Hashimoto-Enzephalopathie

In sehr seltenen Ausnahmefällen kommt es zu einer neurologischen Manifestation der Hashimoto-Thyreoiditis. Diese Ausbreitung auf Gehirn und Nervensystem wird auch als Hashimoto-Enzephalopathie bezeichnet.
Symptome der Hashimoto-Enzephalopathie

Hierbei treten Symptome wie Verwirrtheit, Depressionen, Zittern, Schwindel, Unruhezustände, Sprachstörungen, Halluzinationen und epileptische Anfälle auf. Bei einigen Betroffenen kommt es auch zu einer schlaganfallähnlichen Symptomatik.

Diagnose der Hashimoto-Enzephalopathie

Die Beschwerden treten unabhängig von der Schilddrüsenfunktionslage, also auch bei normalen Werten von TSH, fT3 und fT4 auf. Charakteristisch für dieses Krankheitsbild, welches noch weitgehend unbekannt ist, sind sehr hohe Konzentrationen von Schilddrüsenautoantikörpern. Auffällig sind außerdem oft Veränderungen im Elektroenzephalogramm (EEG, Aufzeichnung der Hirnströme).

Therapie der Hashimoto-Enzephalopathie

Behandelt wird die Hashimoto-Enzephalopathie mit TSH-suppressiver Thyroxintherapie, um das Autoimmungeschehen zu unterdrücken. Außerdem spricht diese Erkrankung in der Regel gut auf die Behandlung mit Kortison an, so dass sich die Beschwerden rasch zurückbilden.


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Pflanzenheilkunde (Phytotherapie)

In etlichen Pflanzenheilkunde-Fachbüchern findet man Hinweise auf Heilpflanzen, denen eine Wirkung auf die Schilddrüse zugeschrieben wird. Es wird behauptet, dass es es mit einer derartigen Pflanzentherapie möglich sei, die Schilddrüsenfehlfunktion so zu korrigieren, dass die Einnahme künstlicher Schilddrüsenhormone oder schilddrüsenhemmender Medikamente wieder ausgeschlichen werden kann. Derartigen Versprechungen ist jedoch ausgesprochen kritisch zu begegnen, da wissenschaftliche Beweise für die Wirksamkeit fehlen.

Ein Tee aus den Blättern der Zitronenmelisse wirkt beruhigend bei Schilddrüsenüberfunktion.
Eine täglich bis zu dreimal frisch aufgebrühte Tasse Tee aus den Blättern der Zitronenmelisse wirkt beruhigend bei Schilddrüsenüberfunktion. Die entspannende Wirkung stellt sich schon nach wenigen Tagen ein.

Heilpflanzen bei Schilddrüsenüberfunktion:

  • Herzgespann
  • Klette
  • Lavendel
  • Salbei
  • Schachtelhalm
  • Wolfstrappkraut 
  • Zitronenmelisse

Heilpflanzen bei Schilddrüsenunterfunktion:

  • Algenextrakte
  • Blasentang
  • Efeu
  • Hirtentäschel
  • Islandflechten
  • Meerträubel
  • Thymian

Mit Ausnahme des Wolfstrappkrauts wurde die Wirkung dieser Heilpflanzen auf die Schilddrüse bisher nicht ausreichend wissenschaftlich erforscht. Ein Behandlungsversuch mit Wolfstrappkrautpräparaten ist allerdings grundsätzlich auch nur bei leichteren Überfunktionsbeschwerden unter ärztlicher Kontrolle der Laborwerte sinnvoll.

Wichtige Hinweise: Bei einer Schilddrüsenunterfunktion z. B. nach einer operativen Entfernung der Schilddrüse oder auch bei einer durch eine Hashimoto-Thyreoiditis zerstörten Schilddrüse ist die Einnahme dieser Heilpflanzen immer wirkungslos – sie stellen keinen Ersatz für eine Schilddrüsenhormontherapie dar.

