Hashimoto-Thyreoiditis bei Kindern – bei diesen Symptomen sollte man die Schilddrüse untersuchen lassen

Die Hashimoto-Thyreoiditis, eine autoimmun bedingte Schilddrüsenentzündung, kann in jedem Lebensalter auftreten. Sie führt mittelfristig häufig zu einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose). Diese kann sich mit folgenden Beschwerden bemerkbar machen:

  • Wachstumsstörungen
  • Infektanfälligkeit
  • Kälteempfindlichkeit und häufiges Frieren
  • plötzlich schlechte Schulleistungen
  • Unsicherheit und Ängstlichkeit
  • grundlose Traurigkeit
  • verspätet einsetzende Pubertät
  • Appetitlosigkeit
  • unerklärliche Gewichtszunahme
  • Bauchschmerzen und Verstopfung

Wenn Eltern mehrere der genannten Krankheitssymptome bei ihrem Kind bemerken sollten sie dies zum Anlass nehmen eine/n Ärztin/Arzt aufzusuchen und um eine gründliche Schilddrüsendiagnostik bitten.

Besonders gefährdet eine Hashimoto-Thyreoiditis zu entwickeln sind Kinder deren Eltern bereits an einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse ( → Hashimoto-Thyreoiditis, → Morbus Basedow) leiden. Zwar wird die Schilddrüsenerkrankung nicht direkt vererbt – wohl aber die genetische Veranlagung dafür. Das bedeutet, es müssen konkrete Auslöser wie beispielsweise eine Überversorgung mit dem Spurenelement Jod hinzukommen damit die Hashimoto-Thyreoiditis tatsächlich ausbricht.


Nicole Wobker

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