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Umfrage zur Ernährung von SchilddrüsenpatientInnen

Ich möchte heute kurz noch die Ergebnisse der letzten Umfrage nachreichen.  Die Ernährung ist unverändert das Hauptthema sowohl bei den in diesem Jahr neu erschienenen Schilddrüsenbüchern, als auch bei den Veröffentlichungen von Hashimoto-Thyreoiditis-PatientInnen beispielsweise in persönlichen Weblogs und Facebook-Gruppen.  Umfrage zur Ernährung von SchilddrüsenpatientInnen weiterlesen

Umfrage zur Ernährung von SchilddrüsenpatientInnen

Wenn man die unterschiedlichen Veröffentlichungen zu Schilddrüsenerkrankungen der letzten Jahre betrachtet, so stand sehr häufig ein Thema im Mittelpunkt – die richtige Ernährung!

Im Hinblick darauf gibt es inzwischen etliche Theorien, die zwar intensiv diskutiert werden oftmals aber (noch?) nicht wissenschaftlich bewiesen werden konnten. Ungeachtet dessen haben insbesondere zahlreiche Hashimoto-Thyreoiditis-PatientInnen ihre Ernährung bereits umgestellt und verzichten auf vieles was sie vor der Diagnose ihrer Schilddrüsenerkrankung gegessen haben.

Deshalb dreht sich auch die neue Umfrage, die ich gerade online gestellt habe um das Thema Ernährung bei Schilddrüsenkrankheiten. Die Antwortmöglichkeiten überschneiden sich teilweise – Mehrfachantworten sind aber möglich. Ich freue mich über eine rege Beteiligung! Sie finden die Umfrage in der rechten Sidebar, wenn Sie ein wenig nach unten scrollen.

Die Umfrage ist bereits beendet – eine Teilnahme entsprechend nicht mehr möglich!

Buch-Neuerscheinung: Lektine – das heimliche Gift

In wenigen Wochen erscheint ein neuer Ernährungsratgeber auf den ich insgeheim schon gewartet habe. ;-) Falls Sie hier regelmäßig mitlesen erinnern Sie sich vielleicht noch an meinen Artikel

Quelle: pixabay.com / User: congerdesign / Lizenz: CC0

Fragwürdige Ernährungstipps für Hashimoto-Thyreoiditis-PatientInnen.

Mein damaliges Fazit lautete: Erbsen, Karotten und Mais (siehe Foto) sind nach meinem derzeitigen Kenntnisstand für Hashimoto-Thyreoiditis-PatientInnen unbedenklich – ich habe allerdings auch noch nicht alle neu erschienenen Schilddrüsenbücher gelesen. ;-)

Das ist mit dieser Buch-Neuerscheinung damit voraussichtlich auch schon wieder überholt. Buch-Neuerscheinung: Lektine – das heimliche Gift weiterlesen

Keine spezielle Diät bei Hashimoto-Thyreoiditis notwendig!

Im Zusammenhang mit der Hashimoto-Thyreoiditis kann es bei einigen Betroffenen zu ernstzunehmenden Begleiterkrankungen kommen die sich in mehr oder weniger ausgeprägten Magen-Darm-Beschwerden zeigen. Dazu zählen beispielsweise Zöliakie, Morbus Crohn, Colitis ulzerosa sowie eine Lactose- oder Fructose-Intoleranz. Diese Krankheiten erfordern neben einer ärztlichen Betreuung häufig auch die Berücksichtigung von Ernährungsempfehlungen.

Hashimoto-Thyreoiditis-PatientInnen bei denen keine weiteren Erkrankungen diagnostiziert wurden sollten genauso wie Schilddrüsengesunde zunächst einmal eine ausgewogene und abwechslungsreiche Mischkost anstreben. Dies gilt insbesondere, wenn Symptome wie Appetitlosigkeit, Übelkeit, Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung, Durchfall, ungewollte Gewichtsabnahme oder deutliches Übergewicht fehlen. Eine grundsätzliche Ernährungsumstellung ist dann nicht erforderlich! Keine spezielle Diät bei Hashimoto-Thyreoiditis notwendig! weiterlesen

Aktueller Artikel zur Bedeutung von Jod, Selen, Vitamin D und Gluten bei Hashimoto-Thyreoiditis

Lesenswerter, englischsprachiger Fachtext zum potentiell negativen Einfluß von Jod auf den Krankheitsverlauf bei der Hashimoto-Thyreoiditis, den positiven Effekten von Selen und Vitamin D sowie der derzeit weiterhin ungeklärten Rolle von Gluten. Also allesamt Themen, die derzeit von etlichen Hashimoto-Thyreoiditis-PatientInnen diskutiert werden.