Einige unseriöse Heilpraktiker differenzieren bei einer Schilddrüsenunterfunktion nicht nach der Ursache und verordnen immer jodhaltige Mittel z. B. Algenpräparate um die Schilddrüse anzuregen. Bei einer Hashimoto-Thyreoiditis sollte auf Jod aber weitgehend verzichtet werden, um den Autoimmunprozess nicht unnötig zu stimulieren.

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Wer ist Thierry Hertoghe? Was sind Hertoghe-Ärzte?

Dr. Thierry Hertoghe ist ein weltweit anerkannter Endokrinologe und Anti-Aging-Spezialist, der in Brüssel (Belgien) praktiziert. Er ist u. a. Mitglied der International Hormone Society sowie Präsident der European Academy for Quality Life & Longevity Medicine.

Hertoghe entstammt einer Arztfamilie (Eugene Hertoghe, Luc Hertoghe, Jacque Hertoghe), aus der seit 1892 immer wieder Hormonspezialisten hervorgegangen sind. Seine Schwester Dr. Therese Hertoghe praktiziert in der Nähe von Brüssel (Belgien). Einigen vielleicht bekannt ist das nach Eugene Hertoghe benannte Hertoghe-Zeichen (ausgedünnte, seitliche Augenbrauen), welches beispielsweise bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) auftritt. Wer ist Thierry Hertoghe? Was sind Hertoghe-Ärzte? weiterlesen

Presseinformation – Schilddrüsennetz Hannover – Hashimoto-Thyreoiditis. Ein Fehler im Immunsystem mit schwerwiegenden Folgen für die schilddrüsenkranken Patienten.

Hannover, 24.11.2006. Obwohl die Schilddrüse mit 15 – 25 g ein Leichtgewicht ist, sind die von ihr produzierten Hormone echte Multitalente. Die Funktion nahezu aller Organe wird durch die Schilddrüsenhormone Thyroxin und Trijodthyronin entscheidend beeinflusst. Wenn die Schilddrüse als Folge einer Hashimoto-Thyreoiditis zerstört wird, versiegt diese lebenswichtige Hormonproduktion allmählich. Das hat erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit der schilddrüsenkranken Patienten.

Ursache dieser Autoimmunerkrankung ist ein Fehler im Immunsystem, dessen Abwehrzellen fälschlicherweise körpereigenes Gewebe angreifen und eine chronische Entzündung der Schilddrüse auslösen. Zum Krankheitsausbruch kommt es wenn das Immunsystem durch eine Schwangerschaft, chronische Infektionen oder eine übermäßige Jodaufnahme aus dem Gleichgewicht gerät.

Anfangs durchleiden die Patienten oft eine Phase der Schilddrüsenüberfunktion mit Symptomen wie Herzrasen, Schwitzen, Unruhe, Reizbarkeit, Zittern, Durchfall und Gewichtsabnahme. Je mehr Schilddrüsengewebe dann im weiteren Krankheitsverlauf durch die Entzündung zerstört wird, desto wahrscheinlicher wird es, dass die geschädigte Schilddrüse nicht mehr genug Hormone produzieren kann, um den gesamten Organismus ausreichend damit zu versorgen. Langfristig kommt es deshalb fast immer zu einer Schilddrüsenunterfunktion. Dann klagen betroffene Patienten über Schlafstörungen, Erschöpfung, Schwindelgefühle, Frieren, Muskelschmerzen, Verstopfung und Gewichtszunahme. Manchmal sind aber auch Zyklusstörungen oder eine ungewollte Kinderlosigkeit der Grund für den Arztbesuch.

Die Hashimoto-Thyreoiditis ist nicht heilbar. Bei der Behandlung beschränken sich Ärzte auf den lebenslangen Ersatz der fehlenden Schilddrüsenhormone durch Gabe eines synthetisch hergestellten Schilddrüsenhormonpräparats. Die Ursache der Hashimoto-Thyreoiditis ist durch diese Medikamente jedoch nicht beeinflussbar. Auch können dadurch nicht alle der vielfältigen Krankheitssymptome wirksam gelindert werden, so dass einige Patienten dauerhaft in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt bleiben. Ergänzend zur Schilddrüsenhormontherapie wirken sich eine jodarme Ernährungsweise und die regelmäßige Einnahme eines Selenpräparates positiv auf den Krankheitsverlauf aus.

