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Neuer Blick auf Erkrankungen der Schilddrüse

Erkrankungen der Schilddrüse sind weit verbreitet. Bei rund einem Drittel der Erwachsenen in Deutschland ist die Schilddrüsenfunktion gestört. In einem Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft erforschen Wissenschaftlerinnen der Jacobs University, wie eine gesunde Schilddrüse arbeitet. Ihre Erkenntnisse könnten helfen, Diagnostik und Therapie von Schilddrüsenerkrankungen zu verändern.

Das kleine Organ mit der Form eines Schmetterlings hat es in sich. Eine Schilddrüse, die zu viel oder zu wenig Hormon ausschüttet, kann verschiedenste gesundheitliche Probleme auslösen: Zum Beispiel Herzkreislauferkrankungen, Osteoporose, krankhaftes Übergewicht oder Immunerkrankungen. Auch bei Depressionen kann das Organ eine Rolle spielen. Neuer Blick auf Erkrankungen der Schilddrüse weiterlesen

Thyronamine

Thyronamine sind Abbauprodukte der Schilddrüsenhormone T4 und T3, die nicht an den Schilddrüsenhormonrezeptor andocken, sondern an sogenannte TAAR (= Trace amine-associated receptors).

Deutsche Forschungsgemeinschaft, SPP 1629:  THYROID TRANS ACTNeue Konzepte der Schilddrüsenhormonwirkung – Übersicht Projekte

Forschergruppe Prof. Dr. Josef Köhrle, Institut für Experimentelle Endokrinologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin „Teilprojekt 3: Neue physiologische Schilddrüsenhormonmetabolite als Modulatoren von Energieverbrauch und Körpergewicht

Ina Lehmphul „Zelluläre Wirkung, Wirkmechanismen und  Nachweisverfahren von Schilddrüsenhormonen und ihren Metaboliten„, Dissertation Humboldt‐Universität Berlin 2015