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Beschwerden bei einer Unterfunktion der Schilddrüse

Haut und Haare:

  • Lidödeme
  • trockene Haut (Juckreiz)
  • gelbliche Färbung der Haut
  • brüchige Fingernägel (Nagelrillen)
  • Neigung zu blauen Flecken
  • strohige Haare
  • Haarausfall

Herz-Kreislauf-System:

  • Schwächegefühl (Schwindel)
  • niedriger Blutdruck
  • diastolischer Bluthochdruck z. B. 140 : 110
  • langsamer Puls (weniger als 70 Schläge/Min.)
  • Atemprobleme (Gefühl der erschwerten Atmung)

Energie- und Fettstoffwechsel:

  • Gewichtszunahme trotz normaler Ernährung
  • Kältegefühl (Frieren auch in warmer Umgebung)
  • Müdigkeit, Erschöpfung
  • Antriebslosigkeit, Lethargie
  • niedrige Körpertemperatur (kleiner 36,5 °C)
  • erhöhtes Cholesterin

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Homöopathie nach Hahnemann

Ein Versuch mit homöopathischen Mitteln lohnt sich entweder im Anfangsstadium einer Schilddrüsenerkrankung oder als Ergänzung zur schulmedizinischen Behandlung.

Die Homöopathie wurde um 1790 von dem deutschen Arzt Dr. Samuel Hahnemann (1755 – 1843) als Heilmethode entwickelt. Anlass für seine Forschungen war die Unzufriedenheit mit den damals üblichen Behandlungsmethoden, die den Patienten wie beispielsweise beim Aderlass unnötig quälten und seine Krankheit oftmals nur verschlimmerten. Die Homöopathie ist eine ganzheitliche Heilmethode, bei der Körper, Geist und Seele als Einheit betrachtet und in ihrer Gesamtheit behandelt werden.

Das homöopathische Verständnis von Gesundheit und Krankheit unterscheidet sich deshalb auch ganz wesentlich von der schulmedizinischen Sichtweise. So geht die klassische Homöopathie bezüglich der Krankheitsentstehung davon aus, dass sich Krankheiten nicht durch äußere Ursachen wie beispielsweise Viren oder Bakterien entwickeln, sondern dass diese erst dann zu Krankheiten führen, wenn die Lebenskraft des Menschen gestört ist. Die Lebenskraft ist eine Energie, die Körper, Geist und Seele in einem harmonischen Zustand hält. Eine gestörte Lebenskraft führt zu Ungleichgewichten, schwächt den gesamten Organismus und macht ihn anfällig für Krankheiten. Ziel einer homöopathischen Behandlung ist deshalb auch nicht vorrangig die Behandlung einzelner Krankheitssymptome, sondern die Beseitigung der Krankheitsursache. Dies geschieht, indem die Selbstheilungskräfte angeregt und die Lebenskraft wieder harmonisiert wird. Homöopathie nach Hahnemann weiterlesen

Schilddrüsenextrakt vom Schwein

Neben den chemisch-synthetisch hergestellten Schilddrüsenhormonpräparaten gibt es noch sogenannte natürliche Schilddrüsenhormonpräparate, die aus getrockneten Schweineschilddrüsen hergestellt werden.
Schweinethyroxinpräparate haben in Deutschland keine Zulassung

Diese Schilddrüsenhormonpräparate wurden ungefähr zwischen 1880 und 1970 auch in Deutschland eingesetzt; sie sind quasi der Vorläufer der heutigen künstlich hergestellten Medikamente.

Inzwischen sind diese Medikamente in Deutschland nicht mehr zugelassen, können aber nach Verordnung durch einen in Deutschland niedergelassenen Arzt auf Privatrezept über internationale Apotheken, z. B. aus den USA, besorgt werden.

Es gibt verschiedene Präparate wie den amerikanischen Marktführer Armour Thyroid (Hersteller: Forest Pharmaceuticals), aber auch Westthyroid und Nature Thyroid (Hersteller: Western Research Labs) sowie Generika verschiedener Hersteller (Vintage, Huntsville), die sich im Preis je nach Importeur deutlich voneinander unterscheiden können. Schilddrüsenextrakt vom Schwein weiterlesen

Erklärung der Schilddrüsenlaborwerte, Teil 2: Schilddrüsenautoantikörper

2. Schilddrüsenautoantikörper

TPO-AK = Thyreo-Peroxidase-Antikörper

(veraltete Bezeichnung MAK = mikrosomale Antikörper) Die TPO-AK greifen die Schilddrüsenperoxidase an. Dieses Enzym ist an der Bildung der Schilddrüsenhormone beteiligt. TPO-AK werden bei dem Verdacht auf Hashimoto-Thyreoiditis, bei einer echoarmen Sonografie, bei latenter oder manifester Hypothyreose und auch zur Abgrenzung einer immunoge nen von einer nicht-immunogenen Hypothyreose bestimmt. Normalbereich: kleiner 35 IU/ml. Bei einem erhöhten Wert liegt eine Hashimoto-Thyreoiditis vor. Die genaue Bedeutung der Antikörper im Krankheitsverlauf ist jedoch unklar – so scheint es keine Korrelation zwischen der Höhe der AK-Konzentrationen und der Krankheitsaktivität zu geben. Messbare Antikörper im Normalbereich: Umstritten ist, ob auch schilddrüsengesunde Personen gering erhöhte Antikörper haben können oder ob TPO-AK immer als Beweis für das Vorliegen einer Erkrankung zu werten sind. Erklärung der Schilddrüsenlaborwerte, Teil 2: Schilddrüsenautoantikörper weiterlesen

Erklärung der Schilddrüsenlaborwerte, Teil 1: Schilddrüsenhormonwerte

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Für die Beurteilung der Schilddrüsenfunktionslage sind die Hormonuntersuchungen (TSH, fT3, fT4) wichtig, während die Diagnose der autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen (Morbus Basedow, Hashimoto-Thyreoiditis) u. a. anhand der Antikörper (TPO-AK, Tg-AK, TRAK) gestellt wird. Erklärung der Schilddrüsenlaborwerte, Teil 1: Schilddrüsenhormonwerte weiterlesen

Allgemeines zur Nährstofftherapie

Quelle: pixabay.com / User: WerbeFabrik / Titel: medical-1572978_960_720 / Lizenz: CC0

Mit diesem Text soll der Erfahrung zahlreicher Schilddrüsenerkrankter Rechnung getragen werden, die unter schwerwiegenden, lang anhaltenden oder immer wiederkehrenden Nährstoffmängeln leiden. Auch wenn die Wirksamkeit einzelner Vitamine oder Mineralstoffe bisher nicht immer zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte: Aufgrund des geringen Nebenwirkungspotentials ist gegen eine kurmässige, zeitlich begrenzte Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln als begleitende Therapie nichts einzuwenden. Von einer leichtfertigen Dauereinnahme dieser Vitamine und Mineralstoffe in höheren Dosierungen ist aber abzuraten, da es auch zu unerwünschten Wirkungen auf die Schilddrüsenfunktion kommen kann. Im Zweifelsfall sollte ein Arzt konsultiert werden, der in den meisten Fällen durch Blutuntersuchungen einen Mangel feststellen bzw. ausschließen und die Nährstofftherapie entsprechend überwachen kann. Leider müssen die Kosten dafür oftmals privat getragen werden. Allgemeines zur Nährstofftherapie weiterlesen