Für Rückfragen:
Schilddrüsennetz Hannover Dipl.-Päd. Nicole Rolfsmeier – redaktionell Verantwortliche Homepage: www.schilddruesenguide.de E-Mail: info@schilddruesenguide.de

Über das Schilddrüsennetz Hannover:
Das seit März 2005 bestehende Schilddrüsennetz Hannover ist ein von Schilddrüsenspezialisten und schilddrüsenkranken Patienten ehrenamtlich gemeinsam erarbeitetes Informationsangebot im Internet. Das Ziel dieser Initiative ist es, die wenig beachteten und oft unterschätzten Erkrankungen der Schilddrüse stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken.

Abdruck kostenfrei erlaubt. Belegexemplar erbeten.


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Homöopathie nach Hahnemann

Ein Versuch mit homöopathischen Mitteln lohnt sich entweder im Anfangsstadium einer Schilddrüsenerkrankung oder als Ergänzung zur schulmedizinischen Behandlung.

Die Homöopathie wurde um 1790 von dem deutschen Arzt Dr. Samuel Hahnemann (1755 – 1843) als Heilmethode entwickelt. Anlass für seine Forschungen war die Unzufriedenheit mit den damals üblichen Behandlungsmethoden, die den Patienten wie beispielsweise beim Aderlass unnötig quälten und seine Krankheit oftmals nur verschlimmerten. Die Homöopathie ist eine ganzheitliche Heilmethode, bei der Körper, Geist und Seele als Einheit betrachtet und in ihrer Gesamtheit behandelt werden.

Das homöopathische Verständnis von Gesundheit und Krankheit unterscheidet sich deshalb auch ganz wesentlich von der schulmedizinischen Sichtweise. So geht die klassische Homöopathie bezüglich der Krankheitsentstehung davon aus, dass sich Krankheiten nicht durch äußere Ursachen wie beispielsweise Viren oder Bakterien entwickeln, sondern dass diese erst dann zu Krankheiten führen, wenn die Lebenskraft des Menschen gestört ist. Die Lebenskraft ist eine Energie, die Körper, Geist und Seele in einem harmonischen Zustand hält. Eine gestörte Lebenskraft führt zu Ungleichgewichten, schwächt den gesamten Organismus und macht ihn anfällig für Krankheiten. Ziel einer homöopathischen Behandlung ist deshalb auch nicht vorrangig die Behandlung einzelner Krankheitssymptome, sondern die Beseitigung der Krankheitsursache. Dies geschieht, indem die Selbstheilungskräfte angeregt und die Lebenskraft wieder harmonisiert wird. Homöopathie nach Hahnemann weiterlesen

Überblick Schilddrüsenerkrankungen

Die Schilddrüse ist ein ausgesprochen krankheitsanfälliges Organ. Allgemein wird davon ausgegangen, dass jeder dritte Deutsche im Laufe seines Lebens an der Schilddrüse erkrankt. Es gibt eine ganze Reihe unterschiedlicher Schilddrüsenkrankheiten. Nachfolgend eine kurze Übersicht

1. Jodmangelstruma

  • 1.1. mit Euthyreose
  • 1.2. mit Hypothyreose

2. Schilddrüsenzysten

3. Schilddrüsenknoten

  • 3.1. kalte Knoten
  • 3.2. heiße Knoten (funktionelle Autonomie)
  • 3.2.1. autonomes Adenom (unifokale Autonomie)
  • 3.2.2. multifokale Autonomie
  • 3.2.3. disseminierte Autonomie

4. Schilddrüsenkrebserkrankungen

  • 4.1. undifferenziertes Karzinom (anaplastisches Karzinom)
  • 4.2. differenziertes Karzinom
  • 4.2.1. follikuläres Karzinom
  • 4.2.2. papilläres Karzinom
  • 4.3. medulläres Karzinom (C-Zell-Karzinom)

