Kategorie-Archiv: Schilddrüse allgemein

Beschwerden bei einer Unterfunktion der Schilddrüse

Haut und Haare:

  • Lidödeme
  • trockene Haut (Juckreiz)
  • gelbliche Färbung der Haut
  • brüchige Fingernägel (Nagelrillen)
  • Neigung zu blauen Flecken
  • strohige Haare
  • Haarausfall

Herz-Kreislauf-System:

  • Schwächegefühl (Schwindel)
  • niedriger Blutdruck
  • diastolischer Bluthochdruck z. B. 140 : 110
  • langsamer Puls (weniger als 70 Schläge/Min.)
  • Atemprobleme (Gefühl der erschwerten Atmung)

Energie- und Fettstoffwechsel:

  • Gewichtszunahme trotz normaler Ernährung
  • Kältegefühl (Frieren auch in warmer Umgebung)
  • Müdigkeit, Erschöpfung
  • Antriebslosigkeit, Lethargie
  • niedrige Körpertemperatur (kleiner 36,5 °C)
  • erhöhtes Cholesterin

Beschwerden bei einer Unterfunktion der Schilddrüse weiterlesen

Humor ist, wenn man trotzdem lacht – Aküfi

@ alle

Ich hab’ HT und fühl’ mich momentan irgendwie hypo (trotz LT), vielleicht kündigt sich auch ein Schub an? Denn depri bin ich nicht – das ist sonst typisch UF bei mir. KTS und Mubesch hab’ ich ohnehin immer mal wieder. Jetzt fühl ich mich grippig. Immer kurz vorm WE geht’s mir mies. :-( Vielleicht dosiere ich erst mal die NEMs hoch – sollen ja auch helfen, weiteren AIs vorzubeugen. Mist, dass die KK nichts davon zahlt. BE war vor 3 Monaten beim HA – der Doc ist bislang ganz o.k. Macht sogar die fTs. ;-) Alle Werte, außer Aks, o.B., sogar eher ÜF (TSH supp.) also alles i. O. und Medi so lassen? Vielleicht sollte ich doch irgendwann auf ein Kombi umsteigen?

Muss eh mal wieder zum Nuk ein Sono machen lassen. Obwohl, wo ich doch kein Szinti brauche, könnte ich auch zum Endo gehen? Von MB’lern hab’ ich gehört da soll es einen SD-Spezi geben, der sich sogar mit EO gut auskennt. Bin ich froh, dass ich mit den Augen keine Probs habe. :-) OP oder RIT kann ich auch gut drauf verzichten. Dann doch lieber Carbi, aber hilft ja leider nicht immer. Bei RIT hätte ich Angst wg. SS, obwohl KiWu hab’ ich nicht. Btw beim FA war ich schon ewig nicht mehr, aber wer geht schon gern zum Gyn. Entweder man hat PMS oder es ist psy und im Zweifelsfall kriegt man ein AD. Da muss sich was ändern! Ich überlege deshalb mich der SHG anzuschließen, aber erst kommt dieser Text auf die HP.

LG Humor ist, wenn man trotzdem lacht – Aküfi weiterlesen

Erklärung der Schilddrüsenlaborwerte, Teil 2: Schilddrüsenautoantikörper

2. Schilddrüsenautoantikörper

TPO-AK = Thyreo-Peroxidase-Antikörper

(veraltete Bezeichnung MAK = mikrosomale Antikörper) Die TPO-AK greifen die Schilddrüsenperoxidase an. Dieses Enzym ist an der Bildung der Schilddrüsenhormone beteiligt. TPO-AK werden bei dem Verdacht auf Hashimoto-Thyreoiditis, bei einer echoarmen Sonografie, bei latenter oder manifester Hypothyreose und auch zur Abgrenzung einer immunoge nen von einer nicht-immunogenen Hypothyreose bestimmt. Normalbereich: kleiner 35 IU/ml. Bei einem erhöhten Wert liegt eine Hashimoto-Thyreoiditis vor. Die genaue Bedeutung der Antikörper im Krankheitsverlauf ist jedoch unklar – so scheint es keine Korrelation zwischen der Höhe der AK-Konzentrationen und der Krankheitsaktivität zu geben. Messbare Antikörper im Normalbereich: Umstritten ist, ob auch schilddrüsengesunde Personen gering erhöhte Antikörper haben können oder ob TPO-AK immer als Beweis für das Vorliegen einer Erkrankung zu werten sind. Erklärung der Schilddrüsenlaborwerte, Teil 2: Schilddrüsenautoantikörper weiterlesen

Erklärung der Schilddrüsenlaborwerte, Teil 1: Schilddrüsenhormonwerte

Quelle: pixabay.com / User: jarmoluk / Titel: laboratory-2815641_960_720 / Lizenz: CC0

Für die Beurteilung der Schilddrüsenfunktionslage sind die Hormonuntersuchungen (TSH, fT3, fT4) wichtig, während die Diagnose der autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen (Morbus Basedow, Hashimoto-Thyreoiditis) u. a. anhand der Antikörper (TPO-AK, Tg-AK, TRAK) gestellt wird. Erklärung der Schilddrüsenlaborwerte, Teil 1: Schilddrüsenhormonwerte weiterlesen

Die Hashimoto-Thyreoiditis ist keine Bagatellerkrankung

Die → Hashimoto-Thyreoiditis gilt bei vielen Ärzten als harmlose Bagatellerkrankung oder Befindlichkeitsstörung, die keine oder kaum Beschwerden verursacht und die beobachtet, aber nicht unbedingt behandelt werden muss. Oft ist sie tatsächlich nur ein Zufallsbefund bei einer umfangreicheren Routineuntersuchung, manchmal wird die Hashimoto-Thyreoiditis aber auch erst nach einem jahrelangen Leidensweg mit unzähligen Fehldiagnosen entdeckt.

Im Hinblick darauf ist es ein Skandal, wie unzureichend die Kenntnisse von niedergelassenen Ärzten über diese recht häufig auftretende Erkrankung sind. Häufig bedeutet in diesem Fall, dass bis zu 13 % der Bevölkerung positive Schilddrüsenautoantikörper aufweisen. Positive Schilddrüsenautoantikörper sind neben einem auffälligen Sonogramm und veränderten Schilddrüsenhormonwerten (TSH, fT3, fT4) ein entscheidender Hinweis auf das Vorliegen einer Hashimoto-Thyreoiditis. Die Hashimoto-Thyreoiditis ist keine Bagatellerkrankung weiterlesen