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Eine kranke Schilddrüse stört den Seelenfrieden

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Wer an einer Unterfunktion der Schilddrüse leidet ist oft ängstlich und unruhig. Er schläft abends nicht mehr gut ein und nachts nicht mehr durch. Müdigkeit, Lustlosigkeit und trübsinnige Gedanken beeinträchtigen die Alltagsbewältigung.

Wenn sich SchilddrüsenpatientInnen an mich wenden, weil sie erst vor kurzem die Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis erhalten haben fallen mir vor allem Zurückhaltung und Verunsicherung auf. Meist dauert es eine ganze Zeit bis wir miteinander offen ins Gespräch kommen und mein Gegenüber darüber reden kann, was ihm wirklich wichtig ist.

Und das ist in den meisten Fällen der Schatten der sich durch eine bis dato unbehandelte Schilddrüsenunterfunktion auf die Seele legt. In dieser Phase weiß am Anfang eigentlich niemand so richtig was mit ihm los ist. Das schürt Selbstzweifel und macht Angst. Eine kranke Schilddrüse stört den Seelenfrieden weiterlesen

Wie macht sich eine Hashimoto-Thyreoiditis bemerkbar?

In der letzten Zeit gab es,  insbesondere in Boulevardzeitungen, vermehrt Medienberichte über die Hashimoto-Thyreoiditis. Das hat dazu geführt, dass sich immer mehr Frauen fragen, ob die Ursache für störendes Übergewicht oder ungewollte Kinderlosigkeit bei ihnen vielleicht auch eine Hashimoto-Thyreoiditis sein könnte.

Erste Anzeichen für eine Hashimoto-Thyreoiditis

Die Hashimoto-Thyreoiditis äußert sich zunächst mit eher unspezifischen Beschwerden.  Man fühlt sich häufiger müde und leidet unter Antriebslosigkeit. Manchmal treten auch leichte Schwindelgefühle auf. Die Haut ist vielleicht etwas trockener als gewohnt, die Haare sehen irgendwie strohig aus und die Fingernägel brechen schneller als gewöhnlich ab. Wie macht sich eine Hashimoto-Thyreoiditis bemerkbar? weiterlesen

Endokrines Psychosyndrom

– Leseprobe –

Die Hashimoto-Thyreoiditis ist keine psychische Erkrankung!
Bei der Hashimoto-Thyreoiditis handelt es sich um eine weit verbreitete Autoimmunkrankheit. Schätzungen zufolge sind jede zehnte Frau und jeder einhundertste Mann davon betroffen. Bei dieser autoimmun bedingten Erkrankung greift das gestörte Immunsystem irrtümlicherweise die eigene Schilddrüse an. Die unangenehme Folge dieser immunologischen Fehlsteuerung ist eine chronische Entzündung der Schilddrüse bis hin zu einer vollständigen Zerstörung dieses lebenswichtigen Organs.

Die Hashimoto-Thyreoiditis entwickelt sich schleichend, das heisst langsam und über einen sehr langen Zeitraum hinweg. Was wiederrum bedeutet, erst bei fortgeschrittener Erkrankung kommt es dazu, dass die Schilddrüse nicht mehr richtig funktioniert. Die geschädigte Schilddrüse kann nur noch wenige oder sogar überhaupt keine Schilddrüsenhormone mehr produzieren. Diese Restmenge an körpereigenen Schilddrüsenhormonen reicht aber oft nicht mehr aus um den Körper ausreichend zu versorgen. Es kommt zu einem teilweise erheblichen Mangel an Schilddrüsenhormonen. Dieser Zustand wird auch als Schilddrüsenunterfunktion oder Hypothyreose (griech. hypo = unzureichend, lat. glandula thyreoidea = Schilddrüse) bezeichnet.

Damit einher gehen vielfältige und nicht selten auch sehr ausgeprägte Beschwerden. Neben körperlichen Symptomen wie Gewichtszunahme, Frieren, Verstopfung, Muskelschwäche und Gelenkschmerzen kann es auch zu psychischen Auffälligkeiten kommen. Endokrines Psychosyndrom weiterlesen

Hashimoto-Thyreoiditis: Die Auswirkungen auf die Psyche sind extrem belastend!

Eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose, Mangel an Schilddrüsenhormonen) führt sehr häufig zu psychischen Symptomen. Durch die Einnahme eines Schilddrüsenhormonpräparates kann aber in der Regel eine Normalisierung des Befindens erreicht werden.

Ständige Unruhe, quälende Schlafstörungen, ausgeprägte Schreckhaftigkeit, grundlose Ängste bis hin zu Panikattacken – diese unangenehmen Auswirkungen einer Unterfunktion der Schilddrüse können die Lebensqualität der betroffenen Hashimoto-Thyreoiditis-PatientInnen ausgesprochen stark einschränken.

Die Hashimoto-Thyreoiditis ist keine psychische Erkrankung.

Auch wenn die im Zusammenhang mit der Hashimoto-Thyreoiditis auftretenden psychischen Symptome nicht selten mit psychischen Erkrankungen wie einem Burnout oder einer Depression verwechselt werden – meist handelt es sich dabei um leichtfertige Fehldiagnosen. Hashimoto-Thyreoiditis: Die Auswirkungen auf die Psyche sind extrem belastend! weiterlesen

Sara’s Erfahrungsbericht I: In meinem Leben spielt Hashimoto kaum noch eine Rolle!

Es gab eine Zeit, da hätte ich nie gedacht, dass ich das einmal so schreiben würde. Oder dass ich einfach wieder ganz normal leben und alles das machen kann, was ich machen will. Denn jahrelang hat die Hashimoto-Thyreoiditis mein Leben bestimmt. Es hat sich wirklich alles nur um diese autoimmune Entzündung der Schilddrüse und die daraus resultierende Schilddrüsenunterfunktion gedreht.

Nicht weil ich mich da hineingesteigert oder unbedingt hätte krank sein wollen. Ich hasse es, wenn die Hashimoto-Thyreoiditis als Modekrankheit dargestellt wird und es fast als “in” gilt auch eine Autoimmunthyreoiditis zu haben! Ich hätte gut und gerne auf das alles verzichten können, was jetzt hoffentlich dauerhaft hinter mir liegt. Wirklich sicher bin ich mir nicht. Sara’s Erfahrungsbericht I: In meinem Leben spielt Hashimoto kaum noch eine Rolle! weiterlesen

Hashimoto-Thyreoiditis … gute Werte, aber kein Wohlbefinden?

Wann immer über das Krankheitsbild Hashimoto-Thyreoiditis berichtet wird, es findet sich garantiert ein “Schilddrüsenexperte” oder noch schlimmer ein Vertreter  der Schilddrüsenselbsthilfe der die Auffassung vertritt, dass die Hashimoto-Thyreoiditis eine absolut harmlose und ohne Probleme zu behandelnde Schilddrüsenerkrankung ist. Aber das stimmt so einfach nicht, sondern die Realität sieht vollkommen anders aus! Hashimoto-Thyreoiditis … gute Werte, aber kein Wohlbefinden? weiterlesen

Hashimoto-Thyreoiditis: Informationen zum Krankheitsbild

Die Hashimoto-Thyreoiditis ist eine autoimmun bedingte, chronische Entzündung der Schilddrüse die zu einer Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose) führt.

Definition und Ursachen der Hashimoto-Thyreoiditis

Die Schilddrüse befindet sich vorne am Hals. Sie liegt vor der Luftröhre, knapp unterhalb des Kehlkopfes. Von vorne betrachtet hat die Schilddrüse ungefähr die Form eines Schmetterlings. Obwohl sie mit 15 – 25 g ein Leichtgewicht ist, sind die von ihr produzierten Hormone echte Multitalente. Nahezu alle Organe werden durch die Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3) beeinflusst.

Bei der Hashimoto-Thyreoiditis greift das Immunsystem die eigene Schilddrüse an.
Bei der Hashimoto-Thyreoiditis greift das Immunsystem die eigene Schilddrüse an.

