Schilddrüsenunterfunktion – die Symptome sind oft schwer einzuordnen

Wenn die Schilddrüse nicht mehr richtig funktioniert, kommt es in der Folge zu einem Mangel an lebensnotwendigen Schilddrüsenhormonen. Das bedeutet, die kranke Schilddrüse produziert nicht mehr genug Hormone um den gesamten Organismus damit zu versorgen.  Diese sogenannte Schilddrüsenunterfunktion wird von Medizinern auch als Hypothyreose bezeichnet.

Die Symptome die bei einer Schilddrüsenunterfunktion auftreten können sind ausgesprochen vielfältig. Außerdem treten die Beschwerden nicht schlagartig von einem Tag zum anderen auf, sondern sie entwickeln sich schleichend über einen längeren Zeitraum hinweg. Für sich allein betrachtet sind die einzelnen Anzeichen einer Hypothyreose auch eher unspezifisch und manchmal wird ihnen überhaupt kein Krankheitswert zugemessen.

Symptome der Schilddrüsenunterfunktion
Symptome der Schilddrüsenunterfunktion

Eine Unterfunktion der Schilddrüse äußert sich beispielsweise dahingehend, dass einem das morgendliche Aufstehen plötzlich schwerer fällt. Beim Blick in den Spiegel fallen einem vielleicht dunkle Ringe und leichte Schwellungen um die Augen herum auf. Tagsüber fühlt man sich abgeschlagen und antriebslos. Man erschrickt beim Telefonklingeln oder bricht bei kleinsten Anlässen in Tränen aus. Man fühlt sich wie aufgebläht, hat Bauchschmerzen und keinen Appetit mehr. Deshalb versteht man auch nicht, warum man scheinbar grundlos an Gewicht zunimmt.

Mit der Zeit leidet auch der Alltag darunter. Man ist froh, wenn man das Nötigste schafft. Es fällt einem zunehmend schwerer sich bei der Arbeit zu konzentrieren und die Aufgaben wie gewohnt zu erledigen. Nach der Arbeit will man sich dann nur noch ausruhen – Einkaufen und Haushalt werden auf das Wochenende verlegt. Alle sonstigen Aktivitäten wie Sport, Ausflüge oder Treffen mit Freunden und Familie sagt man immer häufiger ab. Man fühlt sich einfach nicht gut.

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