Kategorie-Archiv: Morbus Basedow

Autoimmunerkrankungen auf der Spur

Die für heute Abend geplante Sendung „Mein Körper – mein Feind. Autoimmunerkrankungen auf der Spur“ (20.15 Uhr 3Sat) kann man sich vorab auch schon online ansehen.

Daran anschließend findet ab 21.00 Uhr auf 3Sat auch noch eine Diskussion bei scobel mit dem Thema „Irrtum im Immunsystem“ statt. Gäste sind die Rheumatologin Dr. Gabriela Riemekasten, Hansjörg Schild (Professor am Institut für Immunologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg Universität Mainz) und der Facharzt für Neurologie Dr. Heinz Wiendl.

Morbus Basedow: Tipps für die Zeit der thyreostatischen Therapie

Nach der Diagnose Morbus Basedow wird zunächst versucht die überaktive Schilddrüse zu beruhigen. Dafür stehen die Schilddrüsenfunktion hemmende Medikamente, sogenannte Thyreostatika, zur Verfügung. Diese thyreostatische Therapie ist im Normalfall über einen Zeitraum von 12 bis 18 Monaten notwendig.

Auf Nebenwirkungen der Thyreostatika achten

In der Regel wird die medikamentöse Therapie mit Thyreostatika von Morbus Basedow-PatientInnen problemlos vertragen. Es kann jedoch auch zu schwerwiegenden Nebenwirkungen kommen, weswegen Betroffene auf entsprechende Warnsignale achten sollten.

Nebenwirkungen der thyreostatischen Therapie beim Morbus Basedow
Nebenwirkungen der thyreostatischen Therapie beim Morbus Basedow

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Wenig erforscht – Zahnimplantate bei Autoimmunerkrankungen

Autoimmunerkrankungen wie die Hashimoto-Thyreoiditis oder der Morbus Basedow stellen eigentlich eine grundsätzliche Kontraindikation für das Einsetzen von Zahnimplantaten dar.

„Implantationen sind nur bei gravierenden Grunderkrankungen kontraindiziert. Zu diesen zählen: […] Autoimmunerkrankungen […] (Universitätsklinikum Giessen und Marburg GmbH „Dentale Implantate“, http://www.ukgm.de/ugm_2/deu/ugi_mkg/4192.html, Zugriff am 20.10.15).

Trotzdem werden auch bei Schilddrüsenautoimmunerkrankten Zahnimplantate eingesetzt, weil die Patienten darauf bestehen und/oder weil es für den Zahnarzt lukrativ ist. Manchmal scheint auch eine Rolle zu spielen, dass Hashimoto-Thyreoiditis und Morbus Basedow von Zahnärzten oft nicht als Autoimmunerkrankungen, sondern eher als Unterfunktion bzw. Überfunktion der Schilddrüse wahrgenommen werden.

Angesichts der ungeklärten Risiken und sehr hohen Kosten von 1500,- bis 2000,- EUR pro Implantat (die nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden) sollte die Entscheidung aber sehr gut durchdacht sein.

Lockerung der Zahnimplantate aufgrund von Knochenmasseverlusten

Einige Morbus Basedow-Betroffene die sich vor dem Auftreten der Schilddrüsenerkrankung Zahnimplantate haben einsetzen lassen berichten, dass sich diese aufgrund eines Verlustes an Knochenmasse gelockert hätten und es zu Entzündungsreaktionen kam, so dass die Zahnimplantate schon nach wenigen Jahren wieder entfernt werden mussten. Eine Schilddrüsenüberfunktion führt sowohl zu einem gesteigerten Knochenaufbau als auch Knochenabbau. Allerdings überwiegt im Allgemeinen der Verlust an Knochenmasse. Mit der Hyperthyreose geht zudem oft eine erhöhte Kalziumausscheidung einher. Als Folge kann es, insbesondere bei einem längere Zeit deutlich erhöhten fT3-Wert, zu gelockerten Zähnen als Folge des Knochenmasseverlustes kommen.

Länger anhaltende Entzündungsreaktionen im Bereich der Zahnimplantate

Von Hashimoto-Thyreoiditis-Erkrankten liegen mir Berichte dahingehend vor, dass es kurz nach dem Einsetzen der Implantate zu teilweise sehr massiven Entzündungsreaktionen sowie ausgeprägten Schwellungen im Gesicht gekommen sein soll, die auch von den behandelnden Zahnärzten als ungewöhnlich stark beschrieben wurden. Erst nach einigen Wochen bis Monaten ist es zu einer deutlichen Besserung gekommen.

Selbstverständlich kann man aus diesen Erfahrungsberichten von Schilddrüsenpatienten keine Regel ableiten, aber mein Eindruck ist, dass Hashimoto-Erkrankte langfristig weniger Probleme mit Zahnimplantaten haben als Basedow-Erkrankte.

