auch Augenbewegungen sind schmerzhaft. In Lidern und Bindehaut finden sich Fl\u00fcssigkeitseinlagerungen (\u00d6deme) und sie sind ger\u00f6tet. Der Augapfel kann hervortreten (Exophthalmus), dadurch wird der Lidschluss erschwert bis unm\u00f6glich, so dass die Hornhaut nicht mehr benetzt wird und Hornhautgeschw\u00fcre (Ulzera) entstehen k\u00f6nnen. Die Beweglichkeit der Augen und des Lidhebermuskels wird durch die Krankheit eingeschr\u00e4nkt. Starrer Blick und Doppelbilder (Diplopie) sind die Folge. Die Gewebe-Zunahme in der Augenh\u00f6hle kann schlie\u00dflich auch auf den Sehnerv Druck aus\u00fcben, so dass Gesichtsfeldausf\u00e4lle entstehen, die Sehsch\u00e4rfe und das Farbensehen werden beeintr\u00e4chtigt bis hin zur Gefahr der Erblindung.<\/p>\n<div style=\"background-color: #f8f9fa; border: 2px solid #6c757d; padding: 20px; border-radius: 0; color: #343a40; font-family: Arial, sans-serif;\">\n<h3 style=\"margin-top: 0;\">Wissensbaustein Morbus Basedow<\/h3>\n<p>Morbus Basedow ist eine Autoimmunerkrankung der Schilddr\u00fcse, die zu einer \u00dcberproduktion von Schilddr\u00fcsenhormonen f\u00fchrt. Es ist wichtig, die Symptome fr\u00fchzeitig zu erkennen und sich regelm\u00e4\u00dfig \u00e4rztlich untersuchen zu lassen, um m\u00f6gliche Komplikationen zu vermeiden. Weitere Informationen zu Diagnose, Behandlung und Therapie von Morbus Basedow finden Sie auf der zentralen Seite &#8222;<strong>Wie schlimm ist Morbus Basedow?<\/strong>&#8222;.<\/p>\n<p><a style=\"display: inline-block; background-color: #28a745; color: white; padding: 10px 20px; border-radius: 5px; text-decoration: none; font-weight: bold; text-align: center;\" href=\"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/basedow\/\">Mehr erfahren<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Aktivit\u00e4t und Schweregrad der Krankheit beobachten<\/strong><\/p>\n<p>Schwere Formen der EO treten selten auf. Wenn eine Schilddr\u00fcsen\u00fcberfunktion bei Morbus Basedow diagnostiziert wird, findet sich bei drei Vierteln der Betroffenen noch kein Hinweis auf eine Beteiligung der Augen. Doch bei einem Teil der Patienten entwickelt sich die Augenkrankheit erst im weiteren Verlauf (ca 15%). F\u00fcr die individuelle Therapie ist es wesentlich, das Stadium und die Aktivit\u00e4t der Erkrankung zu beurteilen. Von einer milden EO ist die Rede, wenn die Lidretraktion h\u00f6chstens zwei Millimeter betr\u00e4gt, der Exophthalmus nicht mehr als drei Millimeter und wenn die Augenbeweglichkeit nur schwach beeintr\u00e4chtigt ist. Das Allgemeinbefinden ist in diesen milden F\u00e4llen nicht stark beeintr\u00e4chtigt. Ein moderates Stadium ist durch eine Lidretraktion von mehr als zwei Millimetern gekennzeichnet, eine st\u00e4rkere Beteiligung des Weichteilgewebes, einen Exophthalmus von mehr als drei Millimetern und eine deutliche Einschr\u00e4nkung der Augenbeweglichkeit. Eine das Sehverm\u00f6gen bedrohende EO liegt vor, wenn der Sehnerv komprimiert wird und\/oder es durch den fehlenden Lidschluss zu Hornhautsch\u00e4den kommt.<\/p>\n<p>Die Krankheitsaktivit\u00e4t l\u00e4sst sich an subjektiven Parametern wie Schmerzen und Druckgef\u00fchl hinter den Augen ablesen und an objektiven Entz\u00fcndungszeichen wie Schwellungen und R\u00f6tungen der Lider, der Bindehaut und der Karunkel (ein kn\u00f6tchenf\u00f6rmiges Gebilde im nasenseitigen Lidwinkel). Auch die Zunahme des Exophthalmus, die Abnahme der Augenbeweglichkeit und eine Abnahme der Sehsch\u00e4rfe deuten auf eine Aktivit\u00e4t der EO hin.<\/p>\n<p><strong>Wie wird eine aktive EO behandelt?