{"id":3249,"date":"2017-05-22T17:15:34","date_gmt":"2017-05-22T15:15:34","guid":{"rendered":"http:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/?p=3249"},"modified":"2025-08-05T08:24:55","modified_gmt":"2025-08-05T06:24:55","slug":"aufklaerungskampagne-zu-symptomen-von-schilddruesenerkrankungen-gestartet-motto-es-liegt-nicht-an-ihnen-es-ist-ihre-schilddruese","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/aufklaerungskampagne-zu-symptomen-von-schilddruesenerkrankungen-gestartet-motto-es-liegt-nicht-an-ihnen-es-ist-ihre-schilddruese\/","title":{"rendered":"Aufkl\u00e4rungskampagne zu Symptomen von Schilddr\u00fcsenerkrankungen gestartet \u2013 Motto: \u201eEs liegt nicht an Ihnen. Es ist Ihre Schilddr\u00fcse.\u201d"},"content":{"rendered":"<p><strong>Merck, ein f\u00fchrendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, hat heute seine Unterst\u00fctzung der 9. Internationalen Woche der Schilddr\u00fcsengesundheit (ITAW) bekannt gegeben.<\/strong><\/p>\n<p>Im Rahmen dieser Kampagne werden in der Woche vom 22. bis 28. Mai einige der weniger bekannten Aspekte von Schilddr\u00fcsenerkrankungen ins Rampenlicht ger\u00fcckt. Die diesj\u00e4hrige ITAW-Kampagne \u201eEs liegt nicht an Ihnen. Es ist Ihre Schilddr\u00fcse.\u201c unterstreicht die frappierenden \u00c4hnlichkeiten zwischen den Symptomen von Schilddr\u00fcsenerkrankungen und den Auswirkungen der schnelllebigen Lebensweise von heute. Basis der Kampagne sind die Ergebnisse einer internationalen Umfrage im Auftrag von Merck in Zusammenarbeit mit der Thyroid Federation International (TFI). Sie zeigen, dass viele Frauen sich selbst und ihrer Lebensweise die Schuld f\u00fcr Symptome wie Gewichtsver\u00e4nderungen, Reizbarkeit, Angst, Schlaflosigkeit und \u00fcberm\u00e4\u00dfige M\u00fcdigkeit zuschreiben und ihnen nicht bewusst ist, dass eine Schilddr\u00fcsenerkrankung die Ursache hierf\u00fcr sein k\u00f6nnte.<!--more--><\/p>\n<p>Von Schilddr\u00fcsenerkrankungen sind sch\u00e4tzungsweise 200 Millionen Menschen weltweit betroffen; in manchen L\u00e4ndern bleiben sie bei nahezu 50 % der Bev\u00f6lkerung unerkannt. Schilddr\u00fcsenerkrankungen sind bei Frauen 10 Mal h\u00e4ufiger als bei M\u00e4nnern. Im Alter von 60 Jahren leiden 17 % aller Frauen unter einer Schilddr\u00fcsenunterfunktion, der h\u00e4ufigsten Schilddr\u00fcsenerkrankung. Bleibt ein Ungleichgewicht bei den Schilddr\u00fcsenhormonen unerkannt und unbehandelt, kann es sich negativ auf die Gesundheit und das Wohlergehen der Betroffenen auswirken. Umso wichtiger ist es, dass ein allgemeines Bewusstsein f\u00fcr die Symptome vorhanden ist und sie, wenn sie erkannt werden, nicht ignoriert werden.<\/p>\n<p>Die Umfrage wurde bei Frauen in sieben L\u00e4ndern durchgef\u00fchrt und hob hervor, dass Frauen dazu neigen, ihrer Lebensweise die Schuld f\u00fcr Symptome zu geben, die von einer Schilddr\u00fcsenerkrankung verursacht worden sein k\u00f6nnten. Fast die H\u00e4lfte der Teilnehmerinnen (49 %) sagte, dass sie ihre Lebensweise f\u00fcr ihre Ruhelosigkeit oder Schlafst\u00f6rungen verantwortlich gemacht hatten, w\u00e4hrend 40 % ihre Niedergeschlagenheit, Angst und M\u00fcdigkeit ihren Lebensgewohnheiten zugeschrieben hatten. Dabei handelt es sich hierbei um g\u00e4ngige Symptome einer Schilddr\u00fcsenerkrankung. Diese Neigung, die Lebensgewohnheiten f\u00fcr Symptome verantwortlich zu machen, k\u00f6nnte durch folgende Tatsachen noch weiter versch\u00e4rft werden: Fast ein Viertel (23 %) der Teilnehmerinnen konnte sich daran erinnern, einem Freund oder Angeh\u00f6rigen geraten zu haben, seine Niedergeschlagenheit, Angst und M\u00fcdigkeit als Teil des Lebens zu akzeptieren, und weitere 19 % hatten die Betroffenen dazu angehalten, die tagt\u00e4gliche M\u00fcdigkeit oder Tr\u00e4gheit hinzunehmen.