{"id":18798,"date":"2025-08-08T12:00:42","date_gmt":"2025-08-08T10:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/?p=18798"},"modified":"2025-08-20T09:19:59","modified_gmt":"2025-08-20T07:19:59","slug":"schlechte-aerzte-behandeln-einen-veraenderten-tsh-wert-gute-aerzte-schilddruesenkranke-menschen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/schlechte-aerzte-behandeln-einen-veraenderten-tsh-wert-gute-aerzte-schilddruesenkranke-menschen\/","title":{"rendered":"Schlechte \u00c4rzte behandeln einen ver\u00e4nderten TSH-Wert &#8211; gute \u00c4rzte schilddr\u00fcsenkranke Menschen"},"content":{"rendered":"<p>Ich schreibe auf www.schilddruesenguide.de wenig \u00fcber meine eigene Krankheitsgeschichte, weil im Unterschied zu mir die meisten Hashimoto-Thyreoiditis-Patienten einen unkomplizierten Krankheitsverlauf haben. Mir ist auch nicht an einem Hype um meine Person gelegen &#8211; mir geht es um die sachliche und seri\u00f6se Weitergabe von Gesundheitsinformationen.<\/p>\n<p>Aber dieser heutige Artikel ist dann doch ein Pl\u00e4doyer in eigener Sache &#8211; <strong>f\u00fcr Hashimoto-Erkrankte<\/strong> wie mich, <strong>die mit der Standardtherapie (L-Thyroxin) und einem niedrig normalen TSH-Wert keine akzeptable Lebensqualit\u00e4t erreichen<\/strong>. Seien Sie froh, wenn Sie das nicht betrifft! Es ist nicht so, dass es dann keine alternativen Behandlungsans\u00e4tze gibt &#8211; doch die gibt es &#8211; <strong>erg\u00e4nzendes T3<\/strong>. Aber das bedeutet nicht, dass Sie das auch bekommen, wenn Sie es brauchen &#8230; stellen Sie sich stattdessen auf Rechtfertigungsdruck und zerm\u00fcrbende Diskussionen ein &#8230; und das nicht nur einmal.<\/p>\n<p>Als ich am 22. M\u00e4rz 2005 mit 1-2-3-Homepage von AOL ;-) die Zusammenfassung \u2192<strong> <a href=\"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/informationen-zum-krankheitsbild-hashimoto-thyreoiditis\/\">Hashimoto-Thyreoiditis: Informationen zum Krankheitsbild<\/a> <\/strong>online gestellt habe, war es als h\u00e4tte ich in ein Wespennest gestochen. Kurz nach der Ver\u00f6ffentlichung meines n\u00e4chsten Artikels \u2192 <strong><a href=\"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/ist-das-tsh-normal-fuehlt-der-patient-sich-optimal\/\">Ist das TSH normal &#8211; f\u00fchlt der Patient sich optimal &#8230;<\/a><\/strong> hie\u00df es nicht nur &#x1f4ec;<em>Sie haben Post<\/em>, sondern erst einmal ist der Server zusammengebrochen. Ich hatte damals nicht vor, mich l\u00e4ngerfristig zu engagieren und \u00fcber die Jahre habe ich oft gedacht &#8211; <em>Nicole, es ist Wahnsinn was du da unentgeltlich machst &#8211; wie viel Zeit, Kraft und Arbeit du in den Schilddr\u00fcsenguide steckst<\/em>. Aber der gestrige Tag hat mir gezeigt, es ist auch 20 Jahre sp\u00e4ter immer noch wichtig &#8211; der Marathonlauf um einen guten <strong>Behandlungsstandard bei der Hashimoto-Thyreoiditis<\/strong> ist nicht beendet und das Ziel vielleicht auch noch sehr lange nicht erreicht.<\/p>\n<p>&#x2705; Nachtrag am 18. August 2025 &#8211; das Positive an meinem aktuellen \u00c4rger in eigener Sache ist &#8211; mit dem Projekt &#8220; <a href=\"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/hinter-den-kulissen-der-t3-t4-kombinationstherapie-rechner\"><strong>Der T3\/T4-Kombinationstherapie-Rechner<\/strong><\/a>&#8220; geht es konkret weiter. Und \u2193 das ist auch neu.