<\/strong><\/p>\n<p>Die Therapie der EO ist eine Herausforderung und erfolgt h\u00e4ufig in spezialisierten Zentren. Die interdisziplin\u00e4re Zusammenarbeit von Augen\u00e4rzten mit Kollegen anderer Disziplinen wie Allgemein\u00e4rzten und Endokrinologen spielt dabei eine gro\u00dfe Rolle. Wichtig ist es, die Entz\u00fcndungsaktivit\u00e4t m\u00f6glichst fr\u00fch und wirksam zu unterbinden. Rauchen, hohe Anti TSH Rezeptor Autoantik\u00f6rperspiegel und eine schlecht eingestellte Schilddr\u00fcsenfunktion steigern das Risiko f\u00fcr das Fortschreiten der EO. Deshalb steht der dringende Rat, auf Nikotin zu verzichten und die sorgf\u00e4ltige Kontrolle der Schilddr\u00fcsenfunktion vor allem am Beginn der Therapie. In einem fr\u00fchen Stadium einer aktiven EO gen\u00fcgt dann h\u00e4ufig die Gabe von Selen, um die Entz\u00fcndung zu mildern.<\/p>\n<p>Bei einer moderaten bis schweren EO ist eine Behandlung mit Steroiden (intraven\u00f6s) angezeigt. Hinzu kommt, wenn die Augenbeweglichkeit eingeschr\u00e4nkt ist, die Orbitaspitzenbestrahlung. Bisher gibt es f\u00fcr die Therapie der EO \u00fcber Steroide hinaus keine Zulassung f\u00fcr Medikamente, die das Immunsystem unterdr\u00fccken. Wenn Patienten innerhalb der ersten sechs Wochen nicht auf eine Therapie mit Steroiden ansprechen, kann aber eine st\u00e4rkere immunsuppressive Behandlung erwogen werden. Hier kommen verschiedene Wirkstoffe in Frage, zum Beispiel Mycophenolat-Mofetil (MMF), Rituximab, Azathioprin und Tocolizumab. Daf\u00fcr muss ein Kosten\u00fcbernahmeantrag f\u00fcr eine so genannte off label Therapie bei der Krankenkasse gestellt werden.<\/p>\n<p>Hinzu kommen unterst\u00fctzende Behandlungen: Benetzungsst\u00f6rungen der Hornhaut k\u00f6nnen mit Tr\u00e4nenersatzmitteln gelindert werden, Lymphdrainage und die Behandlung mit Botulinumtoxin kann eingesetzt werden. Beim Auftreten von Doppelbildern k\u00f6nnen Prismenbrillen verordnet werden.<\/p>\n<p>Drei bis sechs Prozent der Patienten entwickeln trotz maximaler entz\u00fcndungshemmender Therapie eine das Sehverm\u00f6gen bedrohende EO mit einer Kompression des Sehnervs. Die entz\u00fcndliche Schwellung, die Bildung von Fettgewebe und das Anschwellen der Muskeln verringern die Durchblutung des Sehnervs. Diese schweren F\u00e4lle werden mit hochdosierten intraven\u00f6sen Steroidgaben (drei Mal ein Gramm pro Woche \u00fcber zwei Wochen) behandelt. Hilft dies nicht ausreichend muss eine Entlastungs-Operation an der Augenh\u00f6hle erfolgen (Orbitadekompression). Sie kann als Notfallma\u00dfnahme bei einer Quetschung des Sehnervs oder bei Hornhautulzera und Lagophthalmus notwendig werden.<\/p>\n<p><strong>Neue Therapiem\u00f6glichkeiten<\/strong><\/p>\n<p>Sowohl Steroide als auch Immunsuppressiva k\u00f6nnen zwar die Entz\u00fcndungsaktivit\u00e4t bremsen, eine Vollheilung ist aber selten. Meist persistieren Lidschwellung durch Fettablagerung, Exophthalmus und eingeschr\u00e4nkte Augenbeweglichkeit. Neue Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung haben das Verst\u00e4ndnis der krankhaften Vorg\u00e4nge bei der EO aber erweitert. Zwischen dem TSH-Rezeptor und dem IGF-1-Rezeptor kommt es zu Wechselwirkungen durch die Bindung der TSHR-Auto Antik\u00f6rper. Diese Erkenntnis f\u00fchrte zur Entwicklung neuer Therapieans\u00e4tze: EO-Patienten werden mit Anti IGF-1-Rezeptor-Antik\u00f6rpern behandelt (Teprotumumab). In klinischen Studien der Phase II und Phase III zeigte sich, dass diese Behandlung nicht nur die Aktivit\u00e4t der EO stoppt, sondern dass sie auch die Augenbeweglichkeit bessert und den Exophthalmus verringert. Dadurch ging die Wahrnehmung von Doppelbildern zur\u00fcck. Die Lebensqualit\u00e4t der Studienteilnehmer besserte sich entsprechend signifikant. Die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat Teprotumumab im Januar 2020 zugelassen. Die Zulassung in Europa wird erwartet.