Unabhängig davon bleibt es aber eine Tatsache, dass sowohl der Morbus Basedow als auch die Hashimoto-Thyreoiditis Autoimmunerkrankungen sind. Abschließend möchte ich deshalb auf nachfolgende Aussage des Vizepräsidenten der Berliner Bundeszahnärztekammer Prof. Dr. Dietmar Oesterreich  verweisen „Bei Patienten mit […] Autoimmunerkrankungen […] sollte man sehr kritisch darüber nachdenken, ob ein Implantat sinnvoll ist.“ (http://www.welt.de/gesundheit/article136643324/Die-wichtigsten-Antworten-zu-Zahnimplantaten.html, Zugriff am 20.10.15).

Dieser Artikel wurde am 20.10.15 aktualisiert!

Schilddrüsenbedingte Störungen der Sexualhormone (Prolaktin, Östrogene, Progesteron, Androgene)

Im Verlauf der Hashimoto-Thyreoiditis und des Morbus Basedow kann es zu zahlreichen Wechselwirkungen zwischen Schilddrüsenhormonen und Sexualhormonen kommen. Störungen der Schilddrüsenhormone wie eine Unter- oder Überfunktion können den Monatszyklus beeinflussen oder auch der Grund für eine ungewollte Kinderlosigkeit sein. Diese Probleme treten gehäuft bei Frauen mit einer manifesten Hypothyreose auf, können aber auch schon bei latenten Störungen vorliegen. Dafür kann es mehrere, sehr unterschiedliche Gründe geben.

Prolaktin

Oftmals liegt es daran, dass das TRH nicht nur die Freisetzung von TSH fördert um die Schilddrüse zur Produktion von Schilddrüsenhormonen zu stimulieren, sondern gleichzeitig auch die Freisetzung von Prolaktin angeregt wird.

„Die Prolaktinsekretion wird von zahlreichen endokrinen Faktoren moduliert: Während das TRH, das Östradiol, das Oxytocin und das Angiotensin eine stimulierende Wirkung haben, entfalten das Progesterin, GABA, das Thyroxin, das Somatostatin und das Dopamin einen hemmenden Effekt.“ (W. Feichtinger „Schilddrüse aus der Sicht des Fertilitätsmediziners“, Schilddrüsenkonsens Wien-Niederösterreich, www.schilddruesengesellschaft.at, Zugriff am 01.10.2015)

Prolaktin ist ein Schwangerschaftshormon, welches die Milchbildung stimuliert. Bei nicht schwangeren Frauen kann ein Überschuss an Prolaktin zu anovulatorischen Zyklen (kein Eisprung) bis hin zu ausbleibender Regelblutung führen. Oft treten ausgeprägte Beschwerden im Bereich der Brüste auf (Spannungsgefühle, Schmerzen, Schwellungen, Milchfluss).

Dieser Prolaktinüberschuß normalisiert sich oft, wenn die Hypo- oder auch die Hyperthyreose mit Schilddrüsenhormonen ausgeglichen wird. Die Besserung von Zyklusstörungen kann jedoch einige Monate hinter der Schilddrüsenhormoneinstellung hinterherhinken. Schilddrüsenbedingte Störungen der Sexualhormone (Prolaktin, Östrogene, Progesteron, Androgene) weiterlesen

Morbus Basedow

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Der nachfolgende Text wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Prof. Dr. med. B. L. Herrmann (Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologe und Diabetologe, Facharztpraxis und Labor, Bochum). Homepage: www.endo-bochum.de

Der Morbus Basedow ist eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, die vorwiegend Frauen betrifft und zu einer Überfunktion (Hyperthyreose) führt. In ca. 40% der Fälle entsteht eine Augenbeteiligung (Endokrine Orbitopathie: E.O.). Der Morbus Basedow wird auch im englischsprachigen Raum als Graves` disease bezeichnet.

Geschichtlicher Hintergrund

Nach dem deutschen Erstbeschreiber Karl Adolph von Basedow (1840) wird die Krankheit benannt. Im englischsprachigen Raum wird die Krankheit nach dem Erstbeschreiber Robert James Graves (1835) als sogenannte Graves` disease bezeichnet. Karl von Basedow beschrieb in Merseburg erstmalig 1840 das sogenannte Merseburger Trias, welches den Symptomkomplex Kropf (Struma), Herzklopfen (Tachykardie) als auch die hervorstehenden Augen (Exophthalmus) bezeichnet. Initial hatte Robert James Graves die Erkrankung wegen des schnellen Pulsschlages bzw. des Herzklopfens als eine primäre Erkrankung des Herzens interpretiert. Durch die Augenbeteiligung, die durch Paul Julius Möbius (1886) erstmalig mitbeschrieben wurde und einen Zusammenhang mit der Schilddrüse sah, entstand der Ausdruck der endokrinen Orbitopathie mit besondere klinischen Zeichen wie dem sogenannten Möbius-Zeichen. Morbus Basedow weiterlesen

Antioxidantien bei Hashimoto und Basedow

Die autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen wie die Hashimoto-Thyreoiditis und der Morbus Basedow werden nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen durch freie Radikale mit verursacht.

