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Verwirrende Auswahl an Büchern zur Hashimoto-Thyreoiditis

Bücher und Broschüren zum Thema Schilddrüse
Bücher und Broschüren zum Thema Schilddrüse

Seitdem Hashimoto-Thyreoiditis-PatientInnen als lukratives Marktsegment entdeckt wurden wird nahezu jeden Monat ein neues Buch zum Krankheitsbild veröffentlicht. Längst nicht alle sind ihr Geld wert.

Skeptisch sollten betroffene Schilddrüsenerkrankte immer dann werden wenn im Ankündigungstext versprochen wird, dass die Hashimoto-Thyreoiditis heilbar ist. Das ist schlichtweg nicht möglich!

Auch vermeintliche Selbsthilfeprogramme die Beschwerdefreiheit innerhalb von wenigen Wochen versprechen kann man nur als unseriös bezeichnen. Schon allein die vernünftige Einstellung mit einem Schilddrüsenhormonpräparat dauert üblicherweise länger.  Verwirrende Auswahl an Büchern zur Hashimoto-Thyreoiditis weiterlesen

Rosenwurz lindert Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Erschöpfung

Rosenwurz (Rhodiola rosea)
Rosenwurz (Rhodiola rosea)

Nach der längeren Einnahme eines hochdosierten Rosenwurz-Präparates berichten inzwischen etliche Hashimoto-PatientInnen von einer allgemein anregenden Wirkung dieser altbewährten Heilpflanze.

Bei der Hashimoto-Thyreoiditis wird Rosenwurz (Rhodiola rosea) insbesondere bei nachfolgenden Symptomen eingesetzt: Rosenwurz lindert Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Erschöpfung weiterlesen

Cordyceps sinensis, ein Vitalpilz bei Schilddrüsenunterfunktion im Rahmen eines Morbus Hashimoto

Der nachfolgende Text wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Sebastian Vigl (Heilpraktiker mit eigener Praxis in Berlin). Homepage: Heilpraktiker Wanitschek & Vigl Berlin

Schilddrüsenunterfunktion beim Morbus Hashimoto

Im Laufe der Entzündungsvorgänge im Schilddrüsengewebe kommt es im Laufe einer Hashimoto-Erkrankung zu Funktionseinbußen der Hormonbildung. Dies korreliert mit einem Anstieg des TSH-Spiegels im Blut, mit welchem die Produktion von Schilddrüsenhormonen über das körpereigene Regulierungssystems angekurbelt werden soll.

Die Beschwerden, unter denen die Betroffenen leiden, entwickeln sich meist langsam: Zunächst werden Leistungsminderung, Energielosigkeit, Antriebslosigkeit, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche wahrgenommen. Ebenso typisch ist der Hang, leicht zu frieren und an Gewicht zuzunehmen, wie auch depressive Stimmungen, Appetitlosigkeit und Verstopfung.

Schulmedizinisch werden daraufhin die fehlenden Schilddrüsenhormone künstlich durch eine L-Thyroxingabe ersetzt, wobei diese Ersatztherapie regelmäßig überwacht und in ihrer Dosierung angepasst werden muss. Cordyceps sinensis, ein Vitalpilz bei Schilddrüsenunterfunktion im Rahmen eines Morbus Hashimoto weiterlesen

Morbus Basedow: Tipps für die Zeit der thyreostatischen Therapie

Nach der Diagnose Morbus Basedow wird zunächst versucht die überaktive Schilddrüse zu beruhigen. Dafür stehen die Schilddrüsenfunktion hemmende Medikamente, sogenannte Thyreostatika, zur Verfügung. Diese thyreostatische Therapie ist im Normalfall über einen Zeitraum von 12 bis 18 Monaten notwendig.

Auf Nebenwirkungen der Thyreostatika achten

In der Regel wird die medikamentöse Therapie mit Thyreostatika von Morbus Basedow-PatientInnen problemlos vertragen. Es kann jedoch auch zu schwerwiegenden Nebenwirkungen kommen, weswegen Betroffene auf entsprechende Warnsignale achten sollten.

Nebenwirkungen der thyreostatischen Therapie beim Morbus Basedow
Nebenwirkungen der thyreostatischen Therapie beim Morbus Basedow

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Schmerzfreie Blutentnahme zur Kontrolle der Schilddrüsenwerte bei Kindern

Bei schilddrüsenkranken Kindern ist die regelmäßige Untersuchung von TSH, fT3 und fT4 besonders wichtig. Die damit verbundene Blutentnahme wird von Kindern allerdings oft als schmerzhaft und angsteinflößend erlebt. Sie weinen, schreien und wehren sich deshalb gegen diese Behandlung. Als Folge werden sie von den Eltern und/oder Arzthelferinnen festgehalten, was die Blutentnahme für die Kinder nicht selten erst zu einer traumatischen Erfahrung macht.

Aber das muss nicht so sein, sondern es gibt eine ganz einfache Möglichkeit die dabei hilft, dass die Blutentnahme für die Kinder schmerzfrei ist! Leider wissen viele Eltern hierzulande davon jedoch nichts. Schmerzfreie Blutentnahme zur Kontrolle der Schilddrüsenwerte bei Kindern weiterlesen

Die Rosenwurz (Rhodiola rosea) bei Morbus Hashimoto begleitenden Erschöpfungszuständen

Der nachfolgende Text wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Sebastian Vigl (Heilpraktiker mit eigener Praxis in Berlin).  Homepage: Heilpraktiker Wanitschek & Vigl