<\/p>\n<div style=\"border-left: 4px solid #4CAF50; background-color: #f9fdf9; padding: 12px 16px; margin: 24px 0; font-family: Arial, sans-serif; font-size: 15px; line-height: 1.5;\">\n<p style=\"margin: 0;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Zentrale Themenseite mit vertiefenden Informationen zur T3-T4-Behandlung \u2192 <\/strong><\/span><a style=\"color: #2e7d32; text-decoration: underline;\" href=\"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/schilddruesenunterfunktion-optimal-behandeln-was-die-t3-t4-kombinationstherapie-leisten-kann\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schilddr\u00fcsenunterfunktion optimal behandeln \u2013 was die T3-T4-Kombinationstherapie leisten kann<br \/>\n<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>\u00c4rzte m\u00f6gen es einfach &#8211; die Krankenkassen billig<\/h2>\n<p>Der kleinste, gemeinsame Nenner ist <strong>der TSH-Wert<\/strong> &#8230; gewisserma\u00dfen <strong>die eierlegende Wollmilchsau der Schilddr\u00fcsenmedizin<\/strong>. Ein schneller Blick ins AWMF Leitlinienregister und da ist sie &#8211; die <strong><a href=\"https:\/\/register.awmf.org\/de\/leitlinien\/detail\/053-046\">S2k-Leitlinie Erh\u00f6hter TSH-Wert in der Hausarztpraxis<\/a><\/strong> &#8211; damit sind die \u00c4rzte, die danach handeln, auf der sicheren Seite. Bl\u00f6d daran ist nur, dass der St\u00f6rfaktor Patient oft weder nach Lehrbuch noch nach Leitlinie mit praktischem Schema F funktioniert. Schilddr\u00fcsenspezialisten und die Vertreter der Schilddr\u00fcsenselbsthilfe wissen das selbstverst\u00e4ndlich, aber &#8222;the show must go on&#8220; und das wird sich so schnell nicht \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Warum? <strong>Weil diejenigen, die es besser wissen und in ihrem Arbeitsalltag oft auch besser machen, es nicht \u00f6ffentlich sagen<\/strong>. Sechs Jahre Regelstudienzeit (aus denen schnell 7 bis 8 Jahre werden k\u00f6nnen) plus 5 bis 6 Jahre Facharztausbildung. Anschlie\u00dfend einige Jahre als Facharzt. Die n\u00e4chsten als Oberarzt, vielleicht noch ein paar als leitender Oberarzt &#8211; um nach 20 Jahren endlich am Karriereziel Chefarzt angelangt zu sein. Wer auf dieser Ochsentour unterwegs ist, setzt das nicht leichtfertig aufs Spiel und kritisiert die Fachgesellschaften &#8211; erst recht nicht f\u00fcr Hashimoto-Patienten bei denen es nicht um Leben und Tod, sondern &#8222;nur&#8220; um Lebensqualit\u00e4t geht.<\/p>\n<h2>Endokrinologen sind Mangelware &#8211; besonders auf dem Land<\/h2>\n<p>Wenn es Sie wie mich z.B. in die ostwestf\u00e4lische Provinz verschlagen hat, m\u00fcssen Sie heutzutage dankbar sein, wenn Sie \u00fcberhaupt noch eine Hausarztpraxis finden die Sie aufnimmt. Hier ist es nicht un\u00fcblich, dass Haus\u00e4rzte weit \u00fcber die Regelaltersgrenze hinaus weiter arbeiten, weil sie keinen Praxisnachfolger finden und ihre Patienten nicht im Stich lassen wollen. Aber wie ist es um das Schilddr\u00fcsenwissen eines Arztes bestellt, der vor etlichen Jahren studiert und in seinem aufreibenden Praxisalltag selbst f\u00fcr die wichtigsten Fortbildungen kaum Zeit hat?<\/p>\n<p>Daf\u00fcr gibt es Fach\u00e4rzte? Ja, zumindest theoretisch. Tats\u00e4chlich gibt es in der Kleinstadt Lemgo, in der ich wohne, mit ihren 40.000 Einwohnern keinen Endokrinologen. N\u00e4chstgelegene, gr\u00f6\u00dfere St\u00e4dte sind Bielefeld und Paderborn. Dort gibt es vereinzelt (!) Endokrinologen und mit einem so riesigen Versorgungsgebiet, dass eine mehrmonatige Wartezeit auf einen Termin der Normalfall ist &#8211; wenn \u00fcberhaupt noch neue Patienten angenommen werden.<\/p>\n<p>Auch kennt sich l\u00e4ngst nicht jeder Endokrinologe mit den T\u00fccken der Hashimoto-Thyreoiditis aus und ist ein Spezialist f\u00fcr Erkrankungen der Schilddr\u00fcse. Die T\u00e4tigkeitschwerpunkte liegen oft woanders. Oftmals in der finanziell lukrativen Kinderwunsch-Behandlung oder der Therapie bei Diabetes, eine Erkrankung mit einer sehr starken Selbsthilfelobby.