Deshalb wird umgekehrt davon ausgegangen, dass die gute Versorgung mit Antioxidantien vor diesen Krankheiten einen gewissen Schutz bieten oder die Erkrankungen in ihrem Verlauf positiv beeinflussen kann.

Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren sind besonders reich an Antioxidantien.
Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren sind besonders reich an Antioxidantien.

Was sind Antioxidantien?

Antioxidantien sind in der Lage Oxidationsvorgänge im Körper zu verhindern, die durch freie Radikale ausgelöst werden. Deswegen bezeichnet man sie auch als Radikalfänger. Unter Oxidation versteht man die Reaktion von Sauerstoff mit anderen Elementen oder Verbindungen. Bei der Produktion von Lebensmitteln werden beispielsweise Antioxidantien zugesetzt, weil sie das Ranzigwerden von Fetten und Ölen verhindern. Durch unterschiedliche (entzündliche) Stoffwechselprozesse, aber auch schädliche Umwelteinflüsse, Chemikalien, Rauchen, bestimmte Medikamente usw. entsteht im Körper durch diese freien Radikale oxidativer Stress, welcher die Körperzellen schädigt und aus dem Gleichgewicht bringt. Antioxidantien hemmen diesen Angriff freier Radikale und bringen die Körperzellen wieder ins Gleichgewicht.

Welche Antioxidantien gibt es?

Natürliche Antioxidantien sind beispielsweise die Spurenelemente Selen und Zink sowie die Vitamine A, C und E.

Aber auch verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide (Lycopin) oder Flavonoide (Hesperidin, Rutin, Quercetin) verfügen über antioxidative Eigenschaften.

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Transpalpebrale Orbitadekompression durch Fettentfernung bei endokriner Orbitopathie

Der nachfolgende Text wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Dr. Egon F. Eder (Facharzt für Plastische & Ästhetische Chirurgie, Köln). Homepage: www.basedowsche-orbitopathie.de

Einleitung: Endokrine Orbitopathie

Die endokrine Orbitopathie (EO) ist eine komplexe orbitale Erkrankung, der als Pathogenese wahrscheinlich ein autoimmuner Prozeß zu Grunde liegt. Die EO gilt heute als eigenständiges Krankheitsbild und ist überdurchschnittlich häufig mit einer immunogenen Hyperthyreose vergesellschaftet. Das Krankheitsbild entsteht durch lymphozytäre Infiltrate, Ödembildung und Proliferation des endoorbitalen Bindegewebes. Diese Änderungen manifestieren sich hauptsächlich in den extraokulären Muskeln und im retrobulbären Fettgewebe. Daneben können auch die Glandula lacrimalis sowie die Lidretraktoren betroffen sein.

Graves und Basedow: Exophthalmus durch Vermehrung des peribulbären Gewebes

Die Grundlagen für das moderne Verständnis dieses komplexen Krankheitsbildes sind zwei unabhängig voneinander publizierte Veröffentlichungen. Bereits im Jahre 1835 brachte R. J. Graves in seiner Publikation im „London Medical and Surgical Journal“ die Symptome Tachykardie, Struma und Exophthalmus in einen kausalen Zusammenhang. Unabhängig von dieser wieder in Vergessenheit geratenen Arbeit beschrieb fünf Jahre später der deutsche Arzt K. von Basedow aus Merseburg [5] ebenfalls den Zusammenhang von Tachykardie, Kropf und Exophthalmus. Er konstatierte zu Recht, daß es sich beim Exophthalmus nicht um eine Schwellung des Augapfels handelte, sondern um eine Vermehrung des retroorbitalen Gewebes.

Endokrine Orbitopathie: Lymphozytäre Infiltration peribulbär

Die EO ist charakterisiert durch eine peribulbäre Infiltration mit Makrophagen, aktivierten T- und B-Zellen sowie vermehrt die Expression von HLA-DR und verschiedenen Adhäsionsmolekülen. Die lymphozytäre Infiltration besteht zu einem großen Teil aus „Memory-Zellen“, die nach ihrer Aktivierung durch spezifische Antigene Lymphokine, Zytokine und Wachstumsfaktoren freisetzen. Dieser Prozeß wird als der Auslöser für die Aktivierung von Fibroblasten angesehen. Hierdurch kommt es zur Freisetzung von Glykosaminoglykanen sowie zur Proliferation des retrobulbären Binde-, Fett- und Muskelgewebes.