Michael I. Liontiris, Elias E. Mazokopakis “A concise review of Hashimoto thyroiditis (HT) and the importance of iodine, selenium, vitamin D and gluten on the autoimmunity and dietary management of HT patients.Points that need more investigation”, veröffentlicht  am 20. April 2017 auf www.nuclemed.gr. Fulltext free (PDF-Version)

Schilddrüsenerkrankungen mit Homöopathie begleiten

Erkrankungen der Schilddrüse treten immer häufiger auf. Insbesondere Frauen sind davon betroffen. In Deutschland nehmen Schätzungen zufolge rund 4,1 Millionen Menschen Schilddrüsenhormone ein. Häufig sind die Patienten ihr Leben lang darauf angewiesen. Mit Klassischer → Homöopathie können erfahrene Therapeuten hier unterstützend behandeln. Sie können helfen, die Symptome zu reduzieren und den häufig zugrundeliegenden Autoimmunprozess zu beeinflussen. Darauf weist der Verband Klassischer Homöopathen Deutschlands e.V. (VKHD) hin. Schilddrüsenerkrankungen mit Homöopathie begleiten weiterlesen

Fragwürdige Ernährungstipps für Hashimoto-Thyreoiditis-PatientInnen

Die Hashimoto-Thyreoiditis ist eine chronisch verlaufende Autoimmunerkrankung die nach gegenwärtigem medizinischem Wissensstand nicht heilbar ist. Dass es mit einer Ernährungsumstellung möglich ist den Krankheitsverlauf bei der Hashimoto-Thyreoiditis positiv zu beeinflussen wird zwar seit einigen Jahren hier und da behauptet – seriöse medizinische Studien die diesen Zusammenhang zweifelsfrei beweisen würden fehlen allerdings bisher.

Quelle: pixabay.com / User: congerdesign / Lizenz: CC0
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Von daher sind entsprechende Ernährungsempfehlungen durchaus kritisch zu betrachten. Dies gilt umso mehr, wenn man berücksichtigt, was für Hashimoto-Thyreoiditis-PatientInnen abhängig von den jeweiligen AutorInnen der diversen Fachartikel, Webseiten und Patientenratgeber alles an Nahrungsmitteln verboten wird. Fragwürdige Ernährungstipps für Hashimoto-Thyreoiditis-PatientInnen weiterlesen

Rosenwurz lindert Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Erschöpfung

Rosenwurz (Rhodiola rosea)
Rosenwurz (Rhodiola rosea)

Nach der längeren Einnahme eines hochdosierten Rosenwurz-Präparates berichten inzwischen etliche Hashimoto-PatientInnen von einer allgemein anregenden Wirkung dieser altbewährten Heilpflanze.

Bei der Hashimoto-Thyreoiditis wird Rosenwurz (Rhodiola rosea) insbesondere bei nachfolgenden Symptomen eingesetzt: Rosenwurz lindert Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Erschöpfung weiterlesen

Jodgehalt in Biomilch und –milchprodukten?

Die Veröffentlichung der nachfolgenden Pressemitteilung des Arbeitskreises Jodmangel e. V. liegt schon einige Monate zurück. Die durchaus lesenswerten Erläuterungen stammen von Prof. Dr. Friedrich Schöne (Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft).

Auch wenn die Intention des Arbeitskreises Jodmangel e.V. selbstverständlich eine andere ist – etliche Hashimoto-Thyreoiditis-PatientInnen bevorzugen insbesondere aufgrund des geringeren Jodgehalts Biomilch sowie Biomilchprodukte.

“Ökologisch hergestellte Lebensmittel sind schon lange nicht mehr nur ein Trend, sie haben sich als fester Bestandteil der Ernährung vieler Menschen etabliert. Die Verbraucher versprechen sich von den Bioprodukten oft, dass Tiere und Umwelt besser behandelt werden. Außerdem wollen sie damit zu einer gesünderen Ernährung beitragen. Allerdings enthalten Biomilch und Biomilchprodukte zum Beispiel einen geringeren Anteil an Jod und Selen. Wie ist das möglich?

Jodgehalt in Biomilch und –milchprodukten? weiterlesen

Achtung Kostenfalle – EBM vs. GOÄ

Einige SchilddrüsenpatientInnen lassen die Schilddrüsenhormone (TSH, fT3, fT4) und auch die Schilddrüsenautoantikörper (TPO-AK, TG-AK, TRAK) im Rahmen von individuellen Gesundheitsleistungen bestimmen. Sie sind dann nicht selten unangenehm überrascht, wenn sie anschließend die Rechnung dafür erhalten. Das liegt oft daran, dass vielen die Art der Abrechnung nicht klar ist und im Internet diverse Falschinformationen diesbezüglich kursieren.

Wichtig: Wenn ein Arzt die Bestimmung der Schilddrüsenparameter als Kassenleistung abrechnet geschieht dies nach dem günstigen EBM, während Selbstzahler-Leistungen immer nach der teuren GOÄ vergütet werden! Achtung Kostenfalle – EBM vs. GOÄ weiterlesen