Kategorie-Archiv: Schilddrüsenspezialisten

2. Deutscher Hormontag: Neues aus Diagnostik und Therapie

Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) veranstaltet am Samstag, den 16. September 2017, den 2. Deutschen Hormontag. In den Städten Berlin, Chemnitz, Coburg, Düsseldorf, Frankfurt, Kiel, Oldenburg, Osnabrück und Regensburg öffnen endokrinologische Einrichtungen ihre Türen und laden Patienten, Angehörige und Interessierte ein, sich über Hormon- und Stoffwechselerkrankungen zu informieren. Ob große Volkskrankheiten wie Osteoporose, Diabetes und Bluthochdruck oder seltene, aber schwere Hormonstörungen: Neue Erkenntnisse und Wissenswertes zu Prävention, Diagnostik und Therapie werden laienverständlich dargestellt. 2. Deutscher Hormontag: Neues aus Diagnostik und Therapie weiterlesen

Schilddrüsenkarzinomregister

Die Schilddrüsenzentren in Würzburg, München und Augsburg bauen seit ungefähr zwei Jahren eine gemeinsame Datenbank, insbesondere zu den selteneren Formen von Schilddrüsenkrebs, auf. Dieses Schilddrüsenkarzinomregister finden Sie derzeit auf den Seiten des Universitätsklinikums Würzburg.

Im Hinblick darauf ist auch interessant, dass die Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V. bereits vor einigen Wochen mitgeteilt hat, dass sich am 6. Oktober 2016 außerdem eine unabhängige Studiengruppe für “Seltene Tumore der Schilddrüse” in Marburg gegründet hat.

Neuer Blick auf Erkrankungen der Schilddrüse

Erkrankungen der Schilddrüse sind weit verbreitet. Bei rund einem Drittel der Erwachsenen in Deutschland ist die Schilddrüsenfunktion gestört. In einem Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft erforschen Wissenschaftlerinnen der Jacobs University, wie eine gesunde Schilddrüse arbeitet. Ihre Erkenntnisse könnten helfen, Diagnostik und Therapie von Schilddrüsenerkrankungen zu verändern.

Das kleine Organ mit der Form eines Schmetterlings hat es in sich. Eine Schilddrüse, die zu viel oder zu wenig Hormon ausschüttet, kann verschiedenste gesundheitliche Probleme auslösen: Zum Beispiel Herzkreislauferkrankungen, Osteoporose, krankhaftes Übergewicht oder Immunerkrankungen. Auch bei Depressionen kann das Organ eine Rolle spielen. Neuer Blick auf Erkrankungen der Schilddrüse weiterlesen

Schilddrüsendiagnostik: Strahlenbelastung bei innovativer Methode gesenkt

Doktorandin der Klinik für Nuklearmedizin am UKJ erhält Forschungspreis

Gutartige Erkrankungen der Schilddrüse sind weit verbreitet. Neben Medikamenten und Operationen steht Patienten die Therapie mit radioaktivem Jod zur Verfügung, die sogenannte Radiojodtherapie. Dabei wird die vergrößerte Schilddrüse von „innen“ bestrahlt. Um die erforderliche Menge an Radioaktivität für den einzelnen Patienten exakt zu ermitteln, wird die Therapie in einem sogenannten Radiojodtest simuliert. Dafür ist bisher oft das Isotop Jod-131 verwendet worden. Seit wenigen Jahren ist es jedoch auch möglich, ein anderes Isotop des Elements Jod, Jod-124, im Rahmen einer PET/CT-Untersuchung einzusetzen. Diese Kombination eines nuklearmedizinischen Diagnoseverfahrens (PET) mit Röntgendiagnostik (CT) liefert den Medizinern umfangreiche Bilder und Informationen. Schilddrüsendiagnostik: Strahlenbelastung bei innovativer Methode gesenkt weiterlesen

Erstmalig in Deutschland: Schilddrüsenkrebs durch Hitze zerstört

Die Klinik für Nuklearmedizin am Frankfurter Universitätsklinikum hat als erste Klinik überhaupt Metastasen eines Schilddrüsenkarzinoms durch Thermoablation behandelt.