<\/p>\n<p>Ein weiterer neuer Ansatz beruht auf der allm\u00e4hlichen Gew\u00f6hnung des Immunsystems an den TSHR \u00e4hnlich einer Hyposensibilisierung bei Allergien. In einer Phase I-Studie mit 10 Patienten, die an Morbus Basedow erkrankt waren, lie\u00df sich auf diese Weise die Schilddr\u00fcsenfunktion bei zwei Dritteln der Patienten bessern. Ein Effekt auf die EO kann auch hier erwartet werden.<\/p>\n<p><strong>Behandlung der inaktiven EO<\/strong><\/p>\n<p>Bei Patienten ohne aktive Entz\u00fcndung und einer \u00fcber sechs Monate stabilen Schilddr\u00fcsenfunktion k\u00f6nnen die Folgen der EO operativ behandelt werden. Mehrere Eingriffe sind oft notwendig: Zun\u00e4chst erfolgt die kn\u00f6cherne Orbitadekompression mit Entfernung des orbitalen Fettgewebes. Der zweite Schritt sind Augenmuskeloperationen, zudem sind oft als letzter Schritt lidchirurgische Eingriffe notwendig. Dadurch l\u00e4sst sich die Lebensqualit\u00e4t der Patienten erheblich steigern.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Die endokrine Orbitopathie belastet die betroffenen Patienten schwer. Die Behandlung richtet sich nach der Schwere und der Aktivit\u00e4t der Erkrankung. Aktuell ist die intraven\u00f6se Behandlung mit Steroiden die Therapie der Wahl. Wenn die Patienten darauf nach sechs Wochen nicht ansprechen, kommen immunsuppressive Medikamente zum Einsatz. Mit Steroiden und Immunsuppressiva l\u00e4sst sich zwar die Entz\u00fcndung stoppen, bereits eingetretene Folgen lassen sich damit aber nicht vollst\u00e4ndig r\u00fcckg\u00e4ngig machen. Deshalb werden in der inaktiven Phase der Therapie operative Eingriffe notwendig. Neue Behandlungsm\u00f6glichkeiten der EO, insbesondere die Therapie mit Teprotumumab lassen darauf hoffen, dass der Bedarf f\u00fcr solche schweren Eingriffe in Zukunft sinken wird und dass sich die Lebensqualit\u00e4t der Patienten bessern wird.<\/p>\n<p>Quelle: presseportal.de (Berufsverband der Augen\u00e4rzte Deutschlands e.V.) Link war am 14.09.23 nicht mehr erreichbar und wurde gel\u00f6scht<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-10118\" src=\"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/SDG-Tipp.png\" alt=\"Schilddr\u00fcse SDG-Tipp Leseempfehlung\" width=\"112\" height=\"48\" \/><\/p>\n<p>\u2192 <a href=\"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/spezial-behandlung-der-endokrinen-orbitopathie-augenbeteiligung-beim-morbus-basedow\/\">Behandlung der Endokrinen Orbitopathie (Augenbeteiligung) beim Morbus Basedow<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neue Behandlungen in Sicht &#8211; Pressemitteilung zur vom 17.- 20.03.21 stattfindenden Augen\u00e4rztlichen Akademie Deutschland (AAD 2021 online) Die endokrine Orbitopathie ist eine Autoimmunkrankheit, die die Betroffenen stark belasten kann. Sie f\u00fchrt zu Entz\u00fcndungen und Schwellungen in der Augenh\u00f6hle (Orbita). In den meisten F\u00e4llen tritt sie zusammen mit einer Fehlfunktion der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_metis_text_type":"standard","_metis_text_length":10003,"_post_count":0,"footnotes":""},"categories":[33],"tags":[411,977,38,979,880,978,971,976,23,970,527,115],"class_list":["post-8858","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-morbus-basedow","tag-behandlung","tag-botulinumtoxin","tag-endokrine-orbitopathie","tag-eo","tag-immunsuppressiva","tag-orbitadekompression","tag-orbitaspitzenbestrahlung","tag-prismenbrille","tag-selen","tag-steroide","tag-teprotumumab","tag-therapie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8858","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8858"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8858\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8858"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8858"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8858"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}