<\/p>\n<p>Ashok Bhaseen, Pr\u00e4sident der TFI, sagte: \u201eDie Ergebnisse der Umfrage unterstreichen einen wichtigen Grund, warum Millionen von Menschen durch das Leben gehen, ohne diagnostiziert oder wegen einer Schilddr\u00fcsenerkrankung behandelt zu werden und eine schlechte Lebensqualit\u00e4t auf sich nehmen m\u00fcssen. Eine Schilddr\u00fcsenerkrankung kann der Verursacher hinter den Symptomen sein, die viele von uns der gesch\u00e4ftigen Lebensweise von heute zuschreiben. Wir hoffen, dass dies mehr Menschen ermutigen wird, sich an ihren Arzt zu wenden, anstatt ihre Symptome als normalen Teil ihres allt\u00e4glichen Lebens abzutun.\u201c<\/p>\n<p>Die Kampagne \u201eEs liegt nicht an Ihnen. Es ist Ihre Schilddr\u00fcse.\u201c will Menschen helfen, zu erkennen, dass sie sich f\u00e4lschlicherweise selbst die Schuld f\u00fcr ihre Symptome geben k\u00f6nnten. Niedrige Schilddr\u00fcsenhormonspiegel (Hypothyreose) \u00e4u\u00dfern sich beispielsweise in Symptomen wie Verstopfung, mangelnde Motivation, mangelnde Konzentrationsf\u00e4higkeit, Depression oder Gewichtszunahme. Zu den Symptomen von zu hohen Schilddr\u00fcsenhormonspiegeln (Hyperthyreose) z\u00e4hlen Gewichtsverlust und Reizbarkeit. Sowohl Hypothyreose als auch Hyperthyreose k\u00f6nnen zu Angst, Menstruationsproblemen und Schlafst\u00f6rungen f\u00fchren.<\/p>\n<p>Die Umfrage unterstrich, warum es so schwierig sein kann, eine Schilddr\u00fcsenerkrankung zu erkennen. Symptome wie mangelnde Konzentrationsf\u00e4higkeit (29,6 %), Schwierigkeiten, schwanger zu werden (30 %), sowie Darmtr\u00e4gheit und Verstopfung (29 %) wurden von den Teilnehmerinnen meist nicht mit Schilddr\u00fcsenerkrankungen in Verbindung gebracht. Ein Grund, warum Schilddr\u00fcsenerkrankungen so schwer zu erkennen sind, besteht darin, dass die in der Schilddr\u00fcse produzierten Hormone zur Regulierung vieler verschiedener K\u00f6rperfunktionen beitragen. Die Symptome k\u00f6nnen daher vielf\u00e4ltig sein; sie sind weder spezifisch noch einzigartig.<\/p>\n<p>Simon Sturge, Chief Operating Officer im Biopharma-Gesch\u00e4ft von Merck, sagte: \u201eMerck beteiligt sich zum neunten Mal in Folge gemeinsam mit der TFI an der Internationalen Woche der Schilddr\u00fcsengesundheit. Gemeinsam wollen wir daf\u00fcr sorgen, dass die Menschen \u00fcber die erforderlichen Informationen verf\u00fcgen, um Schilddr\u00fcsenerkrankungen zu erkennen und ihren Arzt aufzusuchen, anstatt sich selbst die Schuld zu geben und sich mit ihrem Befinden abzugeben. Mithilfe eines einfachen Bluttests l\u00e4sst sich \u00fcberpr\u00fcfen, ob die Schilddr\u00fcse normal funktioniert oder nicht.\u201c<\/p>\n<p>Materialien zur Kampagne k\u00f6nnen \u00fcber die Kampagnen-Website unter www.thyroidaware.com abgerufen werden. Hierzu geh\u00f6ren eine Brosch\u00fcre und ein interaktives Quiz, die Missverst\u00e4ndnisse \u00fcber die Symptome von Schilddr\u00fcsenerkrankungen thematisieren. Zudem werden Informationen bereitgestellt, mit deren Hilfe Menschen erkennen k\u00f6nnen, ob sie m\u00f6glicherweise unn\u00f6tig leiden.<\/p>\n<p>Bei der ITAW handelt es sich um eine etablierte und gesch\u00e4tzte globale Aufkl\u00e4rungskampagne, die von vielen Schilddr\u00fcsenvereinigungen wie der American Thyroid Association (ATA), European Thyroid Association (ETA) und der Chinese Society of Endocrinology (CSE) unterst\u00fctzt wird. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der ITAW www.thyroidaware.com.<\/p>\n<p>Quelle: merck.de <span style=\"color: #ff0000;\">Direktlink zur Pressemitteilung funktionierte bei der \u00dcberpr\u00fcfung am 03.07.18 leider nicht mehr.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Merck, ein f\u00fchrendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, hat heute seine Unterst\u00fctzung der 9. Internationalen Woche der Schilddr\u00fcsengesundheit (ITAW) bekannt gegeben. 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