<\/p>\n<p>Aber jetzt zum eigentlichen Thema \u2193<\/p>\n<h2>Wenn die Standardtherapie mit L-Thyroxin nicht ausreicht<\/h2>\n<p>Insbesondere mit Blick auf die Hashimoto-Thyreoiditis gibt es einen Anteil Betroffener, die &#8211; so wie ich &#8211; nur durch die Behandlung mit einem T4-Pr\u00e4parat keine zufriedenstellende Lebensqualit\u00e4t erreichen.<\/p>\n<p>Bei diesen Patienten (bei mir auch) bleibt der T3\u2011Spiegel trotz hohem T4-Spiegel und normwertigem TSH niedrig oder sogar erniedrigt, was anhaltende Symptome erkl\u00e4ren kann. Das Problem &#8211; um das zu bemerken, muss man erst einmal eine Sache machen &#8211; den T3-Wert bestimmen. Routinem\u00e4\u00dfig wird aber oft nur der TSH-Wert untersucht. Beliebt ist auch die ebenfalls unzureichende Kombination TSH und fT4.<\/p>\n<p>Einer der \u00e4ltesten und meist gelesenen Artikel auf www.schilddruesenguide.de behandelt mit Blick darauf die \u2192 <strong><a href=\"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/umwandlungsstoerung-konversionsstoerung\/\">Umwandlungsst\u00f6rung (Konversionsst\u00f6rung)<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Der ein oder andere kennt sicher auch die Ver\u00f6ffentlichungen von Prof. Dr. Rudolf Hoermann \u2192 <strong><a href=\"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/unzufriedenheit-mit-tsh-orientierter-t4-monotherapie-nimmt-stetig-zu\/\">Unzufriedenheit mit TSH-orientierter T4-Monotherapie nimmt stetig zu!<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Bekannt ist das Problem also schon lange.<\/p>\n<div style=\"border: 2px solid #4CAF50; padding: 16px; border-radius: 8px; font-family: Arial, sans-serif; background-color: #f1fdf3; max-width: 700px;\">\n<h2 style=\"color: #2e7d32;\"><span style=\"color: #000000;\">Hinweise auf einen funktionellen T3-Mangel<\/span><\/h2>\n<h3 style=\"color: #4caf50;\">Leitsymptome:<\/h3>\n<ul>\n<li>Anhaltende M\u00fcdigkeit &amp; starke Ersch\u00f6pfung<\/li>\n<li>Konzentrations- und Ged\u00e4chtnisst\u00f6rungen \/ &#8222;Brain Fog&#8220;<\/li>\n<li>Depressive Verstimmungen, Angstgef\u00fchle und ein Gef\u00fchl innerer Leere<\/li>\n<li>Schlechter Stoffwechsel \u2192 Gewichtszunahme trotz normaler Ern\u00e4hrung<\/li>\n<\/ul>\n<h3 style=\"color: #4caf50;\">Typischer Laborbefund:<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>fT3:<\/strong> Erniedrigt oder im unteren Referenzbereich<\/li>\n<li><strong>fT4:<\/strong> Normal<\/li>\n<li><strong>TSH:<\/strong> Normal oder leicht erh\u00f6ht<\/li>\n<\/ul>\n<h3 style=\"color: #4caf50;\">Risikogruppen:<\/h3>\n<ul>\n<li>Hashimoto-Patienten, die L-Thyroxin einnehmen und weiterhin Symptome zeigen<\/li>\n<li>Menschen, die unter chronischem Stress leiden<\/li>\n<li>Chronisch Kranke (Low-T3-Syndrom)<\/li>\n<li>\u00c4ltere Menschen (Konversionsleistung nimmt ab)<\/li>\n<li>Personen mit Leber- oder Nierenschw\u00e4che (eingeschr\u00e4nkte T4\u2192T3-Konversion)<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>T3-Gabe als erfolgsversprechende Therapieoption<\/h2>\n<p>Dann ist die erg\u00e4nzende T3-Medikation eine gute, richtig eingesetzt und kontrolliert auch sichere Behandlungsm\u00f6glichkeit, die vielen Hashimoto-Betroffenen eine zufriedenstellende Lebensqualit\u00e4t erm\u00f6glicht. Aber die Mehrheit der \u00c4rzte lehnt sie dennoch ab &#8211; <em>die Unkenntnis<\/em> oder sagen wir besser <em>der Informationsbedarf<\/em> ist gross.<\/p>\n<p>Als ich beispielsweise nach einem Unfall ins \u00f6rtliche Krankenhaus eingeliefert und nach Medikamenten gefragt wurde, kannten die \u00c4rzte (von denen ich ansonsten einen guten Eindruck hatte) das T3-Pr\u00e4parat wirklich nicht.