Schlagwort-Archiv: Thermoablation

Mit Radiofrequenzen, Laser und Mikrowellen gegen Schilddrüsenknoten – Bürger­hospital Frankfurt erweitert Leistungsspektrum

Die Mediziner des Bürger­hospitals Frankfurt behandeln Schilddrüsenknoten ab sofort auch mit Radiofrequenzen, Mikrowellen und Laser. Um dies zu ermöglichen, hat die Klinik für Endokrine Chirurgie ihr Leistungsangebot um die Sektion Thermoablation erweitert. Geleitet wird diese von Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Hüdayi Korkusuz, der 2012 als erster in Deutschland die Thermoablation zur Behandlung von Schilddrüsenknoten einsetzte und beständig weiterentwickelt. Mit Radiofrequenzen, Laser und Mikrowellen gegen Schilddrüsenknoten – Bürger­hospital Frankfurt erweitert Leistungsspektrum weiterlesen

Thermoablation von Schilddrüsenknoten

Der nachfolgende Text wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Prof. Dr. Dr. Hüdayi Korkusuz (Deutsches Zentrum für Thermoablation e.V., www.dzta.de)

Die Thermoablation von Schilddrüsenknoten als alternative Behandlungsmethode zur Schilddrüsenoperation und als alternative Behandlungsform zur Radiojodtherapie.

Neben einer Schilddrüsenvergrößerung gehören Schilddrüsenknoten zu den häufigsten Veränderungen in der Schilddrüse. In Deutschland sind diese Knoten in den meisten Fällen gutartig, das klinisch apparente Schilddrüsenkarzinom macht nur 0,1 bis 1% aller bösartigen Erkrankungen aus. Zur Therapie von Schilddrüsenknoten kann auch die Thermoablation eingesetzt werden, welche schon seit Jahren erfolgreich bei Leber-, Lungen- und Nierenerkrankungen eingesetzt wird. Thermoablation von Schilddrüsenknoten weiterlesen

Universitätsklinikum Frankfurt erhält schnellste Ultraschalltechnik gegen Schilddrüsenknoten

Mit dem HIFU Beamotion können Schilddrüsenknoten jetzt in einer deutlich kürzeren Behandlungszeit entfernt werden.

Am Universitätsklinikum Frankfurt wurde am 5. Januar die neueste Generation der schonenden Ultraschalltechnologie für die Therapie von Schilddrüsenknoten installiert: HIFU Beamotion. Das Gerät für hochintensiv fokussierten Ultraschall (HIFU) bietet Patienten den Vorteil einer sehr deutlich reduzierten Behandlungszeit: Sie verkürzt sich um circa 70 Prozent.  Mit dem HIFU Beamotion können sowohl gutartige als auch bösartige Knoten entfernt werden, ohne dass die Ärzte einen einzigen Schnitt im Körper machen müssen. Es wird nur das erkrankte Gewebe zerstört, während die Haut und die restliche Schilddrüse verschont bleiben und ihre normale Funktion behalten. Nach der Behandlung sind im Regelfall keine Schilddrüsenmedikamente mehr nötig.  Universitätsklinikum Frankfurt erhält schnellste Ultraschalltechnik gegen Schilddrüsenknoten weiterlesen

Erstmalig in Deutschland: Schilddrüsenkrebs durch Hitze zerstört

Die Klinik für Nuklearmedizin am Frankfurter Universitätsklinikum hat als erste Klinik überhaupt Metastasen eines Schilddrüsenkarzinoms durch Thermoablation behandelt.

Schilddrüsenknoten sind ein sehr häufiges Phänomen. Fast 20 Prozent aller Deutschen haben einen oder mehrere. Während die meisten dieser Geschwulste gutartig sind, handelt es sich bei rund 0,2 Prozent um bösartige Karzinome. Nach einer Schilddrüsenoperation und anschließender Radiojodtherapie sind die betroffenen Patienten in der Regel erfolgreich therapiert. In seltenen Fällen wirkt die Radiojodtherapie jedoch nicht. Bisher waren dann erneute Operationen oder eine Chemotherapie notwendig.

