L-Carnitin

L-Carnitin hemmt die Schilddrüsenhormonwirkung an den verschiedenen Organen.*

Die Substanz L-Carnitin wurde erstmals im Muskelfleisch von Tieren entdeckt (carnis = lat. Fleisch). Der menschliche Organismus kann es aber auch selbst aus den Aminosäuren L-Lysin und L-Methionin herstellen. Da L-Carnitin eine große Bedeutung im Fettstoffwechsel hat, z. B. an der Energiegewinnung aus Fett beteiligt ist und damit eine Schlüsselposition bei der Fettverbrennung hat, wird es als „Fatburner“ im Rahmen von Diäten angepriesen. Die dafür notwendigen Mengen von bis zu 2500 mg können aber nicht über die normale Ernährung aufgenommen werden. Enthalten ist L-Carnitin überwiegend in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch und Milchprodukten. Pflanzliche Lebensmittel wie Obst und Gemüse enthalten kaum L-Carnitin.

*Quelle: S. Benvenga, R. M. Ruggeri, A. Russo, D. Lapa, A. Campenni, F. Trimarchi: “Usefulness of L-Carnitine, A Naturally Occurring Peripheral Antagonist of Thyroid Hormone Action, in Iatrogenic Hyperthyroidism: A Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Clinical Trial”, J Clin Endoc a Metab 2001, 8 (86): 3579 – 3594.

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