Aminosäuren

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Das Schilddrüsenhormon fT4 wird aus dem Spurenelement Jod und der Aminosäure L-Tyrosin gebildet. Ein L-Tyrosin-Mangel führt demzufolge ebenso wie ein Jodmangel zu einer Schilddrüsenunterfunktion.

Da die Einnahme des Spurenelementes Jod bei der Hashimoto-Thyreoiditis umstritten ist, versuchen einige Hashimoto-Thyreoiditis-Betroffene mit grenzwertigen Schilddrüsenlaborwerten (geringfügige Schilddrüsenunterfunktion) die Schilddrüsenhormoneinnahme hinauszuzögern indem sie wenigstens die Aminosäure L-Tyrosin einnehmen.

L-Tyrosin soll aber nicht nur bei einer leichteren Unterfunktion der Schilddrüse helfen können, sondern auch einige typische Beschwerden der Schilddrüsenüberfunktion lindern können. Aminosäuren wie L-Tyrosin sind Eiweiß-Baustoffe. Während einer Schilddrüsenüberfunktion kommt es durch den gesteigerten Abbau von Eiweiß häufig zu einer Muskelschwäche. Einige Betroffene berichten in diesem Zusammenhang von einer Verbesserung dieser Symptomatik durch die Einnahme eine Aminosäure-Komplexes.

Siehe auch: → Naturheilkunde & Alternativmedizin: Alphabetisches Stichwortverzeichnis