Im Deutschen Zentrum für Thermoablation von Schilddrüsenknoten der Klinik für Nuklearmedizin am Universitätsklinikum Frankfurt wurde jetzt eine Patientin mit Metastasen eines Schilddrüsenkarzinoms erfolgreich mittels Thermoablation therapiert. „Wenn sich die sehr guten Ergebnisse bei weiteren Einsätzen bestätigen, haben wir eine hervorragende Alternative für die Behandlung von Halsmetastasen von Schilddrüsenkrebs für Patienten, bei denen eine Radiojodtherapie, Operation oder Chemotherapie nicht möglich ist“, erklärt Prof. Frank Grünwald, Leiter des Thermoablationszentrums. „Das Verfahren ist effektiv und im Vergleich mit einer Operation oder Chemotherapie sehr nebenwirkungsarm“, ergänzt PD Dr. Huedayi Korkusuz, der die Behandlung durchgeführt hat. Erstmalig in Deutschland: Schilddrüsenkrebs durch Hitze zerstört weiterlesen

Thermoablative Verfahren zur Behandlung von Schilddrüsenknoten

Begriffsklärung Thermoablation

thermo, griech. thermos = warm, heiß

Ablation, lat. ablatio = Abtragung, Ablösung

Als Thermoablation bezeichnen Ärzte die Entfernung von Gewebe (hier: Knoten in der Schilddrüse) mit Hilfe von Hitze.

Unterschiedliche thermoablative Verfahren

Thermoablation ist ein Oberbegriff unter dem verschiedene Methoden zur Behandlung von gutartigen Schilddrüsenknoten zusammengefasst werden.

Thermoablative Therapien sind:

  1. HIFU = Ablation mit hochintensivem fokussiertem Ultraschall,  nicht-invasiv (ohne Verletzung der Haut) → mehr dazu
  2. RFA = Radiofrequenzablation,
    örtliche Betäubung,  minimal-invasiv mittels einer Sonde Österreichische Schilddrüsengesellschaft (Prof. Dr. Harald Dobnig): Radiofrequenz- und Laserablation, auch: RITA = radiofrequenz-induzierte Thermoablation
  3. MWA = Mikrowellenablation,
    örtliche Betäubung,  minimal-invasiv mittels einer Sonde → mehr dazu
  4. LITT = laserinduzierte Thermotherapie,
    Vollnarkose

Bei Schilddrüsenknoten die krebsverdächtig sind ist die Thermoablation als Behandlungsmethode nicht geeignet. Das bedeutet, immer wenn der Verdacht auf Schilddrüsenkrebs besteht, muss eine herkömmliche Schilddrüsenoperation durchgeführt werden. Thermoablative Verfahren zur Behandlung von Schilddrüsenknoten weiterlesen

Deutsches Zentrum für Thermoablation zur Behandlung von Schilddrüsenknoten in Frankfurt gegründet

Am Universitätsklinikum wurde das Deutsche Zentrum für Thermoablation zur Behandlung von Schilddrüsenknoten gegründet, um die international herausragende Frankfurter Expertise auf diesem Gebiet weiterzuentwickeln und andere Standorte beim Einsatz der Techniken zu unterstützen.

Die Klinik für Nuklearmedizin am Universitätsklinikum Frankfurt ist international führend in der Schilddrüsenbehandlung. Sie bietet heute eine größere Bandbreite thermoablativer Verfahren gegen Schilddrüsenknoten an als irgendeine andere Klinik in Deutschland. Unter Thermoablation versteht man die Behandlung von erkranktem Gewebe durch Hitze. Um diese Verfahren weiterzuentwickeln und die Expertise weiterzugeben, wurde jetzt das Deutsche Zentrum für Thermoablation gegründet. Die Institution mit Sitz am Universitätsklinikum Frankfurt hat das Ziel, die Thermoablation von Schilddrüsenknoten in Deutschland zu optimieren und den ärztlichen Austausch über Erfahrungen mit den verschiedenen thermoablativen Verfahren zu fördern. „Wir erhalten zahlreiche Anfragen aus dem In- und Ausland. Für deren konstruktive Beantwortung und die weitere Verbesserung der Therapien wollen wir mit dem Zentrum ein geeignetes Forum schaffen“, erläutert Prof. Frank Grünwald, Direktor der Klinik für Nuklearmedizin und Vorsitzender des Zentrums. Deutsches Zentrum für Thermoablation zur Behandlung von Schilddrüsenknoten in Frankfurt gegründet weiterlesen