<\/p>\n<p>In der Apotheke habe ich das interessehalber mal nachgefragt &#8211; ich bin die einzige Kundin f\u00fcr die das regelm\u00e4ssig bestellt wird. Ansonsten wird das nie verschrieben.<\/p>\n<p>Deshalb an dieser Stelle einige Argumente daf\u00fcr:<\/p>\n<div style=\"border: 2px solid #4CAF50; padding: 16px; border-radius: 8px; font-family: Arial, sans-serif; background-color: #f1fdf3; max-width: 700px; margin-top: 20px;\">\n<h3 style=\"color: #2e7d32;\"><span style=\"color: #000000;\">Aktuelle Studie (Juni 2025): Kombinationstherapie senkt Risiko f\u00fcr Demenz und Sterblichkeit<\/span><\/h3>\n<p>Eine gro\u00dfe Auswertung der <strong>University of Texas Medical Branch (UTMB, 2025)<\/strong> zeigt erstmals einen Zusammenhang zwischen der Schilddr\u00fcsenbehandlung und langfristigen Gesundheitsrisiken:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Daten von \u00fcber <strong>4,5 Millionen Patienten<\/strong> mit Schilddr\u00fcsenunterfunktion (Hypothyreose) wurden analysiert<\/li>\n<li>Verglichen wurden LT4-Monotherapie, T4+T3-Kombination und DTE (Desiccated Thyroid Extrakt, getrockneter tierischer Schilddr\u00fcsenextrakt)<\/li>\n<li>Auch bei normalem TSH waren das Risiko f\u00fcr Demenz und die Sterblichkeitsrate erh\u00f6ht!<\/li>\n<\/ul>\n<h4 style=\"color: #4caf50;\">Ergebnisse (Kombinationstherapie vs. LT4-Monotherapie):<\/h4>\n<ul>\n<li><strong>27\u202f% geringeres Risiko f\u00fcr Demenz<\/strong><\/li>\n<li><strong>31\u202f% geringeres Sterblichkeitsrisiko<\/strong><\/li>\n<li>Auch nach Adjustierung, dem Versuch St\u00f6rfaktoren herauszurechnen, ist das Ergebnis noch bahnbrechend: Das Demenzrisiko war mit T3-T4-Kombination immer noch 16\u202f% niedriger als mit T4-Monotherapie. Das Sterberisiko (Mortalit\u00e4t) war 25\u202f% niedriger &#8211; und zwar unabh\u00e4ngig von Alter, Geschlecht oder Vorerkrankungen!<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Studie stellt damit die verbreitete Annahme in Frage, dass die alleinige <strong>TSH-Normalisierung<\/strong> ausreicht \u2013 und unterst\u00fctzt die <strong>individuelle Kombinationstherapie mit T3<\/strong> als m\u00f6gliche Schutzma\u00dfnahme f\u00fcr Patienten.<\/p>\n<p><a style=\"color: #2e7d32; text-decoration: underline;\" href=\"https:\/\/doi.org\/10.1210\/clinem\/dgaf367\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#x1f517;<strong> Zur Original-Ver\u00f6ffentlichung<\/strong><\/a><\/p>\n<p>Fabyan Esberard de Lima Beltr\u00e3o , Giulia Carvalhal , Vandrize Meneghini u.a. &#8222;Treatment of Hypothyroidism That Contains Liothyronine is Associated With Reduced Risk of Dementia and Mortality Get access Arrow&#8220;, In: The Journal of Clinical Endocrinology &amp; Metabolism<\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei Patienten mit Schilddr\u00fcsenentfernung und anschlie\u00dfender Kombinationstherapie (LT\u2084\u202f+\u202fLT\u2083) lie\u00df sich \u00fcber ein Jahr eine verbesserte diastolische Herzfunktion nachweisen, ohne unerw\u00fcnschte kardiovaskul\u00e4re Ereignisse. Quelle: Biodi u.a. &#8222;<a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/37725587\/\">Preliminary Results of a Double-Blind Randomized Controlled Trial Evaluating the Cardiometabolic Effects of Levothyroxine and Liothyronine Compared to Levothyroxine with Placebo in Athyreotic Low-Risk Thyroid Cancer Patients<\/a>&#8220; (2023)<\/p>\n<hr \/>\n<p>Eine Studie untersuchte LT\u2084 kombiniert mit langsam freisetzendem LT\u2083. Sie fand verbessert kontrollierte T\u2083\/T\u2084-Verh\u00e4ltnisse und stabile T\u2083-Werte \u00fcber 24 Stunden ohne gro\u00dfe Schwankungen \u2013 ein potenziell physiologischerer Ansatz zur Vermeidung von T\u2083-Peaks. Quelle: Mehran u.a. &#8222;<a href=\"https:\/\/rdcu.be\/ezRn5\">Pharmacodynamic and pharmacokinetic properties of the combined preparation of levothyroxine plus sustained- release liothyronine; a randomized controlled clinical trial<\/a>&#8220; (2023)<\/p>\n<hr \/>\n<p>Ein Konsensdokument von ATA, BTA und ETA empfiehlt, f\u00fcr symptomatische Patienten trotz optimaler LT\u2084-Einstellung unter engstmaschiger \u00dcberwachung eine befristete Zusatztherapie mit T\u2083 in Erw\u00e4gung zu ziehen \u2013 insbesondere bei gut dokumentierter Hypothyreose. Dabei ist langfristige Sicherheit entscheidend. Quelle: Ahluwalia u.a. &#8222;<a href=\"https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/10.1111\/cen.14935\">Use of liothyronine (T3) in hypothyroidism: Joint British Thyroid Association\/Society for endocrinology consensus statement<\/a>&#8220; (2023)<\/p>\n<hr \/>\n<p>Eine randomisierte Cross-over-Studie zeigte, dass \u202fLT\u2083-Monotherapie im Vergleich zu LT\u2084 bei Frauen mit anhaltenden Symptomen (z.\u202fB. M\u00fcdigkeit, kognitive Beschwerden, Angst) signifikant bessere Werte in der gesundheitsbezogenen Lebensqualit\u00e4t erzielte. Die Mehrheit der Teilnehmerinnen bevorzugte LT\u2083, ohne Anzeichen von Hyperthyreose oder kardiovaskul\u00e4ren Nebenwirkungen. Quelle: Bjerkreim u.a. &#8222;<a href=\"https:\/\/pmc.ncbi.nlm.nih.gov\/articles\/PMC8902821\">Effect of Liothyronine Treatment on Quality of Life in Female Hypothyroid Patients With Residual Symptoms on Levothyroxine Therapy: A Randomized Crossover Study<\/a>&#8220; (2022)<\/p>\n<hr \/>\n<p>Meta-Analysen und Umfragen zeigen, dass Kombinationstherapien h\u00e4ufig angewendet werden, obwohl eindeutige Vorteile in Studien nicht konsistent belegt sind. Patienten mit anhaltenden Symptomen k\u00f6nnten dennoch individuell profitieren. Quelle: Jonklaas u.a. &#8222;<a href=\"https:\/\/www.liebertpub.com\/doi\/10.1089\/thy.2020.0720\">Evidence-Based Use of Levothyroxine\/Liothyronine Combinations in Treating Hypothyroidism: A Consensus Document<\/a>&#8220; (2021)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Die erg\u00e4nzende Einnahme von T3 und das dadurch supprimierte TSH<\/h2>\n<p>Hashimoto-Betroffenen, die unter anhaltenden Beschwerden leiden, kann also oft geholfen werden &#8211; durch den Umstieg auf eine T3-T4-Kombinationstherapie. Aber diese verbesserte Lebensqualit\u00e4t hat nicht selten einen Preis &#8211; die Erniedrigung des TSH bis unter die Referenzbereichsgrenze &#8211; das soll hier nicht verschwiegen oder verharmlost werden.<\/p>\n<p>Lesen Sie dazu auch \u2192 <a href=\"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/spezial-tsh-wert-zu-niedrig-oder-zu-hoch\/\"><strong>Ist ein zu hoher oder zu niedriger TSH-Wert schlimm? <\/strong><\/a>\u2192 <strong><a href=\"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/informationen-zum-tsh-referenzbereich\/\">Stand der Dinge: Informationen zum TSH-Referenzbereich<\/a><\/strong><\/p>\n<div style=\"border: 2px solid #4CAF50; padding: 16px; border-radius: 8px; font-family: Arial, sans-serif; background-color: #f1fdf3; max-width: 700px;\">\n<h2 style=\"color: #2e7d32;\"><span style=\"color: #000000;\">Warum ist das TSH durch die Einnahme von T3 supprimiert?<\/span><\/h2>\n<p><strong>T3 (Trijodthyronin)<\/strong> ist das biologisch aktive Schilddr\u00fcsenhormon. Wenn es in Tablettenform eingenommen wird, beeinflusst es den Schilddr\u00fcsen-Regelkreis deutlich st\u00e4rker als T4 (Thyroxin).<\/p>\n<h3 style=\"color: #4caf50;\">So funktioniert der Regelkreis<\/h3>\n<ul>\n<li>Der Hypothalamus produziert TRH \u2192 regt die Hypophyse an.<\/li>\n<li>Die Hypophyse sch\u00fcttet TSH aus \u2192 regt die Schilddr\u00fcse zur Hormonproduktion an.