Die EO gilt heute als eigenständiges Krankheitsbild, das bei 40 % aller Hyperthyreosen auftritt. Es besteht grundsätzlich keine Korrelation zwischen Schweregrad der endokrinen Augensymptomatik und dem Ausmaß der thyreoten Funktionsstörung. Laut verschiedener epidemiologischer Studien leiden in Deutschland zirka 400.000 Patienten an einer Immunhyperthyreose (IHT); dabei manifestiert sich bei 160.000 Patienten eine EO. Somit besteht bei etwa 0,5 % der deutschen Bevölkerung eine IHT und bei 0,2 % eine EO. Für eine genetische Prädisposition spricht eine nachgewiesene familiäre Veranlagung sowie die Häufung der Krankheit bei Menschen mit den Gewebsantigenen HLA-B8 und HLA-DR3. Das weibliche Geschlecht erkrankt fünfmal häufiger als das männliche. Auch exogene Faktoren wie Virusinfekte, Jodbelastung und Rauchen sowie psychischer Streß scheinen eine bedeutsame Rolle in der Entwicklung der EO zu spielen. Der zeitliche Zusammenhang zwischen IHT und EO ist starken Schwankungen unterworfen. In etwa 20 % der Fälle tritt die EO während der akuten Krankheitsphase der IHT auf, während sich die EO in den verbleibenden 40 % erst nach der Behandlung der IHT zeigt. Transpalpebrale Orbitadekompression durch Fettentfernung bei endokriner Orbitopathie weiterlesen

Die Endokrine Orbitopathie

Der nachfolgende Text wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Prof./China Dr. med. Roland Gockeln (Augenzentrum Nienburg, Gastprofessor der FMMU (China))

Die Orbita kann von über 170 einzelnen, abgrenzbaren Erkrankungen befallen werden. Unter Berücksichtigung der Verteilung von orbitalen Erkrankungen (12) liegt in ca. 50% der Fälle eine endokrine Orbitopathie vor, gefolgt von Neoplasien (ca. 20%), kongenital angelegt oder erworbene strukturelle Veränderungen der Orbita (ca. 15%), Entzündungen (ca. 10%), Gefäßveränderungen (ca. 3%) und Degenerationen und Ablagerungen (ca. 2%). 1835 erstmalig durch Robert J. Graves beschrieben (6), sind die pathophysiologischen Ursachen der endokrinen Orbitopathie bis heute nicht ausreichend geklärt, wobei eine Autoimmunpathogenese außer Frage steht und die Erkrankung nahezu immer mit Struma und Hyperthyreose als klassischer M. Basedow auftritt. Grundsätzlich besteht aber keine Korrelation zwischen dem Schweregrad der endokrinen Orbitopathie und der vorliegenden Schilddrüsenfunktion. Alleine in Deutschland leben ca. 160 000 Menschen mit einer endokrinen Orbitopathie.

Dabei gibt es kaum eine nichtmaligne Erkrankung, die eine kleinere therapeutische Erfolgsquote aufweist, wie diese. Der ein- oder beidseitige Exophthalmus, bekannt als das nicht spezifische Leitsymptom einer orbitalen Erkrankung, läßt sich auch bei der endokrinen Orbitopathie als Folge der Volumenzunahme des retrobulbären Fett- und Bindegewebes, sowie der interstitiellen Verdickung der geraden extraokulären Muskulatur nachweisen. Der Verlauf der Erkrankung ist im Einzelfall nur schwer abzuschätzen und kann zwischen Spontanremission und komplettem Sehverlust variieren. Die in den letzten Jahren verbesserte Diagnostik mittels sinnesphysiologischer und elektrophysiologischer Funktionsanalysen, der Bestimmung des Aktivitäts-Scores sowie der bildgebenden Verfahren hat Fortschritte in der Einschätzung der Erkrankung gebracht. Nach wie vor stehen aktuell nur begrenzt therapeutische Möglichkeiten zur Verfügung, die immer stadien- und aktivitätsabhängig eingesetzt werden sollten. Neben den antiinflammatorischen Therapieverfahren sind bei schwerem Verlauf besonders die operativen Entlastungsverfahren der Orbita, z. T. in mikrochirurgischer Technik zu erwähnen. Der Erfolg neuerer konservativer Therapieformen bleibt abzuwarten. Grundsätzlich sollte bei der Behandlung der endokrinen Orbitopathie eine feste Reihenfolge der Behandlungsoptionen eingehalten werden, die sich an das individuell vorliegende Stadium der Erkrankung orientiert. Die Endokrine Orbitopathie weiterlesen