Macht hoch die Tür, die Tor macht weit …

Die Advents- und Weihnachtszeit bietet zahlreiche Gelegenheiten für ein gemütliches Beisammensein mit der Familie und entspannte Shopping-Touren. Die Wohnung oder das Haus sind wunderschön weihnachtlich dekoriert. Es duftet nach frischen Tannenzweigen, selbstgebackenen Plätzchen, Kaffee oder Glühwein. Man lädt selbst Gäste ein, besucht Freunde oder verabredet sich zu einem gemeinsamen Bummel über den Weihnachtsmarkt. Man freut sich auf die Weihnachtsfeier mit den Arbeitskollegen, bastelt mit den Kindern, stöbert in den Geschäften nach Geschenken und besucht den ein oder anderen Adventsbasar. Es ist die schönste Zeit des Jahres …

… leider nicht für diejenigen Schilddrüsenpatienten, die unter Ängsten und Panikattacken leiden. Schaffen sie es meist noch ihren normalen Alltag ganz gut zu bewältigen, wird die Advents- und Weihnachtszeit für sie oftmals zu einer riesengroßen Herausforderung. Sie sehen sich den vielfältigsten Erwartungen ausgesetzt und erleben als Stress, was eigentlich Abwechslung bietet und Freude macht.

Während Freunde und Familie fröhlich die gemeinsame Zeit geniessen, fühlen sie sich oft ausgeschlossen – selbst wenn sie nicht zu Hause geblieben, sondern mitgekommen sind. Manchmal ist es so schlimm, dass sie sich kaum am Gespräch beteiligen können, weil sie so mit sich selbst beschäftigt sind. Sie sind erschöpft, ihnen ist übel, schwindelig und sie haben Angst, ohnmächtig zu werden. Deshalb wird auch das Erledigen der Weihnachtseinkäufe für manchen angstgeplagten Schilddrüsenpatienten zu einem echten Horrortrip. Es ist zu voll, zu laut, zu hektisch …

Einige haben ein soziales Umfeld mit dem sie offen über ihre psychischen Symptome reden können, aber oftmals werden Nervosität, Angst und Überforderungsgefühle aus Scham auch verschwiegen. Stattdessen ziehen sich die Betroffenen zurück, reagieren abweisend und zunehmend gereizt – alles scheint ihnen besser, als ehrlich zuzugeben was sie wirklich bedrückt. Sie hoffen, dass die Beschwerden aufhören, wenn sie endlich ihre Wohlfühldosis an Schilddrüsenhormonen gefunden haben. Bei der Mehrzahl der Schilddrüsenpatienten ist dies zwar der Fall, aber auch da braucht es sehr viel Zeit und die Überwindung sich den ursprünglich als angstauslösend erlebten Situationen erneut zu stellen.

Besonders das Leben mit den autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen ist oft über viele Jahre ein schwieriger Kampf um mehr Lebensqualität und die Angst dabei ein ständiger Begleiter. Ich wünsche Ihnen die Kraft und den Mut, die Sie brauchen, damit Sie sich selbst Ihr Leben zurückerobern können!

P. S. Eine sanfte Hilfe bieten Magnesium, B-Vitamine, Bachblüten Rescue-Tropfen, Aconitum C6 und Baldrian