Schlagwort-Archiv: Jod

Arbeitskreis Jodmangel e.V.

Der Arbeitskreis Jodmangel gibt regelmäßig eine Informationsschrift zum Thema Jodmangelprophylaxe heraus. Vor wenigen Tagen am 18. Oktober 2016 ist die diesjährige Herbst-Ausgabe erschienen. Das 4-seitige PDF „Jodversorgung aktuell“ bietet – sicher nicht zuletzt aufgrund der Aussagen zur Hashimoto-Thyreoiditis – Diskussionsstoff.

Der umstrittene Arbeitskreis Jodmangel war übrigens auch Thema im Rahmen des am 20. Oktober 2016 auf Zeit Online veröffentlichten Artikels „Lobbyismus: So entlarven sie jeden Tarnverein“. Arbeitskreis Jodmangel e.V. weiterlesen

Jodtabletten-Debatte in NRW: Endokrinologen raten, Jod nur nach behördlicher Anordnung einzunehmen

Wenn bei einer Reaktorkatastrophe radioaktives Jod freigesetzt worden ist, bieten Jodtabletten einen gewissen Schutz. Denn hochdosiertes Jod in Form von Kaliumjodid-Tabletten blockiert die Schilddrüse und reduziert damit das Risiko für Schilddrüsenkrebs. Dosierung und Zeitpunkt der Einnahme müssen aber exakt nach Vorgaben der Behörden erfolgen. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) rät anlässlich der Jodtabletten-Debatte in Nordrhein-Westfalen von einer „vorsorglichen“ Eigenmedikation dringend ab. Jodtabletten-Debatte in NRW: Endokrinologen raten, Jod nur nach behördlicher Anordnung einzunehmen weiterlesen

Das Spurenelement Jod ist Thema diverser Buch-Neuerscheinungen

Über die gesundheitliche Bedeutung von Jod und seine Wirkung auf die Schilddrüsenfunktion ist hierzulande schon sehr viel diskutiert und mitunter heftig gestritten worden. Umso erstaunlicher ist es, dass es bisher nur ausgesprochen wenig und veraltete Literatur zu diesem Thema gab.

Jetzt scheint sich dies endlich zu ändern. Gleich vier neue Bücher mit dem Schwerpunktthema Jod sind erschienen bzw. erscheinen in den nächsten Monaten. Das dürfte die unverändert schwelende Auseinandersetzung zum Spurenelement Jod, dem Jodmangel und der Jodübersorgung wieder deutlich anfachen. Das Spurenelement Jod ist Thema diverser Buch-Neuerscheinungen weiterlesen

Gefährlich bei Kinderwunsch: Viele junge Frauen leiden an Jodmangel

Die Jodversorgung ist in Deutschland nach wie vor nicht ausreichend. Insbesondere in der Gruppe junger Frauen zwischen 18 und 29 Jahren nimmt fast jede Zweite nur unzureichende Jodmengen zu sich. Dies ergab die aktuelle Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. „Im Hinblick auf eine mögliche Schwangerschaft und Stillzeit ist dies problematisch“, sagt Professor Roland Gärtner, Internist und Endokrinologe an der Universität München sowie Vorsitzender des Arbeitskreises Jodmangel e.V. (AKJ). Gefährlich bei Kinderwunsch: Viele junge Frauen leiden an Jodmangel weiterlesen

Online-Petitionen zur „Zwangsjodierung“

Wie bereits in den vergangenen Jahren gibt es auch aktuell wieder eine Online-Petition, die sich gegen die „Zwangsjodierung“ richtet. Aufgrund uns wenig überzeugender Argumentation (und nicht zuletzt deswegen auch ausbleibenden Erfolgs) vorangegangener Online-Petitionen haben wir bislang allerdings nicht darauf aufmerksam gemacht. Da uns zwischenzeitlich jedoch die ein oder andere E-Mail-Anfrage dazu erreicht hat, hier also nun doch der entsprechende Hinweis. Online-Petitionen zur „Zwangsjodierung“ weiterlesen

Schilddrüsenvergrößerung durch Belastung mit Nitrat und Huminsäure

Das ist keine neue Erkenntnis, aber in „aktuellen“ Publikationen plötzlich wieder ein Thema. Die Aussagen zu Jod, Nitrat und Huminsäure beziehen sich jedoch vermutlich auf eine fast 20 Jahre alte Bundesdrucksache, auch wenn keiner der Autoren die Quelle explizit nennt.

Der Hintergrund: Bei der Jodmangelprophylaxe ging es ursprünglich auch darum den Mehrbedarf an Jod aufgrund von Belastungen des Trinkwassers mit  kropfbildenden Substanzen wie Nitrat und Huminsäure auszugleichen. Schilddrüsenvergrößerung durch Belastung mit Nitrat und Huminsäure weiterlesen

Größte gesamteuropäische Jodstudie startet

Wissenschaftler aus 27 europäischen Ländern wollen mit Hilfe der EU dem Jodmangel den Kampf ansagen. Mit dem Netzwerk EUthyroid stellt sich eine gesamteuropäische Initiative der Herausforderung,  die Jodversorgung der europäischen Bevölkerung wissenschaftlich zu erfassen und gemeinsam geeignete Maßnahmen zu entwickeln, um die Jodversorgung in Europa nachhaltig zu verbessern.

Heute beginnt in Wien das dreitägige Kick-off Meeting. Die Koordinierung des EU–Forschungsprojektes mit einer Laufzeit von drei Jahren und einem Fördervolumen in Höhe von drei Millionen Euro übernimmt die Universitätsmedizin Greifswald. Größte gesamteuropäische Jodstudie startet weiterlesen