Endlich non-invasiv: Erstmals in Deutschland werden Schilddrüsenknoten per Ultraschall entfernt

Am Universitätsklinikum Frankfurt wurde die erste Ultraschallbehandlung von Schilddrüsenknoten in Deutschland durchgeführt. Die Wellen beseitigen das betroffene Gewebe unter der Haut, ohne die Haut selbst zu beschädigen.

Ein Spezialgerät fokussiert die Ultraschallwellen ähnlich wie Sonnenstrahlen durch eine Lupe auf einen präzisen Punkt. Damit wird schnell und intensiv eine lokale Erwärmung des Gewebes auf rund 85 Grad Celsius erreicht, ohne die darüber liegende Haut und das umgebende Gewebe zu beschädigen. Endlich non-invasiv: Erstmals in Deutschland werden Schilddrüsenknoten per Ultraschall entfernt weiterlesen

Echotherapie-Spezialist Theraclion meldet sehr ermutigende klinische Ergebnisse bei der nicht-invasiven Behandlung von Schilddrüsenknoten

Theraclion, ein Unternehmen mit Spezialisierung auf hochmoderne Medizingeräte für die Echotherapie (bzw. Ultraschalltherapie), hat sehr positive erste klinische Ergebnisse bei der Behandlung von Knoten in der Schilddrüse bekannt gegeben. Die Resultate zeigen, dass das Echopulse-Gerät des Unternehmens eine wirksame Behandlung dieses Krankheitsbilds bietet.

Die Prüfungen der Behandlung von gutartigen Schilddrüsenknoten mittels Echotherapie erfolgen an 20 Patienten in der Universitätsklinik für Endokrinologie in Sofia, Bulgarien. Dabei fand sich eine Verkleinerung der Schilddrüsenknoten bei allen Patienten. Diese betrug nach 6 Monaten durchschnittlich 52%. Die Ergebnisse werden auf dem zweiten Focused Ultrasound Symposium vorgestellt, das vom 10. bis 11. Oktober 2013 in Rom stattfindet. Wenn ein Schilddrüsenknoten an Umfang zunimmt oder dem Patienten Beschwerden macht, erfolgt als Standardtherapie ein operativer Eingriff. Echotherapie-Spezialist Theraclion meldet sehr ermutigende klinische Ergebnisse bei der nicht-invasiven Behandlung von Schilddrüsenknoten weiterlesen

Dank Mikrowellen ‚löst‘ sich der Schilddrüsenknoten

Als erstes Krankenhaus in Europa hat die Klinik für Nuklearmedizin am Frankfurter Universitätsklinikum Mikrowellen gegen Schilddrüsenknoten eingesetzt. Das Verfahren hat große Vorteile für die Patienten.

Erstmalig in Europa wurde ein Patient mit der sogenannten Mikrowellenablation an der Schilddrüse behandelt. Dabei wird das kranke Gewebe durch Mikrowellenbestrahlung verbrannt und entfernt. Das Verfahren ist schneller, effizienter und weniger schmerzhaft als alternative Methoden. Durchgeführt wurde diese erste Behandlung am Frankfurter Uniklinikum in der Klinik für Nuklearmedizin, unter der Leitung von Prof. Frank Grünwald. Dank Mikrowellen ‚löst‘ sich der Schilddrüsenknoten weiterlesen