<\/li>\n<li>T3 und T4 wirken r\u00fcckkoppelnd hemmend auf Hypophyse und Hypothalamus \u2192 <strong>negatives Feedback<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 style=\"color: #4caf50;\">Was passiert bei T3-Einnahme?<\/h3>\n<ul>\n<li>T3 wird schnell aufgenommen \u2192 der fT3-Spiegel steigt deutlich an.<\/li>\n<li>Die Hypophyse \u201eerkennt\u201c den hohen T3-Spiegel \u2192 <strong>TSH wird unterdr\u00fcckt<\/strong>.<\/li>\n<li>Das kann auch bei kleinen Dosen T3 passieren \u2013 <strong>teils vollst\u00e4ndig supprimiert (TSH &lt; 0,01)<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 style=\"color: #4caf50;\">Warum st\u00e4rker als bei T4?<\/h3>\n<ul>\n<li>T3 wirkt schneller und k\u00fcrzer (Halbwertszeit ca. 1 Tag), f\u00fchrt zu Peaks im Blutspiegel.<\/li>\n<li>T4 wirkt langsamer und gleichm\u00e4\u00dfiger \u2013 daher reagiert TSH moderater.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"color: #4caf50;\"><span style=\"color: #000000;\">Fazit:\u00a0Ein niedriges oder supprimiertes TSH unter T3-Therapie bedeutet <em>nicht zwangsl\u00e4ufig<\/em> eine \u00dcberfunktion. Entscheidend ist die klinische Beurteilung sowie die Werte von fT3 und fT4 im Zusammenhang.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Warum ist ein supprimiertes TSH problematisch? Welche gesundheitlichen Risiken bestehen?<\/h2>\n<p>Ein supprimiertes TSH (&lt; 0,01 mIU\/l) kann \u2013 je nach Ursache und Dauer \u2013 gesundheitlich problematisch sein. Dabei ist es wichtig, zwischen:<\/p>\n<ul>\n<li>pathologischer Suppression (z.\u202fB. durch \u00dcberfunktion oder \u00dcberdosierung)<\/li>\n<li>und therapeutischer oder funktioneller Suppression (z.\u202fB. bei gezielter T3-Gabe oder Schilddr\u00fcsenkrebsnachsorge)<\/li>\n<\/ul>\n<p>zu unterscheiden.<\/p>\n<p><strong>Warum kann ein supprimiertes TSH problematisch sein?<\/strong><\/p>\n<p>Ein dauerhaft supprimiertes TSH signalisiert dem K\u00f6rper:<br \/>\n<em>\u201eEs sind ausreichend \u2013 oder zu viele \u2013 Schilddr\u00fcsenhormone vorhanden.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Dadurch werden verschiedene Organsysteme beeinflusst. <span style=\"color: #008000;\"><strong>Die Risiken h\u00e4ngen davon ab, ob gleichzeitig fT3 und\/oder fT4 erh\u00f6ht sind oder im Normbereich bleiben.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>M\u00f6gliche gesundheitliche Risiken bei supprimiertem TSH (vor allem bei \u00dcberdosierung):<\/strong><\/p>\n<p><strong>Knochengesundheit (Osteoporose)<\/strong><br \/>\nSchilddr\u00fcsenhormone regen den Knochenabbau an. Ein supprimiertes TSH kann (besonders bei erh\u00f6htem fT3) zu beschleunigtem Knochenstoffwechsel f\u00fchren \u2192 <em>Knochendichteverlust<\/em>. Besonders betroffen sind Frauen nach der Menopause.<\/p>\n<div style=\"border: 2px solid #4CAF50; padding: 16px; border-radius: 8px; font-family: Arial, sans-serif; background-color: #f1fdf3; max-width: 700px; margin-top: 20px;\">\n<h3 style=\"color: #2e7d32;\"><span style=\"color: #000000;\">TSH-Suppression, Vitamin D &amp; Knochendichte bei Hashimoto<\/span><\/h3>\n<p>Ein <strong>supprimierter TSH <\/strong>wird oft mit Knochenschwund in Verbindung gebracht \u2013 doch das ist nicht immer der Fall.<\/p>\n<h4 style=\"color: #4caf50; margin-top: 12px;\">Gibt es dazu Studienergebnisse?<\/h4>\n<ul>\n<li>Mehrere Studien* zeigen <strong>keinen direkten Zusammenhang<\/strong> zwischen supprimiertem TSH und verminderter Knochendichte \u2013 besonders bei pr\u00e4menopausalen Frauen.<\/li>\n<li>Der Effekt h\u00e4ngt stark von <strong>Alter, Geschlecht und Begleitfaktoren<\/strong> ab (z.\u202fB. Vitamin-D-Mangel, Bewegungsmangel).