Bei der Hashimoto-Thyreoiditis (Autoimmunthyreoiditis) handelt es sich um eine chronische Entzündung der Schilddrüse. Diese Entzündung wird allerdings nicht durch Viren oder Bakterien ausgelöst, sondern geht zurück auf eine Fehlsteuerung im Immunsystem. Die Abwehrzellen des Immunsystems richten sich dabei nicht wie normalerweise gegen körperfremde Eindringlinge, sondern greifen fälschlicherweise körpereigenes Gewebe an. Deswegen zählt man die Hashimoto-Thyreoiditis auch zu den Autoimmunerkrankungen. Hashimoto-Thyreoiditis: Informationen zum Krankheitsbild weiterlesen

Selen beeinflusst Krankheitsverlauf bei der Hashimoto-Thyreoiditis positiv

Die Gabe von 200 µg Selen täglich kann die für die Hashimoto-Thyreoiditis typischen Antikörper senken und zu einer Besserung des Wohlbefindens beitragen

Wurde Selen früher wegen seiner Giftigkeit gefürchtet, steht es heute wie kein anderes Spurenelement im Blickpunkt medizinischen Interesses. Als Hauptbestandteil des Enzyms Glutathionperoxidase wirkt es antioxidativ, indem es durch freie Radikale entstandene schädliche Peroxide abbaut.

Wie wirkt sich Selen auf die Hashimoto-Thyreoiditis aus?

Bei der Hashimoto-Thyreoiditis ist das Spurenelement Selen auf zweifache Weise nützlich:

1. Das selenabhängige Enzym Jodthyronin-Dejodase ist für die Umwandlung des Schilddrüsenhormons T4 (Speicherform z. B. als Levothyroxinnatrium) in die stoffwechselaktive Form T3 zuständig.

2. Selen kann, fest an das Enzym Glutathionperoxidase gebunden, die spezifischen Antikörper (TPO-AK u. TG-AK) senken. Es wirkt dabei als Antioxidans (Radikalfänger) und verbessert die Funktionsfähigkeit des Immunsystems. Dieser Effekt wurde durch mehrere Studien belegt. Selen beeinflusst Krankheitsverlauf bei der Hashimoto-Thyreoiditis positiv weiterlesen

Hashimoto-Thyreoiditis: Einschränkungen der Lebensqualität

Zahlreiche Hashimoto-Thyreoiditis-Betroffene leiden trotz Schilddrüsenhormontherapie dauerhaft unter quälenden Krankheitssymptomen.

Wenn Sie sich bereits Aussagen wie „Nehmen Sie Ihre Hormone und dann ist alles gut!?“ oder „Ihre Werte sind in Ordnung, kommen Sie in einem Jahr zur Kontrolle.“ von Ihrem behandelnden Arzt anhören mussten, obwohl Sie alles andere als beschwerdefrei sind, dann geht es Ihnen wie sehr vielen Betroffenen der autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen. Es wäre zwar sehr schön, wenn es denn immer so einfach wäre, wie viele Ärzte es ihren Patienten bei der Diagnose erzählen. Aber die Realität sieht später leider oft ganz anders aus. Ein Teil der Hashimoto-Thyreoiditis- und auch Morbus-Basedow-Erkrankten (genaue Zahlen sind nicht bekannt) leidet trotz einer durch die Behandlung mit Schilddrüsenhormonpräparaten euthyreoten Stoffwechsellage an anhaltenden Beschwerden wie ausgeprägten Lokalsymptomen, einem Grippegefühl, Muskel- und Gelenkschmerzen, Erschöpfungszuständen und Konzentrationsstörungen. Ein weiteres Problem ist die ungewollte Kinderlosigkeit von Frauen mit einer autoimmunen Schilddrüsenerkrankung. Obwohl dieser Umstand, wie nachfolgende Aussagen und Studien verdeutlichen, Schilddrüsenexperten längst bekannt ist – warum dies so ist, konnte bislang nicht eindeutig geklärt werden. Vermutet wird ein Zusammenhang mit dem überaktiven Immunsystem bzw. den oft sehr stark erhöhten Antikörpern, über deren genaue Auswirkungen nur wenig bekannt ist.

