Feinnadelbiopsie der Schilddrüse

Da die weit überwiegende Mehrheit der Schilddrüsenerkrankungen gutartig ist sowie zudem mittels Sonografie und Szintigrafie zweifelsfrei diagnostiziert werden kann ist eine Feinnadelbiopsie der Schilddrüse nur selten notwendig.

Unter einer Feinnadelbiopsie (bíos = griech. Leben, opsis = griech. sehen) versteht man die Entnahme und Untersuchung von Gewebe mit Hilfe einer Hohlnadel.

Bei einer Schilddrüsenbiopsie wird mit einer dünnen Kanüle Schilddrüsengewebe entnommen und direkt daran anschließend im Labor untersucht. Dadurch kann der Arzt sicher herausfinden, ob es sich bei einem kalten Schilddrüsenknoten um eine gutartige Veränderung oder doch um einen seltenen, bösartigen Schilddrüsenkrebs handelt.

Die Feinnadelbiopsie ist oft der letzte, meist nicht zwingend erforderliche,  Schritt einer ausführlichen → Schilddrüsendiagnostik .

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