<\/li>\n<li>Insgesamt sind die Studienergebnisse aber widerspr\u00fcchlich.<\/li>\n<li>Ergebnis der Studie von Ku 2021 war z.B.:\u00a0Bei postmenopausalen Frauen ist eine TSH-suppressive Therapie mit einem signifikanten R\u00fcckgang der Knochendichte verbunden, w\u00e4hrend <strong>pr\u00e4menopausale Frauen<\/strong> unter Suppression keine Nachteile, sondern sogar eine <strong>leichte Zunahme der Knochendichte<\/strong> zeigen. Der Schutz durch \u00d6strogene und die F\u00e4higkeit des Knochengewebes, sich metabolisch anzupassen und Knochen neu aufzubauen, f\u00fchren offenbar dazu, dass pr\u00e4menopausale Frauen unter TSH-Suppression oft keine Knochendichteverluste zeigen \u2013 sondern im Gegenteil eine leichte Zunahme.<\/li>\n<\/ul>\n<h4 style=\"color: #4caf50; margin-top: 12px;\">Rolle von Vitamin D:<\/h4>\n<ul>\n<li>Ein Mangel kann zu\u00a0Osteoporose f\u00fchren \u2013 besonders bei chronischer Unterversorgung.<\/li>\n<li>Hashimoto-Patienten haben \u00fcberdurchschnittlich h\u00e4ufig niedrige Vitamin-D-Spiegel.<\/li>\n<\/ul>\n<h4 style=\"color: #4caf50; margin-top: 12px;\">Was bedeutet das in der Praxis?<\/h4>\n<ul>\n<li>Supprimierte TSH-Werte erh\u00f6hen das Risiko f\u00fcr Knochensch\u00e4den nicht zwangsl\u00e4ufig.<\/li>\n<li>Regelm\u00e4\u00dfige Vitamin-D-Kontrollen (Zielwert: 30\u201350 ng\/ml) und ggf. Supplementation sind bei Hashimoto empfehlenswert.<\/li>\n<li>Knochendichtemessungen sind insbesondere bei Frauen nach der Menopause sinnvoll<\/li>\n<\/ul>\n<p>* Influence of thyrotropin-suppressive therapy on bone mineral density in patients with well-differentiated thyroid carcinoma (Heemstra 2006) \/ Long-term effects of L-thyroxine suppressive therapy on bone metabolism in young patients with differentiated thyroid carcinoma (Biondi 2005) \/ Effects of long-term suppressive therapy with levothyroxine on bone metabolism in young women with differentiated thyroid carcinoma (Tauchmanov\u00e0 2004) \/ Effect of Suppressive Levothyroxine Therapy on Bone Mineral Density in Young Patients with Differentiated Thyroid Carcinoma (Zanella 2022) \/ Effect of TSH Suppression Therapy on Bone Mineral Density in Differentiated Thyroid Cancer: A Systematic Review and Meta-analysis (Ku 2021)<\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Herz-Kreislauf-System<\/strong><br \/>\n&#8211; Tachykardie (erh\u00f6hter Puls) \/ Palpitationen (Herzklopfen)<br \/>\n&#8211; Vorhofflimmern, besonders bei \u00e4lteren Menschen<br \/>\n&#8211; Blutdruckanstieg und\/oder Herzrhythmusst\u00f6rungen<br \/>\n&#8211; Langfristig: erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr kardiovaskul\u00e4re Ereignisse<\/p>\n<div style=\"border: 2px solid #4CAF50; padding: 16px; border-radius: 8px; font-family: Arial, sans-serif; background-color: #f1fdf3; max-width: 700px; margin-top: 20px;\">\n<h3 style=\"color: #2e7d32;\"><span style=\"color: #000000;\">Wie bemerkt man Vorhofflimmern?<\/span><\/h3>\n<p><strong>Vorhofflimmern<\/strong> ist eine h\u00e4ufige Herzrhythmusst\u00f6rung, die oft unbemerkt bleibt \u2013 kann aber ernsthafte Folgen haben.<\/p>\n<h4 style=\"color: #4caf50; margin-top: 12px;\">Typische Symptome:<\/h4>\n<ul>\n<li>Unregelm\u00e4\u00dfiger oder schneller Herzschlag<\/li>\n<li>Herzstolpern, Herzrasen oder starkes Herzklopfen<\/li>\n<li>Kurzatmigkeit (Druck auf der Brust)<\/li>\n<li>Gelegentlich Schwindelgef\u00fchle<\/li>\n<li>M\u00fcdigkeit (pl\u00f6tzlicher Leistungsknick)<\/li>\n<li>Innere Unruhe<\/li>\n<\/ul>\n<p>Manche Menschen sp\u00fcren kaum etwas \u2013 andere sehr deutlich. Gerade bei \u00e4lteren Personen kann es lange unbemerkt bleiben.