Da aber selbst ausgewiesene Schilddrüsenexperten mangels wissenschaftlicher Forschung nur über ein sehr begrenztes Wissen diesbezüglich verfügen ist es verständlich, dass weniger spezialisierte Ärzte aus Unkenntnis heraus Betroffenen der autoimmunen Schilddrüsenerkrankung eine psychosomatische Erkrankung unterstellen. Hashimoto-Thyreoiditis: Einschränkungen der Lebensqualität weiterlesen

Hashimoto-Thyreoiditis – Was ist das?

Die Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung durch welche die Schilddrüse zerstört wird.

Wenn bei Ihnen erst vor kurzem eine Hashimoto-Thyreoiditis diagnostiziert wurde und Sie jetzt „auf die Schnelle“ wissen möchten, was es damit so auf sich hat, dann sind Sie hier genau richtig!

Bei der Hashimoto-Thyreoiditis handelt es sich um eine chronische Entzündung der Schilddrüse. Diese Entzündung wird allerdings nicht durch Viren oder Bakterien ausgelöst, sondern geht zurück auf eine Fehlsteuerung im Immunsystem. Die Abwehrzellen des Immunsystems richten sich dabei nicht wie normalerweise gegen körperfremde Eindringlinge, sondern greifen fälschlicherweise körpereigenes Gewebe an. Deswegen zählt man die Hashimoto-Thyreoiditis auch zu den Autoimmunerkrankungen und bezeichnet sie auch als Autoimmunthyreoiditis.

Benannt ist die Hashimoto-Thyreoiditis nach ihrem Entdecker, dem japanischen Arzt Dr. Hakaru Hashimoto, der diese Erkrankung erstmals 1912 beschrieb.

Langfristig wird die Schilddrüse durch die Hashimoto-Thyreoiditis so zerstört, dass sie nur noch wenige oder keine Schilddrüsenhormone mehr herstellen kann. Dadurch kommt es zu einer Schilddrüsenunterfunktion (med. Hypothyreose). Schilddrüsenhormone tragen entscheidend zur körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit bei. Dabei haben sie vielfältigste Wirkungen im Körper. Aus der Vielfalt dieser Funktionen können sich dann aber auch im Gegenzug bei einem Mangel an Schilddrüsenhormonen zahlreiche Krankheitssymptome zeigen. Die Betroffenen leiden unter Erschöpfung, können sich nur schlecht konzentrieren, sind ängstlich oder depressiv, haben Verstopfung, ihnen ist übel, ihre Haut ist trocken, ihre Haare strohig und sie haben Muskel- oder Gelenkschmerzen.

Die Behandlung der Hashimoto-Thyreoiditis besteht in dem lebenslangen Ersatz der fehlenden Schilddrüsenhormone, d. h. Ausgleich der Schilddrüsenunterfunktion durch die tägliche Einnahme eines Schilddrüsenhormonpräparates. Dadurch ist vielen betroffenen Patienten ein beschwerdefreies Leben möglich.

Darüber hinaus wird Hashimoto-Thyreoiditis-Betroffenen eine jodarme Ernährung empfohlen und auch die Einnahme eines Selen-haltigen Nahrungsergänzungspräparates kann sinnvoll sein. Ob weitere Faktoren wie z.B. der Verzicht auf Gluten den Krankheitsverlauf bei der Hashimoto-Thyreoiditis positiv beeinflussen kann ist unter Ärzten umstritten.

Eine ausführliche Darstellung des Krankheitsbildes Hashimoto-Thyreoiditis können Sie unter dem Link nachlesen. Es gibt auch die Möglichkeit ein kostenloses E-Book zur Hashimoto-Thyreoiditis herunterzuladen.  Weitere Informationen zur Hashimoto-Thyreoiditis finden Sie auch in der Kategorie “Hashimoto-Thyreoiditis”

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Besser leben mit der Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis: Die 100 besten Tipps aus Naturheilkunde und Alternativmedizin