Rosenwurz, eine starke Heilpflanze

Wer sich schon einmal gefragt hat, wie sich die Wikinger auf ihre Überfahrten über das stürmische Nordmeer vorbereitet haben, wo sie den Gewalten der Natur, Nässe und Kälte ausgesetzt waren, der mag erstaunt sein, wenn er als Antwort eine kleine Heilpflanze präsentiert bekommt: Die Rosenwurz (Rhodiola rosea). Heimisch in Skandinavien und im hochalpinen Raum machte sich diese Pflanze vor allem durch die Forschung der letzten Jahrzehnte einen Namen. Studien belegen ihre erschöpfungswidrigen Wirkungen, mit der sie den menschlichen Körper resistenter gegen Stress machen und für mehr mentale und körperliche Energie sorgen kann. Patienten, die unter chronischem Stress oder an Erkrankungen wie zum Beispiel dem Burnout, der Depression oder dem Chronic Fatigue Syndrom (CFS) leiden, können von der Einnahme der Heilpflanze profitieren.(1)(2)(3)(4) Die Rosenwurz (Rhodiola rosea) bei Morbus Hashimoto begleitenden Erschöpfungszuständen weiterlesen

Nährstofftherapie: Vitamin D

Eine Unterfunktion der Schilddrüse geht oft mit einem niedrigen Vitamin D-Spiegel einher. Umgekehrt gibt es auch einen Zusammenhang zwischen einem hohen Vitamin D-Spiegel und einem niedrigen TSH-Wert.

Vitamin D (Cholecalciferol) kann der menschliche Körper mit Hilfe von ultraviolettem Licht (UV-B-Strahlung) in der Haut selbst bilden. Es ist eigentlich kein Vitamin, sondern es hat die Funktion eines Prohormons und wird über eine Zwischenstufe zu dem Hormon Calcitriol umgewandelt. Vitamin D spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des Blut-Calcium-Spiegels und beim Knochenaufbau. Ausserdem wird diskutiert, dass ein Vitamin-D-Mangel auch das Risiko und die Ausprägung zahlreicher chronischer Krankheiten (Krebserkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Infektionskrankheiten, kardiovaskulärer Krankheiten) erhöhen kann. Nährstofftherapie: Vitamin D weiterlesen

Selen und Schilddrüse

Von der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie wurde im Rahmen der Publikationsreihe Endokrinologische Informationen aktuell das kostenlose Sonderheft 2014 als PDF-Datei veröffentlicht. 11.10.17 Link wurde gelöscht, weil er ins Leere lief.

Darin findet sich gleich zu Beginn der sehr lesenswerte Artikel “Selen und Schilddrüse”. Autor ist Dr. Joachim Feldkamp (Chefarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Endokrinologie, Diabetologie, Pneumologie und Infektiologie des Klinikums Bielefeld) der auch für die Bielefelder Selen-Studie verantwortlich war.

Feldkamp beschäftigt sich in seinem Text ausführlich mit der Studienlage zu Selen im Hinblick auf die unterschiedlichen Krankheiten der Schilddrüse. Interessant ist diesbezüglich insbesondere seine Einschätzung dazu inwieweit bei der Hashimoto-Thyreoiditis, dem Morbus Basedow und der Struma die Selen-Therapie sinnvoll ist.

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Hashimoto-Thyreoiditis: Zink ist wichtig für das Immunsystem

Bei der Hashimoto-Thyreoiditis ist die zeitlich begrenzte Zufuhr von Zink sinnvoll, da diesem Spurenelement eine entscheidende Rolle im Immunsystem zukommt und Zink zudem eine zentrale Bedeutung für den Stoffwechsel der Schilddrüsenhormone hat.

Verschiedene Tierversuche an Ratten zeigten, dass eine Hypothyreose im Vergleich zu einer ausgeglichenen Schilddrüsenstoffwechsellage mit einem schlechteren Zinkstatus einhergeht. (H. C. Freake, K. E. Govoni, K. Guda, C. Huang, S. A. Zinn: “Actions and interactions of thyroid hormone and zinc status in growing rats.”, J Nutr 2001, 4 (131): 1135 – 1141)

Die Aktivität von mehr als 200 Enzymen wird von Zink beeinflusst, so dass Zink an vielen Funktionen im Körper mitbeteiligt ist. Eine Hauptwirkung des Spurenelements Zink betrifft die Entwicklung und Funktion der Geschlechtsorgane, den Stoffwechsel der Geschlechtshormone sowie die Fortpflanzung. Außerdem ist Zink wichtig, um die Gesundheit von Fingernägeln, Haut und Haaren aufrechtzuerhalten. Weißfleckige Fingernägel sind ein typisches Zinkmangelsymptom. Medizinisch eingesetzt wird das Spurenelement Zink beispielsweise in der Akne-Therapie. Hashimoto-Thyreoiditis: Zink ist wichtig für das Immunsystem weiterlesen

Aminosäuren

Das Schilddrüsenhormon T4 wird aus Jod und der Aminosäure L-Tyrosin gebildet. Ein Mangel an dieser Aminosäure könnte demzufolge zu einer Schilddrüsenunterfunktion führen. Einige Hashimoto-Thyreoiditis-Betroffene mit grenzwertigen Schilddrüsenlaborwerten (latente Schilddrüsenunterfunktion) versuchen deshalb die Schilddrüsenhormoneinnahme hinauszuzögern indem sie L-Tyrosin nehmen.

L-Tyrosin soll aber auch einige Beschwerden bei einer Schilddrüsenüberfunktion lindern können. Aminosäuren wie L-Tyrosin sind Eiweiß-Baustoffe. Während einer Schilddrüsenüberfunktion kommt es durch den gesteigerten Abbau von Eiweiß häufig zu einer Muskelschwäche. Einige Betroffene berichten in diesem Zusammenhang von einer Verbesserung dieser Symptomatik durch die Einnahme eine Aminosäure-Komplexes.

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