5. Autoimmunerkrankungen

  • 5.1. Morbus Basedow (Graves Disease)
  • 5.2. Chronisch-lymphozitäre Thyreoiditis
  • 5.2.1. mit Struma (Hashimoto-Thyreoiditis)
  • 5.2.2. atrophe Variante (Autoimmunthyreoiditis)
  • 5.3. Post-Partum-Thyreoiditis
  • 5.4. Silent-Thyreoiditis

6. Sonstige Entzündungen der Schilddrüse

  • 6.1. akute Thyreoiditis (bakteriell bedingt)
  • 6.2. subakute Thyreoiditis de Quervain (viral bedingt)

7. Schilddrüsenunterfunktionen

  • 7.1. angeboren
  • 7.2. erworben
  • 7.2.1. Jodmangel
  • 7.2.2. Hashimoto-Thyreoiditis oder Autoimmunthyreoiditis
  • 7.2.3. Thyreoidektomie oder Radioiodtherapie

8. Schilddrüsenüberfunktionen

  • 8.1. Morbus Basedow
  • 8.2. Hashitoxikose
  • 8.3. subakute Thyreoiditis de Quervain
  • 8.4. Jodexposition bei funktioneller Autonomie
  • 8.5. Hyperthyreosis factitia (iatrogene Hyperthyreose)

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Biochemie nach Schüssler

Der Oldenburger Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüssler (1821 – 1889) ist der Begründer der “Biochemie nach Schüssler”.

Nach seiner Überzeugung entstehen Krankheiten durch einen gestörten Mineralstoffhaushalt. Der Mangel eines Minerals wirkt sich dabei negativ auf den gesamten Organismus aus. Um derartige Ungleichgewichte zu beheben, entwickelte er die 12 biochemischen Salze (Schüssler-Salze).

Die biochemischen Ergänzungsmittel wurden erst nach dem Tod von Dr. Schüssler eingeführt. Regelmäßig eingenommen können diese Mineralsalze den Mangel an Mineralstoffen zwar nicht direkt ausgleichen, aber sie regen den Körper an, den entsprechenden Mineralstoff besser aus der Nahrung aufzunehmen und zu verwerten.

12 ursprüngliche Schüssler Salze

  1. Calcium fluoratum
  2. Calcium phosphoricum
  3. Eisen phosphoricum
  4. Kalium chloratum
  5. Kalium phosphoricum
  6. Kalium sulfuricum
  7. Magnesium phosphoricum
  8. Natrium chloratum
  9. Natrium phosphoricum
  10. Natrium sulfuricum
  11. Silicea
  12. Calcium sulfuricum

Heilpraktiker setzen bei Schilddrüsenkrankheiten vorrangig einige der später entwickelten Ergänzungssalze ein.

Bei Erkrankungen der Schilddrüse werden beispielsweise oft die Salze Nr. 7 (Magnesium phosphoricum) und Nr. 14 (Kalium bromatum) im Wechsel gegeben. Diese beiden Salze wirken z. B. bei unter- oder überfunktionsbedingten Beschwerden ausgleichend auf das Muskel- und Nervensystem.

Bei jodmangelbedingten Symptomen werden häufig auch die Mittel Nr. 15 (Kalium jodatum) und Nr. 24 (Arsenicum jodatum) eingesetzt. Sowie bei einer Vergrößerung der Schilddrüse dazu ergänzend auch das Salz Nr. 17 (Manganum sulfuricum).

Obwohl die Schüssler-Salze heutzutage eine echte Renaissance erleben und sich großer Beliebtheit erfreuen – ihre Wirksamkeit ist nicht eindeutig nachgewiesen.

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Humor ist, wenn man trotzdem lacht – Heute in der Sendung mit der Maus: Das ist ein Hashi!

Der nachfolgende Text wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Eleni.

