Kurzmitteilungen

Buch-Neuauflage: Diagnostik und Therapie von Schilddrüsenerkrankungen

Titel: Diagnostik und Therapie von Schilddrüsenerkrankungen (Amazon-Partnerlink)

Autoren: Karl-Michael Derwahl, Frank Grünwald

Prof. Dr. Michael Derwahl war Chefarzt und ärztlicher Direktor des Alexianer St. Hedwig-Krankenhauses in Berlin und führt aktuell noch eine Privatpraxis (Homepage: www.prof-derwahl.de). Prof. Dr. Frank Grünwald ist Direktor der Klinik für Nuklearmedizin an der Universität Frankfurt (Homepage: https://www.kgu.de/einrichtungen/kliniken/zentrum-der-radiologie/nuklearmedizin/).

Erscheinungsdatum: 20. Mai 2019

Warnhinweis: Rote-Hand-Brief bzgl. der Wirkstoffe Carbimazol oder Thiamazol

Wichtige Mitteilung! In Abstimmung mit der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) haben die Pharmaunternehmen1 A Pharma GmbH,  Aristo Pharma GmbH, Hexal AG, Merck Serono GmbH, Mibe GmbH Arzneimittel, Sanofi-Aventis Deutschland GmbH und Temmler Pharma GmbH  gestern den Rote-Hand-BriefCarbimazol- oder Thiamazol (Synonym: Methimazol)- haltige Arzneimittel – (1) Risiko einer akuten Pankreatitis und (2) Verstärkung der Empfehlung zur Kontrazeption” veröffentlicht.

Hashimoto-Thyreoiditis: Studie zu kognitiven Beeinträchtigungen durch Vitamin D-Mangel

Kognitive Beeinträchtigungen wie beispielsweise Konzentrations- und Gedächtnisstörungen werden bei Hashimoto-Thyreoiditis-PatientInnen häufiger festgestellt. Da niedrige Vitamin D-Spiegel bei schilddrüsengesunden Menschen als mögliche Ursache dafür gelten, haben einige chinesische Forscher den Zusammenhang von Vitamin D und verminderter Denkleistung jetzt explizit bei PatientInnen mit Hashimoto-Thyreoiditis untersucht.

Bei 55 der 194 untersuchten Hashimoto-Thyreoiditis-PatientInnen wurden dabei Konzentrations- und Gedächtnisstörungen festgestellt. Diese hatten im Vergleich zu den Hashimoto-Thyreoiditis-PatientInnen ohne kognitive Beeinträchtigungen wesentlich niedrigere Vitamin D-Spiegel. Die Ergebnisse dieser Studie deuten also auf einen wichtigen Zusammenhang zwischen der Vitamin D-Versorgung und kognitiven Beeinträchtigungen bei PatientInnen mit Hashimoto-Thyreoiditis hin.

Quelle: Jun Xu, Xiang-yun Zhu,  Hui Sun u.a “Low vitamin D levels are associated with cognitive impairment in patients with Hashimoto thyroiditis”, Fulltext free

Feedback – Veranstaltungshinweise für SchilddrüsenpatientInnen

Hallo liebe BesucherInnen von www.schilddruesenguide.de,

auf vielfachen Wunsch finden Sie die Veranstaltungshinweise für SchilddrüsenpatientInnen jetzt wieder in der rechten Seitenleiste. Die Links führen entweder zur Mitteilung in der Lokalpresse oder zur Homepage des jeweiligen Veranstalters. Dort finden Sie dann weiterführende Informationen.

Danke für Ihr Feedback!

Nicole Wobker

Feedback: E-Books zur Hashimoto-Thyreoiditis jetzt auch für den Tolino-E-Book-Reader

Hallo liebe BesucherInnen von www.schilddruesenguide.de,

weil das zuletzt häufiger per E-Mail von Ihnen angeregt wurde gibt es meine E-Books zur Hashimoto-Thyreoiditis demnächst nicht mehr nur für den Kindle- sondern auch für den Tolino-E-Book-Reader.

Die E-Books sind damit neben amazon.de auch über die Online-Shops von buecher.de, ebook.de, hugendubel.de, mayersche.de, osiander.de, thalia.de und weltbild.de erhältlich.

Die jeweiligen Direktlinks finden Sie dann hier

Danke für Ihr Feedback!

Nicole Wobker

Was ist TIRADS?

TIRADS ist die Abkürzung für “Thyroid imaging reporting and database System”. Das ist ein 2009 eingeführtes, standardisiertes Verfahren* zur Beurteilung von Schilddrüsenknoten.

  • Tirads 1: Normale, gesunde Schilddrüse
  • Tirads 2: Benigner (gutartiger) Befund
  • Tirads 3: Wahrscheinlich benigner Befund
  • Tirads 4: Auffällig / Verdächtig
  • Tirads 5: Wahrscheinlich zu> 80 % maligner (bösartiger) Befund
  • Tirads 6: Gesicherter maligner Befund (Schilddrüsenkarzinom)

* Horvath E. u.a. “An Ultrasonogram Reporting System for Thyroid Nodules Stratifying Cancer Risk for Clinical Management”, Fulltext free

Studie zu den Folgen mütterlicher Schilddrüsenfehlfunktionen für die Kinder

Es gibt eine interessante Auswertung der Daten von zwischen 1989 und 2013 geborenen dänischen  Kinder im Hinblick auf die Auswirkungen mütterlicher Schilddrüsenerkrankungen.

Die Untersuchung legt nahe, dass Kinder, die von Frauen mit einem Morbus Basedow oder einer Hashimoto-Thyreoiditis geboren wurden, im Kindes- und Jugendalter eine übermäßige Krankheitsanfälligkeit aufweisen. Das Risiko beispielsweise einen Typ-1-Diabetes zu entwickeln war dabei für die Kinder Morbus Basedow-kranker Mütter besonders hoch. Ob dies ursächlich auf mütterliche Schilddrüsenantikörper, die Behandlung mit Schilddrüsenhemmern (Thyreostatika) oder die erbliche Veranlagung zurückzuführen ist, muss allerdings noch in weiteren Studien geklärt werden.

Quelle: Line Riis Jølving u.a. “Chronic diseases in the children of women with maternal thyroid dysfunction: a nationwide cohort study”, Fulltext free.

Referenzwerte für die Jodzufuhr

Wieviel Microgramm Jod pro Tag von welcher Altersgruppe aufgenommen werden sollten ist unter Wissenschaftlern umstritten. Insbesondere bei den Zufuhrempfehlungen für Neugeborene, (Klein-)Kinder und Jugendliche handelt es sich mehr oder weniger um Schätzwerte.

Literatur: