Laut Umfrage von Merck ist der Weg zur Diagnose für viele Schilddrüsenpatienten lang und stressig

Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, hat heute seine Beteiligung an der 10. Internationalen Woche der Schilddrüsengesundheit (ITAW) vom 21. bis 27. Mai bekannt gegeben. Mit dieser jährlichen Aufklärungskampagne, die gemeinsam von Merck und TFI durchgeführt wird, sollen einige der weniger bekannten Aspekte von Schilddrüsenerkrankungen ins Rampenlicht gerückt werden.

„Da Schilddrüsenerkrankungen immer noch wenig bekannt sind und oft unentdeckt bleiben, wollen wir durch unsere Zusammenarbeit mit der TFI sicherstellen, dass die Menschen über die erforderlichen Informationen verfügen, um die Symptome zu erkennen, die mit Schilddrüsenerkrankungen zusammenhängen können,“ sagte Francois Feig, Leiter der globalen Geschäftseinheit General Medicine & Endocrinology bei Merck. „Sie können dann ihren Arzt aufsuchen und die nötigen Untersuchungen durchführen lassen. In der Regel wird mit einem einfachen Bluttest festgestellt, ob die Schilddrüse normal funktioniert“.

Man geht davon aus, dass bei rund 1,6 Milliarden Menschen weltweit ein Risiko für eine Schilddrüsenstörung besteht, und mehrere hundert Millionen Menschen sind aktuell von einer Schilddrüsenkrankheit betroffen. Bei bis zu 60 % dieser Erkrankten liegt keine Diagnose vor und diese Menschen quälen sich möglicherweise unnötig durch ihren Alltag, ohne die Ursache für ihre Symptome zu kennen.

„Aktuell gibt es hunderte von Millionen Menschen, die mit den Belastungen einer Schilddrüsenerkrankung leben, ohne je eine Diagnose oder adäquate Behandlung erhalten zu haben. Anlässlich der diesjährigen Internationalen Woche der Schilddrüsengesundheit, die bereits zum 10. Mal durchgeführt wird, rufen wir weltweit zu Veränderungen auf“, sagte Ashok Bhaseen, Präsident der TFI. „Wir wollen für Millionen von Menschen, deren Leben von einer Schilddrüsenerkrankung beeinflusst wird, Entscheidendes bewirken.“

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Merck und die TFI wollen die Menschen darin bestärken, die Funktion der Schilddrüse zu verstehen und Symptome zu erkennen, um den Zeitaufwand und damit verbundenen Stress bis zur Diagnosestellung zu verringern. Hierzu haben sie die neue ITAW-Kampagne ins Leben gerufen unter dem Motto: „Time to Check Your Body’s Control Panel.“ – „Zeit, die Systemsteuerung Ihres Körpers zu überprüfen.“ Die Aufklärungsinitiative unterstreicht die wichtige Rolle der Schilddrüse im Körper als Hauptregler unseres Stoffwechsels und liefert Informationen, die bei der Identifizierung von Anzeichen für eine mögliche Fehlfunktion helfen sollen.

Anlässlich der diesjährigen ITAW haben Merck und die TFI eine internationale Umfrage unter Patienten mit Schilddrüsenerkrankungen in Auftrag gegeben. Sie zeigt, dass viele Erkrankte den Weg bis zur Diagnose als schwierig und anstrengend empfinden.

Laut der Umfrage, die sich auf Patienten mit Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) in sechs Ländern konzentrierte, empfanden 70 % der Befragten den Prozess der Diagnosestellung als stressig. Genauer gesagt war für 30 % dieser Patienten die Diagnostizierung ihrer Schilddrüsenerkrankung mindestens genauso nervenaufreibend wie ihr erstes Date und weitere 28 % verglichen den damit verbundenen Stresspegel mit dem von drohenden unbezahlten Rechnungen.

Vor dem Erhalt der Diagnose wären sich die meisten Befragten (70%) überhaupt nicht bewusst gewesen, dass ihre Symptome von einer Schilddrüsenstörung herrühren könnten. Darüber hinaus hätten viele Patienten Monate oder sogar Jahre auf ihre Diagnose warten müssen. Bei 40 % betrug dieser Zeitraum zwischen vier Monaten und zwei Jahren.

Die Umfrage gab auch Aufschluss über die Vielzahl von Beeinflussungen, die eine nicht diagnostizierte Schilddrüsenerkrankung auf das tägliche Leben der Betroffenen nehmen kann. Fast die Hälfte der Befragten (49 %) gaben an, dass ihr körperliches Erscheinungsbild vor der Diagnose beeinträchtigt war. Weitere 31 % der Teilnehmer sagten aus, ihr Selbstvertrauen habe unter der nicht diagnostizierten Schilddrüsenerkrankung gelitten.

Begleitmaterialien zur Kampagne sind auf der zugehörigen Homepage unter www.thyroidaware.com abrufbar. Hierzu gehören eine Broschüre, ein Symptom-Checker für Schilddrüsenstörungen sowie Informationen, anhand derer man herausfinden kann, ob man möglicherweise unnötig leidet.

Die ITAW hat sich als geschätzte globale Aufklärungskampagne etabliert und wird von vielen Schilddrüsenvereinigungen wie der American Thyroid Association (ATA), European Thyroid Association (ETA) und der Chinese Society of Endocrinology (CSE) unterstützt. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der ITAW: www.thyroidaware.com.

Quelle: merckgroup.com