H wie Hashimoto-Thyreoiditis

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Hämopyrrollaktamurie: In einigen Veröffentlichungen von Schilddrüsenexperten wird auf die Erkrankung Hämopyrrollaktamurie (Kryptopyrrolurie, Malvaria) als Differentialdiagnose zur Hashimoto-Thyreoiditis verwiesen. Mehr

Haferstroh (Avena sativa): Haferstroh-Tee soll über 2 – 4 Wochen kurmäßig bei Schilddrüsenüberfunktion angewendet gegen Nervosität, Reizbarkeit und Schlafstörungen helfen.

Halbwertszeit: Zeitspanne, nach der von einer radioaktiven Substanz nur noch die Hälfte vorhanden ist.

Halo-Zeichen: Bei der Sonografie sichtbarer heller Ring um einen Schilddrüsenknoten herum.

Hardcore-Hashi: An einer Hashimoto-Thyreoiditis erkrankte Person, die unter lang anhaltenden Beschwerden mit deutlichen Einschränkungen der Lebensqualität leidet.

Hashimoto, Hakaru: Japanischer Arzt, der die Hashimoto-Thyreoiditis entdeckte. Mehr

Hashimoto-Thyreoiditis: autoimmune Schilddrüsenentzündung, die zu einer Schilddrüsenunterfunktion führt.
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Hashimoto-Enzephalopathie: Neurologische Manifestation der Hashimoto-Thyreoiditis. Mehr

Hashitoxikose: Anfängliche Schilddrüsenüberfunktion bei der Hashimoto-Thyreoiditis

Haut und Haare: Veränderungen an Haut und Haaren können auf vielfältige Weise durch Schilddrüsenerkrankungen verursacht werden. Oft hängen sie mit einer Schilddrüsenfehlfunktion zusammen, d.h. die Krankheitssymptome bilden sich langsam zurück wenn der Schilddrüsenstoffwechsel medikamentös richtig eingestellt wurde. Manchmal kommt es allerdings auch zu weiteren Krankheiten die dann unabhängig von der Schilddrüsenerkrankung behandelt werden müssen. Mehr

HCG: = humanes Choriongonadotropin.  Ein während der Schwangerschaft gebildetes Hormon welches auch für eine leichte Schilddrüsenüberfunktion zu Beginn der Schwangerschaft verantwortlich ist, weil es die Hormonbildung der Schilddrüse stimuliert.

Heißer Knoten: auch: unifokale Autonomie. Ein klar umgrenztes Areal in der Schilddrüse, welches sehr viel mehr Jod aufnimmt und verarbeitet als das umliegende Schilddrüsengewebe.

Hertoghe-Zeichen: Ausgedünnte, seitliche Augenbrauen

Herzgespann (Leonurus cardiaca): Die enthaltenden Flavonoide blockieren die Umwandlung von fT4 in fT3 weswegen entsprechende Präparate manchmal unterstützend bei Schilddrüsenüberfunktion eingesetzt werden.

Herzprobleme: Typischerweise tritt bei einer Schilddrüsenunterfunktion ein diastolischer Bluthochdruck (z. B. 140 : 110) auf, während es bei einer Überfunktion der Schilddrüse zu einem systolischen Bluthochdruck (z. B. 140 : 70) kommt.

HIFU-Technologie: Methode zur Behandlung von Schilddrüsenknoten mittels hochintensiv fokussiertem Ultraschall (HIFU). Mehr

Hirnanhangdrüse: auch: Hypophyse. Eine Drüse, welche das TSH produziert.

Hoffmann-Syndrom: Synonym für hypothyreote Myopathie (erhöhte Muskelspannung, Muskelschwäche)

Homogenität: Gleichmäßigkeit

Homöopathie: Die Homöopathie wurde um 1790 von dem deutschen Arzt Dr. Samuel Hahnemann als Heilmethode entwickelt. Mehr

Hormon: Botenstoff, der von Drüsen in das Blut abgegeben wird und die Tätigkeit von Organen beeinflusst

Hormonsynthese: Die Produktion von Hormonen.

Hormonersatztherapie: Behandlung mit Hormonen bei Beschwerden die auf einen Hormonmangel zurückgeführt werden.

Horner-Syndrom: Als Horner-Syndrom wird ein dreiteiliger Symptomkomplex (Verengung der Pupille, Herabhängen des Oberlids, Zurücksinken des Auges in die Augenhöhle) aufgrund einer Schädigung des Ganglion stellatum bezeichnet. Mehr

HPU: Gelegentlich wird auf die Erkrankung Hämopyrrollaktamurie (HPU) als Differentialdiagnose zur Hashimoto-Thyreoiditis verwiesen. Sowohl dieses Krankheitsbild als auch der Zusammenhang zu den autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen ist jedoch umstritten.

Hydrocortison: Verschreibungspflichtiger Wirkstoff zur Therapie der Nebennierenschwäche. Als Nebennierenschwäche wird manchmal eine vorübergehende Unterfunktion der Nebennieren bezeichnet die durch langandauernden psychischen und/oder physischen Stress ausgelöst wird. Sie soll im gehäuft im Zusammenhang zur Hashimoto-Thyreoiditis auftreten.

hyper / hypo: „hyper“ bedeutet in der Medizin immer „zu viel“ und „hypo“ heisst „zu wenig“

Hyperplasie: Größenzunahme durch Vermehrung von Zellen.

Hyperthyreose: Überfunktion der Schilddrüse (hyper = übermäßig, hier ein Zuviel an Schilddrüsenhormonen)

Hyperthyreosis factitia: Durch eine Überdosierung mit Schilddrüsenhormonen erzeugte Überfunktion

hyperthyreote Struma: Schilddrüsenvergrößerung mit gleichzeitig bestehender Schilddrüsenüberfunktion

hypothyreote Struma: Schilddrüsenvergrößerung mit gleichzeitig bestehender Schilddrüsenunterfunktion

Hypoglykämie: Unterzuckerung

Hypophyse: auch: Hirnanhangdrüse. Eine Drüse, welche das TSH produziert.

Hypothalamus: Teil des Zwischenhirn in welchem das TRH gebildet wird.

Hypothyreose: Unterfunktion der Schilddrüse (hypo = unzureichend, hier ein Zuwenig an Schilddrüsenhormonen)

Hypothyreotes Koma: Lebensbedrohliche Situation durch Unterversorgung mit Schilddrüsenhormonen (Symptome: Verwirrtheitszustände, Körpertemperatur < 30 °C, extrem niedriger Blutdruck und Puls, Fehlen von Muskelreflexen usw.)

Hyperparathyreoidismus: Eine Erkrankung der Nebenschilddrüsen bei der es zu einer vermehrten Bildung des Parathormons kommt.