Das ist ein Hashi. Sieht gesund aus. Isser aber nicht. Hat auch nichts mit Kiffen zu tun. Der Hashi hat eine Autoimmunerkrankung. Das heisst, der eigene Körper macht ein Organ kaputt, das Schilddrüse heisst. Ohne Schilddrüse hat man keine Schilddrüsenhormone. Die braucht man aber. Ohne sie funktioniert der Körper nicht richtig. Deswegen muss der Hashi sie als Tabletten nehmen. Einige Hashis, die werden aber nicht glücklich mit den Tabletten. Pech gehabt! Die gehen dann ins Internet und heulen sich da aus, weil ihnen sonst keiner zuhören will. Manche Leute, wie die Anthroposophen, die gerne das Alphabet tanzen, behaupten dass die Hashis krank sind weil sie einen Knacks haben und dass man die Krankheit mit Malen und Buchstabentanzen wegkriegt. Stimmt aber nicht. Bringt den Antroposophen aber viel Geld.

Ein Japaner hat die Erkrankung entdeckt – von ihm hat sie ihren komischen Namen. Das ist kein Zufall. In Japan gibt es viel Jod in der Nahrung, weil die Japaner so viel Sushi mit Fisch und Algen essen. Quecksilber auch – aber das passt jetzt nicht hier rein. Deswegen haben auch so viele Japaner die Krankheit – weil zuviel Jod auch krank machen kann. Das wissen die Japaner auch. Aber das wissen nicht die Deutschen. Deswegen tun sie so viel Jod ins Essen, weil sie glauben, dass es gesund ist und die Kröpfe wegmacht. Stimmt auch – zum Teil. Pech für die Hashis – die werden nämlich krank davon. Von anderen Sachen auch – aber das passt jetzt nicht hier rein. Andere Leute, wie die Basedowler oder die Jodempfindlichen werden auch krank. Macht aber nix, sagt der Arbeitskreis Jodmangel – weil sie ja sowieso krank seien. Und außerdem kann Jod eigentlich nicht krank machen und eine Jod-Allergie gibt es auch nur in der Phantasie der Jodhysteriker.

Praktisch, dass die Hashis wegen der Krankheit so traurig und träge sind – da können sie sich kaum wehren. Das gefällt vielen Ärzten. Dann können sie Antidepressiva und andere teure Therapien verschreiben. Die helfen zwar nicht, aber damit kann man viel mehr Gewinn machen. Jetzt lassen sich das aber nicht alle Hashis gefallen. Sie fangen an Zettel zu verteilen. Da steht drauf, was sie alles doof finden. Manche finden Ärzte doof. Andere finden Jod doof. Andere wieder finden die doof, die Jod doof finden und andere finden alles doof.

Wie es mit den Hashis weitergeht, das erfahrt ihr bei nächsten Mal.


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Humor ist, wenn man trotzdem lacht – 10 kleine Hashilein

Quelle: pixabay.com / User: Alexas_Fotos / Titel: smilies-1520865_960_720 / Lizenz: CC0

Der nachfolgende Text wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Kathrin.

Ich glaube, die Melodie hat jeder noch aus Kindertagen im Kopf, oder?

  • 10 kleine Hashilein wollten sich im Kino zerstreun, einer bekam eine Panikattacke, da waren es nur noch neun.
  • 9 kleine Hashilein sind Spätnachmittags aufgewacht, einer schlief sich richtig aus, da waren es nur noch acht.
  • 8 kleine Hashilein wollten ihren Schatz mal wieder lieben, einer hatte keine Lust, da waren es nur noch sieben.
  • 7 kleine Hashilein fuhren ins Kloster Andechs, das Brot dort wird mit Jodsalz gebacken, da waren es nur noch sechs.
  • 6 kleine Hashilein wollten beim Wettlauf einen Triumph, einem ging die Puste aus, da waren es nur noch fünf.
  • 5 kleine Hashilein gründeten eine SHG in Trier, einer zog nach Köln, da waren es nur noch vier.
  • 4 kleine Hashilein kränkelten bei einem TSH von zwei, einer bekam kein Thyroxin, da waren es nur noch drei.
  • 3 kleine Hashilein waren beim Seminar dabei, einer wurde von der Pharmaindustrie bezahlt, da waren es nur noch zwei.
  • 2 kleine Hashilein schauten täglich ins Forum rein, einer war ein Forentroll, da war es nur noch ein.
  • Ein kleines Hashilein musste zum Nuk.med. gehen, dort warteten noch andere und da waren es wieder zehn.


