{"id":8415,"date":"2020-07-01T13:04:38","date_gmt":"2020-07-01T11:04:38","guid":{"rendered":"http:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/?p=8415"},"modified":"2025-08-05T09:03:35","modified_gmt":"2025-08-05T07:03:35","slug":"bisher-unbekannte-ursachen-von-schilddruesenkrebs-entdeckt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/bisher-unbekannte-ursachen-von-schilddruesenkrebs-entdeckt\/","title":{"rendered":"Bisher unbekannte Ursachen von Schilddr\u00fcsenkrebs entdeckt"},"content":{"rendered":"<p>Universit\u00e4tsmedizin Mainz identifiziert eine Reihe von Proteinen als m\u00f6gliche Ziele f\u00fcr Medikamente.<\/p>\n<p><strong>Das sogenannte papill\u00e4re Schilddr\u00fcsenkarzinom (PTC) ist die h\u00e4ufigste Krebserkrankung der Schilddr\u00fcse.<\/strong> Mehrere Tausend Menschen in Deutschland erhalten j\u00e4hrlich diese Diagnose. Viele von ihnen k\u00f6nnen geheilt werden, bei einigen wirkt die entsprechende Standardbehandlung jedoch nicht. <strong>Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universit\u00e4tsmedizin Mainz hat nun bisher unbekannte Proteine und eine bisher unbekannte Fusion zweier Gene als Ursachen der Krankheit herausgefunden.<\/strong> Wie die Wissenschaftler in der Zeitschrift \u201eNature Communications\u201c berichten, k\u00f6nnten ihre Entdeckungen m\u00f6glicherweise auch zur Entwicklung von Medikamenten f\u00fcr solche PTC-Patienten f\u00fchren, denen bisher nur schwer geholfen werden kann.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">-Anzeige-<br \/>\n<script async src=\"https:\/\/pagead2.googlesyndication.com\/pagead\/js\/adsbygoogle.js?client=ca-pub-2860650483659473\" crossorigin=\"anonymous\"><\/script><br \/>\n<!-- SDG-2025-Display-Responsiv --><br \/>\n<ins class=\"adsbygoogle\" style=\"display: block;\" data-ad-client=\"ca-pub-2860650483659473\" data-ad-slot=\"5199025168\" data-ad-format=\"auto\" data-full-width-responsive=\"true\"><\/ins><br \/>\n<script>\n     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});\n<\/script><\/p>\n<p>Das Team aus Wissenschaftlern mehrerer in- und ausl\u00e4ndischer Forschungseinrichtungen unter Leitung von Prof. Dr. Krishnaraj Rajalingam, Leiter der Cell Biology Unit der Universit\u00e4tsmedizin Mainz, hatte mit einer Kombination verschiedener Methoden, darunter die sogenannte <strong>RNA-Sequenzierung<\/strong>, s\u00e4mtliche Gene und Proteine in Tumorgewebe und gesundem Gewebe von Patienten mit dem papill\u00e4ren Schilddr\u00fcsenkarzinom untersucht. Bereits bekannt war n\u00e4mlich, dass bei der Mehrzahl der Patienten mit dieser Krankheit eine <strong>Mutation eines der als BRAF und RAS bezeichneten Onkogene<\/strong> vorliegt. Ziel der Forscher war es, die Tumorentwicklung besser zu verstehen, die in Abwesenheit dieser h\u00e4ufigen Mutationen abl\u00e4uft.<\/p>\n<p>Als Forschungsansatz f\u00fcr ihre Analyse w\u00e4hlten die Forscher eine <strong>Kombination aus Proteomik- und Genomik-Technologien<\/strong>. Als Resultat fanden sie eine Reihe bisher unbekannter Proteine, welche die Entstehung von Tumoren f\u00f6rdern und sich deshalb als Ziele f\u00fcr m\u00f6gliche neue Medikamente eignen. Im Erbgut eines Patienten entdeckten sie au\u00dferdem ein bisher unbekanntes <strong>TFG-RET Fusionsprotein<\/strong>. Durch weitere Analysen stellten sie zudem fest, dass auch das durch die Fusion der beiden Gene TFG und RET gebildete Protein zur Entstehung von Tumoren f\u00fchrt und damit ebenfalls ein Ansatzpunkt f\u00fcr die Medikamentenentwicklung darstellt.<\/p>\n<div style=\"background-color: #f8f9fa; border: 2px solid #6c757d; padding: 20px; border-radius: 0; color: #343a40; font-family: Arial, sans-serif;\">\n<h3 style=\"margin-top: 0;\">Wissensbaustein Schilddr\u00fcsenkrebs<\/h3>\n<p>Schilddr\u00fcsenkrebs ist eine seltene, aber ernstzunehmende Erkrankung der Schilddr\u00fcse. Fr\u00fch erkannt, sind die Heilungschancen in vielen F\u00e4llen gut. Deshalb ist es wichtig, Symptome ernst zu nehmen und sich umfassend \u00fcber Diagnose- und Behandlungsm\u00f6glichkeiten zu informieren. Auf der zentralen Seite &#8222;<strong>Was tun bei Schilddr\u00fcsenkrebs?<\/strong>&#8220; finden Sie alle wichtigen Informationen rund um die Erkrankung, Therapieformen und Nachsorge.<\/p>\n<p><a style=\"display: inline-block; background-color: #28a745; color: white; padding: 10px 20px; border-radius: 5px; text-decoration: none; font-weight: bold; text-align: center;\" href=\"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/schilddruesenkrebs\/\">Mehr erfahren<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p>Die Studie ist ein Ergebnis eines von der Deutschen Krebshilfe gef\u00f6rderten Forschungsprojekts von Prof. Dr. Krishnaraj Rajalingam zum Aufbau einer Sammlung von Gewebekulturen von Schilddr\u00fcsentumoren. Ma\u00dfgeblich an dem Projekt beteiligt sind neben der Cell Biology Unit die Klinik f\u00fcr Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie (AVTC) sowie das Institut f\u00fcr Pathologie der Universit\u00e4tsmedizin Mainz.<\/p>\n<p>\u201eDie intensive Zusammenarbeit reicht von der Auswahl der Patienten \u00fcber die Sammlung und Qualit\u00e4tskontrolle der Gewebeproben bis zur Analyse der Gene und Proteine sowie der Erforschung ihrer Rolle bei der Entstehung der Tumoren\u201c, sagt Professor Rajalingam. Das Projekt sei ein gelungenes Beispiel daf\u00fcr, wie man Fragestellungen und Ergebnisse von der Klinik ins Labor und zur\u00fcck transferieren k\u00f6nne.<\/p>\n<p>\u201eDas Forschungsprojekt von Professor Rajalingam nutzt in hervorragender Weise die interdisziplin\u00e4ren Strukturen, die sich in Mainz bieten, und ist ein Inbegriff daf\u00fcr, wie Kliniken und pr\u00e4klinische Einrichtungen zusammenarbeiten, um Grundlagen- und Translationsforschung in der Krebsmedizin zu f\u00f6rdern\u201c, sagt Univ.-Prof. Dr. Ulrich F\u00f6rstermann, Wissenschaftlicher Vorstand der Universit\u00e4tsmedizin Mainz.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.unimedizin-mainz.de\/presse\/pressemitteilungen\/aktuellemitteilungen\/newsdetail\/article\/bisher-unbekannte-ursachen-von-schilddruesenkrebs-entdeckt.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">unimedizin-mainz.de<\/a> (Link gepr\u00fcft am 14.09.23)<\/p>\n<p><em>Jetzt Medikamente online bestellen bei der Partner-Apotheke von www.schilddruesenguide.de! 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