{"id":162,"date":"2011-12-19T06:18:12","date_gmt":"2011-12-19T05:18:12","guid":{"rendered":"http:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/?p=162"},"modified":"2023-09-20T06:44:13","modified_gmt":"2023-09-20T04:44:13","slug":"junge-baden-wuerttembergerinnen-habens-an-der-schilddruese","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schilddruesenguide.de\/thyreoiditis\/junge-baden-wuerttembergerinnen-habens-an-der-schilddruese\/","title":{"rendered":"Junge Baden-W\u00fcrttembergerinnen haben&#8217;s an der Schilddr\u00fcse"},"content":{"rendered":"<p>Sie wiegt rund 25 Gramm, befindet sich unterhalb des Kehlkopfes und macht im S\u00fcden h\u00e4ufiger Sorgen als im Norden: die Schilddr\u00fcse. TK-versicherten Erwerbspersonen in Baden-W\u00fcrttemberg wurden im letzten Jahr Schilddr\u00fcsen-Medikamente f\u00fcr durchschnittlich 17 Tage verschrieben und damit 13 Prozent mehr als im Bundesdurchschnitt. Noch mehr Verordnungen gab es nur in Hessen und Rheinland-Pfalz, w\u00e4hrend die K\u00fcstenl\u00e4nder Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein \u00fcber 30 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt lagen. <!--more--><\/p>\n<p>Au\u00dferdem zeigt der aktuelle TK-Gesundheitsreport, dass immer mehr junge Menschen Schilddr\u00fcsen-Pr\u00e4parate einnehmen. Die Anzahl derjenigen jungen Erwerbspersonen zwischen 20 und 34, denen mindestens einmal im Jahr ein solches Arzneimittel verordnet wurde, stieg in Baden-W\u00fcrttemberg seit 2006 um rund 45 Prozent. In dieser Altersgruppe wurde zudem der Geschlechterunterschied ausgewertet: W\u00e4hrend bei etwa drei Prozent der jungen M\u00e4nner 2009 eine Schilddr\u00fcsenerkrankung diagnostiziert wurde, waren bei den jungen Frauen mehr als 12,5 Prozent betroffen.<\/p>\n<p>&#8222;Frauen leiden deutlich h\u00e4ufiger unter der sogenannten Hashimoto-Thyreoiditis, einer Autoimmunerkrankung der Schilddr\u00fcse, die zu einer Unterfunktion f\u00fchrt&#8220;, so Dr. Helga Christoffel, Fach\u00e4rztin f\u00fcr Allgemeinmedizin aus dem TK-\u00c4rztezentrum. Schon eine leichte Schilddr\u00fcsenunterfunktion k\u00f6nne Unfruchtbarkeit verursachen, weswegen Frauen \u00f6fter dahingehend untersucht und fr\u00fchzeitiger behandelt w\u00fcrden als M\u00e4nner. In der Schwangerschaft kann eine unbehandelte Schilddr\u00fcsenunterfunktion zudem die Entwicklung des Ungeborenen beeintr\u00e4chtigen.<\/p>\n<p>Die h\u00e4ufigste Schilddr\u00fcsenerkrankung ist jedoch die gutartige Vergr\u00f6\u00dferung der Schilddr\u00fcse. Hierf\u00fcr verantwortlich ist vor allem eine jodarme Ern\u00e4hrung. &#8222;Besonders Menschen, in deren Verwandtschaft entsprechende Erkrankungen vorkommen, sollten auf ihre Jodzufuhr achten und sich regelm\u00e4\u00dfig untersuchen lassen&#8220;, so die \u00c4rztin. Schwangerschaft und Stillzeit erh\u00f6hen zus\u00e4tzlich den Jodbedarf. Wird dieser nicht gedeckt, kann sich im Lauf der Zeit ein Kropf entwickeln.<\/p>\n<p>Seit den 90er-Jahren werden verst\u00e4rkt Ma\u00dfnahmen zur Jodmangelprophylaxe umgesetzt. Bei der Lebensmittelverarbeitung wird Jodsalz verwendet und auch Futtermittel mit Jod versetzt. Trotzdem nehmen die meisten Menschen in S\u00fcddeutschland t\u00e4glich weniger als 180-200 Mikrogramm Jod auf, wie von der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung (DGE) empfohlen. &#8222;Neben Milchprodukten geh\u00f6rt ein- bis zweimal die Woche Seefisch auf den Tisch. Au\u00dferdem sollte in der K\u00fcche nur Jodsalz verwendet werden&#8220;, empfiehlt Christoffel. Auch wenn zus\u00e4tzlich durch Brot und andere damit hergestellte Produkte Jodsalz aufgenommen w\u00fcrde, sei eine \u00dcberdosierung unwahrscheinlich.<\/p>\n<p>Quelle: tk.de (<span style=\"color: #ff0000;\">defekter Link wurde entfernt<\/span>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie wiegt rund 25 Gramm, befindet sich unterhalb des Kehlkopfes und macht im S\u00fcden h\u00e4ufiger Sorgen als im Norden: die Schilddr\u00fcse. 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