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Humor ist, wenn man trotzdem lacht – Aküfi

@ alle

Ich hab’ HT und fühl’ mich momentan irgendwie hypo (trotz LT), vielleicht kündigt sich auch ein Schub an? Denn depri bin ich nicht – das ist sonst typisch UF bei mir. KTS und Mubesch hab’ ich ohnehin immer mal wieder. Jetzt fühl ich mich grippig. Immer kurz vorm WE geht’s mir mies. :-( Vielleicht dosiere ich erst mal die NEMs hoch – sollen ja auch helfen, weiteren AIs vorzubeugen. Mist, dass die KK nichts davon zahlt. BE war vor 3 Monaten beim HA – der Doc ist bislang ganz o.k. Macht sogar die fTs. ;-) Alle Werte, außer Aks, o.B., sogar eher ÜF (TSH supp.) also alles i. O. und Medi so lassen? Vielleicht sollte ich doch irgendwann auf ein Kombi umsteigen?

Muss eh mal wieder zum Nuk ein Sono machen lassen. Obwohl, wo ich doch kein Szinti brauche, könnte ich auch zum Endo gehen? Von MB’lern hab’ ich gehört da soll es einen SD-Spezi geben, der sich sogar mit EO gut auskennt. Bin ich froh, dass ich mit den Augen keine Probs habe. :-) OP oder RIT kann ich auch gut drauf verzichten. Dann doch lieber Carbi, aber hilft ja leider nicht immer. Bei RIT hätte ich Angst wg. SS, obwohl KiWu hab’ ich nicht. Btw beim FA war ich schon ewig nicht mehr, aber wer geht schon gern zum Gyn. Entweder man hat PMS oder es ist psy und im Zweifelsfall kriegt man ein AD. Da muss sich was ändern! Ich überlege deshalb mich der SHG anzuschließen, aber erst kommt dieser Text auf die HP.

LG

Sie haben nichts verstanden? Kein Problem …

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Abkürzungen kurz erklärt.

AKÜFI – Abkürzungsfimmel

@ – An

HT – Hashimoto Thyreoiditis

hypo – hypothyreot

LT – Levothyroxinnatrium

Schub – Krankheitsschub

depri – depressiv

UF – Unterfunktion

KTS – Karpaltunnelsyndrom

Mubesch – Muskelbeschwerden

WE – Wochenende

NEMs – Nahrungsergänzungsmittel

AIs – Autoimmunerkrankungen

KK – Krankenkasse

BE – Blutentnahme

HA – Hausarzt

Doc – Doktor

FTs – freie Schilddrüsenhormone fT3 und fT4

Aks – Antikörper

o.B. – ohne Befund

ÜF – Überfunktion

TSH supp. – supprimiertes TSH (thyroidea stimulating hormon)

i. O. – in Ordnung

Medi – Medikamentendosierung

Kombi – Kombinationationspräparat, welches neben T4 auch T3 enthält

Nuk – Facharzt für Nuklearmedizin

Sono – Sonografie (Ultraschall) der Schilddrüse

Szinti – Szintigrafie der Schilddrüse

Endo – Endokrinologe

MB’lern – Morbus Basedow Erkrankte

SD-Spezi – Spezialist für Schilddrüsenerkrankungen

EO – Endokrine Orbitopathie

Probs – Probleme

OP – Operation

RIT – Radioiodtherapie

Carbi – Carbimazol

Wg. – wegen

SS – Schwangerschaft

KiWu – Kinderwunsch

Btw – by the way

FA – Frauenarzt

Gyn – Gynäkologe

PMS – Praemenstruelles Syndrom

psy – psychisch bzw. psychosomatisch

AD – Antidepressivum

SHG – Selbsthilfegruppe

HP – Homepage

LG – Liebe Grüße


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