Schilddrüsenknoten sind ein sehr häufiges Phänomen. Fast 20 Prozent aller Deutschen haben einen oder mehrere. Während die meisten dieser Geschwulste gutartig sind, handelt es sich bei rund 0,2 Prozent um bösartige Karzinome. Nach einer Schilddrüsenoperation und anschließender Radiojodtherapie sind die betroffenen Patienten in der Regel erfolgreich therapiert. In seltenen Fällen wirkt die Radiojodtherapie jedoch nicht. Bisher waren dann erneute Operationen oder eine Chemotherapie notwendig.

Im Deutschen Zentrum für Thermoablation von Schilddrüsenknoten der Klinik für Nuklearmedizin am Universitätsklinikum Frankfurt wurde jetzt eine Patientin mit Metastasen eines Schilddrüsenkarzinoms erfolgreich mittels Thermoablation therapiert. „Wenn sich die sehr guten Ergebnisse bei weiteren Einsätzen bestätigen, haben wir eine hervorragende Alternative für die Behandlung von Halsmetastasen von Schilddrüsenkrebs für Patienten, bei denen eine Radiojodtherapie, Operation oder Chemotherapie nicht möglich ist“, erklärt Prof. Frank Grünwald, Leiter des Thermoablationszentrums. „Das Verfahren ist effektiv und im Vergleich mit einer Operation oder Chemotherapie sehr nebenwirkungsarm“, ergänzt PD Dr. Huedayi Korkusuz, der die Behandlung durchgeführt hat. Erstmalig in Deutschland: Schilddrüsenkrebs durch Hitze zerstört weiterlesen

1. Deutscher Hormontag

Im Rahmen ihrer Informationskampagne „Hormongesteuert?!“ hat die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie ihre Mitglieder dazu aufgerufen sich am ersten Deutschen Hormontag beteiligen. Dieser soll am 17. September 2016 bundesweit stattfinden. Für die teilnehmenden Mitglieder werden kostenlose Materialien bereitgestellt.

Hormongesteuert?! (Informationsbroschüre für PatientInnen von der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie)

… und gut versteckt die Liste der teilnehmenden Praxen/Klinken.

Dr. Denise Zwanziger erhält den Karl-Oberdisse-Preis für ihre Forschungen zur Charakterisierung des Schilddrüsenhormontransporters MCT8

Auf der Jahrestagung der Nordrhein-Westfälischen Gesellschaft für Endokrinologie und Diabetologie e. V., die Ende Januar in Essen stattfand, erhielt die Essener Nachwuchsforscherin Dr. Denise Zwanziger den „Karl-Oberdisse-Preis“ 2016. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung bekam sie für ihre Forschungen zur Charakterisierung des Schilddrüsenhormontransporters MCT8.

Der Preis für die beste klinische oder experimentelle Arbeit auf dem Gebiet der Endokrinologie und Diabetologie geht in diesem Jahr an eine Essener Nachwuchsforscherin. Dr. Denise Zwanziger forscht intensiv auf dem Gebiet der Schilddrüsenhormone. Im Focus ihrer Arbeiten stehen Transporter von Schilddrüsen-Hormonen, speziell MCT8, die für die Entwicklung und das Wachstum notwendig sind. „Die Ergebnisse ihrer Arbeiten tragen dazu bei, physiologische und pathophysiologische Zustände der Schilddrüsenhormone besser zu verstehen“, erläutert die Tagungspräsidentin Prof. Dr. Dr. Dagmar Führer, Direktorin Klinik für Endokrinologie und Stoffwechselerkrankungen am Universitätsklinikum Essen. […]

Quelle: uk-essen.de

Schilddrüsen-OP: ABBA sorgt für makellosen Hals

Frauen, die sich aufgrund eines Knotens der Schilddrüse einer Operation unterziehen müssen, können aufatmen. Dank der Methode des „Axillo Bilateral Breast Approach“ – kurz ABBA – kann der Eingriff ohne den sonst üblichen queren Schnitt in der Halsregion erfolgen. Die Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden gehört deutschlandweit zu den wenigen Krankenhäusern, die diese Schlüsselloch-OP nun anbieten kann. Eine 32-jährige Dresdnerin ist die erste von dem Team um Klinikdirektor Prof. Jürgen Weitz operierte Patientin – der Eingriff fand Anfang Februar statt. Schilddrüsen-OP: ABBA sorgt für makellosen Hals weiterlesen