<\/p>\n<p><strong>Tipp:<\/strong> Wer wiederholt Herzrasen und Herzstolpern oder pl\u00f6tzliche Ersch\u00f6pfung versp\u00fcrt, sollte dies unbedingt \u00e4rztlich abkl\u00e4ren lassen \u2013 auch wenn es scheinbar harmlos wirkt.<\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zentralnervensystem &amp; Psyche<\/strong><br \/>\n&#8211; Nervosit\u00e4t, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit<br \/>\n&#8211; Konzentrationsst\u00f6rungen, Unruhe<br \/>\n&#8211; Kann depressive oder \u00e4ngstliche Zust\u00e4nde verst\u00e4rken<\/p>\n<p><strong>Stoffwechsel<\/strong><br \/>\n&#8211; Erh\u00f6hter Grundumsatz \u2192 ungewollter Gewichtsverlust<br \/>\n&#8211; H\u00e4ufiger Stuhlgang, leichte Diarrh\u00f6<br \/>\n&#8211; W\u00e4rmeintoleranz, Schwitzen<\/p>\n<div style=\"border: 2px solid #4CAF50; padding: 16px; border-radius: 8px; font-family: Arial, sans-serif; background-color: #f1fdf3; max-width: 700px; margin-top: 20px;\">\n<h3 style=\"color: #2e7d32;\"><span style=\"color: #000000;\">Wann ist ein supprimiertes TSH weniger problematisch?<\/span><\/h3>\n<p>Ein supprimiertes TSH <em>ohne<\/em> erh\u00f6htes fT3\/fT4 \u2013 z.\u202fB. unter moderater T3-Therapie \u2013 ist nicht automatisch gef\u00e4hrlich, aber ein Warnzeichen, das engmaschig \u00fcberwacht werden sollte, insbesondere bei Risikogruppen: \u00e4lteren Menschen, postmenopausalen Frauen, Herz-Kreislauf-Patienten.<\/p>\n<h3 style=\"color: #2e7d32; margin-top: 16px;\"><span style=\"color: #000000;\">Wie geht man im Einzelfall damit um?<\/span><\/h3>\n<ul>\n<li>Engmaschige Kontrolle der Schilddr\u00fcsenwerte (TSH, fT3, fT4)<\/li>\n<li>fT3 und fT4 im Normalbereich halten<\/li>\n<li>\u00dcberpr\u00fcfung der Knochendichte (z.\u202fB. DEXA-Scan)<\/li>\n<li>Regelm\u00e4\u00dfiges EKG zur Herz\u00fcberwachung<\/li>\n<li>Vitamin D und Calcium kontrollieren sowie eventuell erg\u00e4nzen<\/li>\n<li>Ausreichend Bewegung<\/li>\n<li>Auf \u00dcberfunktionssymptome und Warnsignale (Herz, Knochen) achten.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Ein supprimiertes TSH ist kein harmloser Laborwert.<\/p>\n<p>Aber die eigentlichen Risiken entstehen durch eine echte (!) hormonelle \u00dcberversorgung, besonders wenn sie unbemerkt und langfristig besteht.<\/p>\n<p>Ob ein supprimiertes TSH tolerabel ist, h\u00e4ngt dabei von verschiedenen Faktoren ab, beispielsweise<\/p>\n<ul>\n<li>fT3 und fT4-Werten<\/li>\n<li>klinischem Zustand (Gibt es Symptome, die f\u00fcr die Diagnose Schilddr\u00fcsen\u00fcberfunktion wegweisend sind?)<\/li>\n<li>Risikogruppe: \u00e4ltere Menschen, postmenopausale Frauen, Herz-Kreislauf-Patienten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr <strong>Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis<\/strong>, die trotz ausreichender L-Thyroxin-Therapie weiterhin Beschwerden haben, kann eine gezielte Einstellung mit leicht supprimiertem TSH durch Zusatz von T3 eine <strong>sinnvolle und sichere Option<\/strong> darstellen. Dabei wird durch die gezielte Erh\u00f6hung des aktiven Hormons T3 versucht, die Stoffwechselsituation zu verbessern und Symptome zu lindern \u2013 wenn notwendig unter engmaschiger Kontrolle, um Risiken zu minimieren.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Letzte Aktualisierung: 20. August 2025<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich schreibe auf www.schilddruesenguide.de wenig \u00fcber meine eigene Krankheitsgeschichte, weil im Unterschied zu mir die meisten Hashimoto-Thyreoiditis-Patienten einen unkomplizierten Krankheitsverlauf haben. Mir ist auch nicht an einem Hype um meine Person gelegen &#8211; mir geht es um die sachliche und seri\u00f6se Weitergabe von Gesundheitsinformationen. 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